Die besten kostenlosen Kreditkarten

In letzter Zeit habe ich mich ein wenig mit dem Thema beschäftigt, welche Kreditkarte für mich am besten ist. Und dabei habe ich festgestellt, dass eine kostenlose Kreditkarte alleine nur schwierig alle Bedürfnisse erfüllen kann. Vor allem wenn man sie auch auf Reisen nutzen will. Deshalb will ich euch gleich drei vorstellen.

Ich brauche keine Kreditkarte

Diese Aussage hört man in Deutschland oft. Schließlich zahlt man ja sowieso bar oder zur Not mit der Girokontokarte. Für Einkäufe im Internet, das Buchen von Reisen und viele andere Dinge im Internet braucht man aber eine Kreditkarte um kostenlos bezahlen zu können. Auch auf Reisen verlangen die meisten Hotels mittlerweile eine Kreditkarte, statt einer Kaution. Weiter erlauben einige Karten auch das kostenlose Bezahlen und Abheben im Ausland. Das kann eure Kontokarte nicht.

Der Grund für die Ablehnung ist in Deutschland tief verwurzelt. Der Durchschnittsbürger macht nicht gerne Schulden. Mir geht es nicht anders. Doch das “Kredit” im Namen täuscht. Die vorgestellten Karten funktionieren entweder wie die gute alte Prepaid-Karte oder ermöglichen eine 100%ige Rückzahlung. Das heißt ihr nehmt keinen Kredit auf, sondern zahlt am Ende des Monats einfach eure gesammelten Ausgaben.

Drei kostenlose Kreditkarten

Ich bekomme natürlich von keinem Anbieter Geld. Auch die Links sind KEINE Partnerlinks. Das heißt ich profitiere nicht davon, wenn ihr euch eine solche Kreditkarte holt. Zum weiteren Vergleich kann ich euch Check24 empfehlen.

Barclaycard (VISA)
Meine “Haupt-Kreditkarte”. Und das obwohl die Kreditkarte sich weder für das Bezahlen im Nicht-Euro-Ausland, noch zum Geld abheben lohnt. Für beides werden satte Gebühren erhoben. Im Grunde nutze ich die Karte nur um im Netz zu bezahlen und um sie im Hotel abzugeben.
Auch als Student habe ich einen Kreditrahmen von 1500€, was sich sehen lässt. Der Hauptgrund aber war für mich, dass kein neues Girokonto nötig ist. Dank Lastschriftverfahren, wird mir immer im nächsten Monat das Geld selbstständig abgebucht. Ein Service, den nicht alle bieten. Das ist praktisch, weil ein Girokontenwechsel sehr aufwendig ist. Weiter möchte ich gerne bei meiner Hausbank bleiben, die bietet aber nur recht teure Kreditkarten an (In meinem Fall die Sparkasse).

Consorscard (VISA)
Die wohl beste Kreditkarte für Reisen, die es kostenlos gibt. Mit der Karte kann man auch in Fremdwährungen kostenlos und weltweit Geld abheben UND bezahlen. Das kann die oft gelobte DKB Visacard nicht. Sie wird zwar von den meisten Reisebloggern empfohlen, doch wer z.B. in den USA mit Kreditkarte bezahlen will, zahlt eine Fremdwährungsgebühr. Einzig das Geldabheben ist kostenlos.

Wo Licht ist, da ist natürlich auch Schatten. Im Grunde, der selbe Nachteil wie bei der DKB-Karte. Auch bei Consors muss man vor dem Benutzen der Kreditkarte das inkludierte Girokonto aufladen. Davon wird dann, wie bei einer Debitkarte üblich, sofort der Betrag von der Kreditkarte beglichen. Ebenso als würdet ihr mit eurer Girokarte bezahlen, nur eben auch im Ausland kostenlos.

PayVIP (Mastercard)
Die “Ersatzkarte”. Wer auf Nummer sicher gehen will, dass man immer eine akzeptierte Karte hat, sollte auch eine Mastercard erwerben. Hier bietet sich die payVIP Karte von Advanzia an. Auch bei ihr ist das Bezahlen mit allen Währungen kostenlos. Das Zahlungsziel beträgt mehrere Wochen, man muss jedoch daran denken den Betrag selbst per Überweisung zu begleichen.

Geld abzuheben empfiehlt sich dagegen nicht. Schon ab dem ersten Tag entstehen Gebühren. Wer also doch einmal am Geldautomaten zur payVIP Karte greifen muss, der sollte umgehend die Rechnung per Überweisung bezahlen.

Wie sicher ist das Ganze?

Mir ist klar, dass vielen die etwas unbekannteren Banknamen Sorgen bereiten können. Doch ich kann euch entwarnen, alle drei Karten sind ebenso zuverlässig wie eure Sparkassenkarte. Ihr müsst bei einer Kreditkarte jedoch eines beachten. Falls ihr den Geldbeutel verliert, oder er gar gestohlen wird, müsst ihr die Karte umgehend sperren. Das geht mit einem Anruf. Also kein Grund zur Sorge.

Ich hoffe, ich konnte euch helfen, da die offiziellen Vergleichsportale oft nicht wirklich auf den Endverbraucher zugeschnitten sind. Ihr könnt übrigens auch absolut bedenkenlos mehrere Karten gleichzeitig haben. Auch das Kündigen kostet nichts.

 

Der ungewöhnliche Selfie-Hass

Der Shitstorm gegen Selfies hält an. Dank komischer Teleskophalterungen haben deutsche Journalisten einmal mehr einen Grund zu schimpfen. Da erscheinen seitenlange Analysen über Selbsttäuschung und Fremdbestimmung durch die Selbstportraits in sozialen Medien. TV-Moderatoren sprechen das Unwort Selfie mit einer größeren Abscheu aus, als Lügenpresse. