Wie sinnvoll ist eine Leinenpflicht für Hunde?

Das erste schöne Wochenende kündigt sich an und einmal mehr flammt eine Diskussion um eine Leinenpflicht für Hunde auf. Dabei geht es weniger um die Regelung in öffentlichen Parks, sondern die generelle Leinenpflicht für bestimmte Hundesorten. So konnte zwar die Anzahl der Hundeangriffe zum Beispiel in Berlin deutlich gesenkt werden, allerdings kommen heute ein Großteil der Attacken von Mischlingen. Genauere Zahlen und Hintergrundinformationen erhaltet ihr auf shop-apotheke.com.


Er muss wegen seiner Rasse einen Maulkorb tragen. Quelle

Nun stellt sich natürlich die Frage ob man so grundsätzlich sagen kann, die eine Rasse muss einen Maulkorb tragen und die Andere nicht. Wie verhält man sich bei Mischlingen? All das sind Fragen die Hundebesitzer verunsichern. Manche Opfer von Hundeangriffen fordern gar eine generelle Leinenpflicht für alle Hunde.

Dagegen spricht laut dem Münchner OB Ude vor allem die geringe Anzahl der Übergriffe auf öffentlichem Gelände (ca. 1%). Auch muss man entscheiden wie viel man die Bürger noch bevormunden will, in einer Zeit in der fast jeder Teil des öffentlichen Lebens geregelt ist.

Und trotzdem kennen die meisten die Situation wenn ein Hund ohne Leine auf einen zuläuft. Man bekommt zwangsläufig Angst, denn die Wenigsten können ein fremdes Tier einschätzen. Wie man sich richtig verhält erfahrt ihr hier ,bei Kindern ist das Ganze dann aber schon schwerer. Es ist also eine schwierige Entscheidung. Meiner Meinung nach sollten Hunde in viel besuchten Parks angeleint werden, doch wenn die Halter alleine unterwegs sind kann man ihnen die Freiheit ruhig lassen.

Für diesen Artikel habe ich ein Honorar erhalten. Trotzdem kann ich behaupten, dass der Artikel voll meiner persönlichen Meinung entspricht und mir keinerlei Vorgaben gemacht wurden eine bestimmte Seite zu favorisieren.

Deutschland rettet nicht Griechenland, sondern sein Bankensystem

Gestern habe ich mich gezwungen noch eine Dokumentation über die Eurokrise anzusehen. Eigentlich habe ich das ganze wirklich satt – man sieht, liest und hört nur noch über die Bankenkrise. Doch gestern hat sich gelohnt. “Staatsgeheimnis Eurokrise” von Harald Schumann spricht endlich eine ganz andere Seite der Krise an – die Schuldigen.

Mir ist völlig klar, dass es den meisten von euch ansteht und trotzdem würde ich euch bitten die Sendung anzusehen oder zu mindestens meine verkürzte und vereinfachte Erklärung zu lesen, damit wir endlich von dem Gedanken abkommen, dass wir Griechenland/Irland/Spanien usw retten würden.

“Wer bekommt das Geld?”

Schumann stellt diese einfache Frage. Deutschland zahlt viel Geld an Griechenland und Irland und da stellt sich doch die Frage – wohin geht das Geld danach? Bänker und die meisten Politiker antworten mit schwammigen Aussagen und berufen sich einzig auf die Systemrelevanz dieser Zahlungen. Experten und einige ehemalige Bänker aber antworten das Geld an die Besitzer der Pleitebanken geht und diese sitzen allzu oft in Deutschland.

In der Tat floß das Geld das aus Deutschland nach Irland kam oft noch am selben Tag zurück in die Bundesrepublik und dort vor allem an die Deutsche Bank, die ja angeblich nie Staatshilfen brauchte. Denn die EZB hat die irische Regierung gezwungen die Gläubiger seiner maroden Banken auszuzahlen, sonst hätten sie keine weiteren Kredite – die jedes Land braucht – mehr bekommen.

In den Medien wird aber trotzdem durchgehend von Zahlungen an Krisenländer und nicht an Krisenbanken gesprochen. Doch manchmal kommt das ganze auch auf. Die AIG – eine amerikanische Bank – bekam große Hilfen von der US-Regierung und musste als Gegenleistung eine Liste der Gläubiger, an die das Geld fließen würde, veröffentlichen. Der größte Nehmer war die Deutsche Bank – die ohne diese Unterstützung wohl pleite gegangen wäre.


Harald Schumann Quelle

Wenn Schumann Politiker dann auf diese Tatsachen ansrpicht kommt einmal mehr das “Too big too fail”-Argument. De facto muss also z.b. das irische Volk 25% des Lebensstandards einbüßen damit mitteleuropäische Banken, die in irische Banken risikoreich investierten,  weiter Milliardengewinne abwerfen. Und da fragt man sich warum?

Ich habe mir vorgenommen mich weiter zu diesem Thema zu informieren, denn die Berichterstattung ist so oberflächlich und falsch, dass man es sich kaum vorstellen kann. Die ganze Eurokrise ist von einem immensen Bankenlobbyismus in der EU-Politik provoziert. Und so stellt sich immer öfter die Frage: Wohin gehen die Griechenlandhilfen wirklich?

Warum ich blogge

Die klassische Reaktion auf die Tatsache, dass ich einen Weblog betreibe ist Unverständnis. Viel häufiger als “Über was?” oder “Wie heißt die Seite?” höre ich ein entsetztes “Warum?!” Das hat viele Gründe – die meisten kennen Blogs nicht wirklich und der Rest versteht die Ambitionen dahinter nicht. Ehrlich gesagt fällt es mir dann immer schwer zu begründen wieso ich knapp 400 Posts in über 3 Jahren verfasst, und hier publiziert habe.


