Eine schöne Fernsehprogramm-App

Fast niemand liest noch eine “echte” Fernsehzeitung und auch die kostenlosen Beilagen entfallen bei ständig sinkenden Abonnentenzahlen. Aus diesem Grund gibt es natürlich etliche Apps, die einem den TV-Graus präsentieren. Leider hat mir bis jetzt noch keine wirklich gut gefallen, die Eine ruckelt, die Nächste ist langsam und die Dritte einfach nur hässlich – ein Problem, das viele Android Apps kennen.

Doch nun habe ich sie gefunden: Eine schöne, schnelle und komfortable App für das Fernsehprogramm! Prime Guide zeigt sehr übersichtlich die wichtigsten Sender in einer Zeitleiste. Die Beschreibungen sind zwar ausbaufähig, aber ausreichend. Für mich ist das eine der funktionalsten und schönsten Apps unter Android. So etwas bräuchte ich jetzt noch für’s Wetter!

Planspiel Weltreise

Jeder hat ein paar Träume für sein Leben. Der eine will ein besonderes Auto, der andere einen Ironman schaffen – bei mir ist es eine Weltreise. Geprägt von den Reisen meiner Eltern schätze ich den großen Wert dieser Erfahrungen wahrscheinlich mehr als andere. Momentan kann ich behaupten große Teile Europas gesehen zu haben, doch weltweit sieht es sehr spärlich aus. Und so führen Reisebilder in Facebook natürlich sofort zu Fernweh und einem Besuch des Round the World Ticket Planers der Star Alliance. Sicher mehr als ein Dutzend Male habe ich mich mit der ruckelnden Weltkarte beschäftigt.

Auf Reiseblogs oder Facebook-Seiten wie “Places to visit before you die” findet man immer wieder Orte, die man unbedingt sehen muss. Und gerade wenn man die absolute Traumroute gefunden hat, fällt einem auf, dass Südamerika ja vielleicht doch spannender und billiger als die USA sein könnte.

Der momentane Masterplan wird also wieder angepasst und könnte in Rio beginnen und über Lima nach Mexiko mweitergehen. Dann über eine Cook Insel Richtung Neuseeland und Australien. Von dort aus nach Indonesien, Vietnam, Bangkok und Indien nach hause. Da bleiben natürlich geniale (Fern-)Reiseziele wie Südafrika, Kanada, Kalifornien außen vor und für mich weniger interessante Orte wie China und Japan würden auch ausgelassen.

Bis auf Australien, die Cook Inseln und Neuseeland sind alle Länder auf der Route günstiger als europäische oder nordamerikanische Reiseziele. Ein wichtiger Faktor, wenn man als Student eine lange Reise plant. Die oben genannten ausgelassenen Orte müssen einfach aus kostengründen (USA, Kanada) oder wegen der Routenplanung (Südafrika) auf spätere Reisen verschoben werden.

Die Kosten sind insgesamt neben der Route und der Zeit der größte Faktor. Wegen meiner Planungswut gefällt mir ein Round-The-World Ticket am besten, auch weil Einzelflüge meist teurer sind. Ein solches schlägt je nach Route und Meilen schon mal mit 4000-5000€ zu Buche. Dazu kommen Unterkünfte, Überlandreisen, Verpflegung, Unternehmungen und vieles mehr. Da sollte schon einiges an Rücklagen da sein, um sich in meinem Fall wahrscheinlich 9 Monate durch die Welt schlagen zu können.

Man müsste also die kompletten Rücklagen aufbrauchen, ein knappes Jahr Studienpause und auch dann noch einiges an Strapazen auf sich nehmen. Doch ich bin der festen Meinung, dass man danach Erinnerungen und Erfahrungen hat, von denen man das ganze Leben zehren kann.

Jeder kennt sie, jeder wurde schon zur Seite gedrängelt, aber noch keine hat sich entschuldigt:

Ich hasse Kinderwagen-Terroristinnen!

 

Man erkennt sie an dem gestressten Blick und dem Starbucks Becher, die Kinderwagen-Terroristinnen. Ohne Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer, nehmen sie den Fußgänger- UND Fahrradweg in Anspruch. Immer mit dem festen Glauben im Recht zu sein, schließlich haben sie ihren Yoga/Pilates-gestählten Bauch für den Fortbestand unserer Art aufgegeben.

Ihr Stolz über die stinkende Brut im 500€ teuren Kinderwagen ist so groß, dass sie jeden, der es wagt nicht auf die Straße oder die nasse Wiese auszuweichen mit einem Blick strafen, der zu töten vermag. Ihr seit nicht automatisch im recht, nur weil ihr ein Kind dabei habt! Auch ihr müsst schauen, wo ihr hinlauft!