Quelle

Die Verlegenheit führt oft zu ein paar dummen Sprüchen und so gebe ich eigentlich ungern das Betreiben von jostyknowsbest als mein Hobby an. Eigentlich ist das aber nicht richtig, denn obwohl meine Schreibe besser sein könnte stehe ich doch hinter einem Großteil meiner Artikel und bin auf die Seite im Allgemeinen stolz.

Und so schreibe ich in erster Linie, weil es mir Spaß macht und ich noch immer der Überzeugung bin, dass einige meine Texte gerne lesen. Es ist zwar schade, dass ich selten über 100 Leser am Tag hinauskomme und Kommentare Mangelware sind – dennoch gibt es auch schöne Seiten am Bloggen. Hier ein paar Beispiele:

  • Als ich noch mehr über lokale Bands schrieb bekam ich öfter Anfragen, ob ich nicht mal auf ein Konzert gehen möchte, oder über eine Band schreiben könnte. Einige bekamen durch JKB gar Auftritte.
  • Täglich kommen ca. 10-20 Leser von google um sich über Stencil Schablonen zu informieren und immer wieder bekomme ich dankbare Mails/Kommentare für meine Linksammlung
  • Ich konnte auch das Projekt Workhub durch meinen Blog schon früher testen.
  • Bereits 2x wurde ich von Journalistinnen über meine Internetseite interviewt. Männliche Journalisten befragen zurecht lieber hübsche Modebloggerinnen.
  • Leute die sich über Fixed Gears informieren wollen bekommen hier den wohl einzigen deutschen Testbericht über das Felt Brougham
  • Immer wieder erhalte ich Emails in denen ich nach Reisetipps gefragt werde
  • Hin und wieder sagen mir aber auch einfach Freunde und Bekannte, dass sie meine Seite gerne lesen.

All das freut mich und erklärt euch vielleicht ein bisschen warum ich die Seite auch weiterhin betreiben werde. Natürlich würde es mich freuen wenn ihr meine Seite öfter bei Facebook oder Twitter teilen und verlinken würdet sobald euch ein Artikel gefällt. Dafür müsst ihr einfach einen der vielen Buttons dort unten anklicken.

Prüfungsstress – und was zum Lesen

Momentan bin ich in der heißen Phase der Prüfungszeit und sitze permanent über Chemie, Mathe, Technische Mechanik und Informatik. Selbstmitleid hoch 10. Und das wo zur Zeit so viel passiert über das ich gerne schreiben würde. Dafür bekommt ihr ein paar Artikel/Videos und ab dem 4. Feb gehts wieder richtig los.

Momentan gibt es eine riesen Sexismus Diskussion und einen #Aufschrei in Twitter der Seinesgleichen sucht. Das ganze Thema ist aber sehr einseitig und deshalb hier meine Leseempfehlung an euch – da sie am besten meine Meinung wiederspiegelt: LESEN.

Wer dann genug vom lesen hat und ein bisschen lachen will – Walulis macht sich hier über das Fernsehen lustiger. So gut wie die alten Folgen Switch und so ehrlich das es teilweise weh tut.

Viel Spaß damit und bis nach den Prüfungen.

Ein Tablet für das Studium

Lange habe ich mich gewehrt, mich über andere lustig gemacht und jedem den Unsinn erklärt – doch nun habe ich selbst ein Tablet. Es geht um das Trekstor Surftab Ventos 9.7 – hier soll jedoch kein wirklicher Testbericht kommen, sondern eine Begründung. Im Zuge meines Studiums bin ich umgezogen und lebe jetzt in München – deshalb habe ich mir auch einen Laptop gekauft. (Fujitsu Lifebook AH 552 – klasse Teil). Und bin damit gut gefahren – in die Hochschule habe ich es nie mitgenommen, schlicht und ergreifend weil ich es nicht brauchte. Mein Tablet habe ich jetzt trotzdem dabei.

Für mich handelt es sich dabei um einen besseren E-book Reader. In der heutigen Zeit bekommt man extrem viele Informationen und Dateien für das Studium sehr einfach – so gibt es dank dem Springer Verlag für viele Hochschulen und Universitäten kostenlose elektronische Versionen von Lehrbüchern. Weiter stehen Skripte online und Email-Verteiler bzw. Facebookgruppen spucken unzählige Lernhilfen und alte Prüfungen als PDF Dateien aus. Das ganze macht das Studium natürlich leichter und verhindert immense Druckkosten.

Bei jenen Dateien weiß man vorher oft nicht, wie wichtig die Information nun wirklich ist und so müsste man tausende Seiten durchschauen und abwägen ob sich ein Ausdrucken lohnt. Ich jedoch habe hunderte PDF Seiten und etliche Fachbücher auf meinem knapp 1cm dicken Tablet immer griffbereit. Weiter kann ich es im Vergleich zu meinem geliebten Notebook auch wie ein Buch nutzen. Es hört sich wahrscheinlich komisch an, doch es ist um ein vielfaches ergonomischer wenn zwischen dem Collegeblock und dem Tablet keine Tastatur steht.

Mit dem Android OS kann ich weiterhin entsprechende Apps herunterladen um die Dateien dann zu bearbeiten und zu markieren. Bei einem Preis von gut 200 Euro macht es meiner Meinung nach für jeden Studenten Sinn über einen Kauf nachzudenken. Es wird immer Leute geben, die damit nicht klar kommen – doch es erleichtert einiges sich neuer Technik nicht zu verschließen.

Noch besser ist es natürlich sich als Student auf den Hosenboden zu setzen und nicht auf einem Weblog zu begründen wofür man seine letzten Bafög-Euros rauswirft.