Later Pay – eine Lösung, aber nicht für jeden

Als Richard Gutjahr am Donnerstag über Later Pay berichtete, ging ein Hype durch die Netzgemeinde. Sogar Stern.de will das StartUp für sich testen. Auch bei meinen Münchner Ironblogger Kollegen ist das Interesse an dem Konzept des ebenfalls Münchner Unternehmens groß. Einen großen Anteil daran hat sicher Gutjahr selbst, denn er berichtet nicht nur über Later Pay, sondern ist auch einer der Mitbegründer. Mit ihm ist einer der wichtigsten und besten Blogger in Deutschland an Bord.


Quelle

Falls jemand noch nicht von Later Pay gehört hat, will ich es kurz erklären: Mit Hilfe eines Art “Like-Button” bezahlt man für einen Artikel einen vom Autor zuvor festgelegten Betrag zwischen 5 und 50 Cent. Diesen Betrag muss der Leser aber nicht sofort zahlen, sondern erst sobald er mit dem Gerät (Smartphone/Laptop/Tablet) fünf Euro erreicht hat. Erst dann ist eine Anmeldung nötig. Neben der Möglichkeit einzelne Artikel zu kaufen, ist das Rückgaberecht einer wichtiges Alleinstellungsmerkmal.

Nun hat Later Pay natürlich noch weitere Vorteile zu den bisher bekannten Möglichkeiten. Im Vergleich zu Paypal/Apple werden mit nur 15% knapp die Hälfte der sonst üblichen Transaktionskosten verlangt. Auch gibt es dem Blogger/Autor auch mehr Macht als andere Portale wie Flattr, wo mehr oder weniger undurchsichtig eine vorher festgelegte Summe auf geflatterte Artikel verteilt wird.

Alles in allem scheint sich Later Pay also die Vorschusslorbeeren redlich zu verdienen. Ein gutes Konzept, Experten an Bord und schon zum Start ein paar große Name im Programm. Das Problem ist, dass nun einige Halbstark-Blogger meinen, damit ihre Artikel monetarisieren zu können. Leute, die wie ich eine Art Hobbyjournalismus betreiben, glauben jetzt ernsthaft, ihre geistigen Ausgüsse verkaufen zu können.

Das funktioniert einfach nicht! Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand bereit ist meine Kommentare zum aktuellen Zeitgeschehen bezahlen zu wollen. Genauso wenig, wie ich die meisten Blogger für ihre Artikel bezahlen möchte. Es ist doch immer noch eine erschreckend kleine Minderheit, die in ihre Texte eine ordentliche Recherche steckt, die etwas aufdecken oder gar etwas los treten.

Ganz im Gegenteil freue ich mich über jeden Leser, der meine Texte auch wirklich liest, oder sie gar kommentiert oder teilt. Es ist auch nicht meine Intention – geschweige denn Aufgabe – etwas aufwendig zu recherchieren. Stattdessen geht es auf Jostyknowsbest genau wie auf den meisten kleinen Blogs um eine Meinung, eine alternative Ansicht oder einfach um den Willen etwas Schönes zu teilen. Mir macht es Spaß zu schreiben und andere Blogs zu lesen und mir ist klar wie viel Zeit ihr in eure Seiten steckt, wie viele Artikel ihr verwerft, wie viele dumme Ratgeber ihr lest – doch es ist doch auch unser Hobby!

Later Pay aber richtet sich an ernsthafte journalistische Angebote von Profis und Halbprofis, die auch bezahlt werden müssen um ihrer Arbeit nachgehen zu können. Es könnte endlich schnell und einfach sein einen tollen Artikel zu würdigen! Das ist auch bitter notwendig, denn nur mit einer einfachen Oberfläche wird der Nutzer bereit sein zu bezahlen.

Ich habe gerade die Zitat-Funktion von meinem WordPress Theme entdeckt. Grund genug für eine neue Kolumne zu starten, für die mir wohl nie der Stoff ausgehen wird: Ich hasse…

Ich hasse Leute, die ihre Fahrradlichter auf Blinken gestellt haben!

Nein im Ernst, warum aktivieren immer mehr Menschen bei ihren tollen Fahrradlichtern die Blinkfunktion? Was beim Rücklicht gerade noch erträglich ist, führt zu akutem Menschenhass, wenn die Vorderbeleuchtung betroffen ist. Schön wenn es euren Akku schont und das Klima rettet, aber jetzt macht die Scheiße wieder aus.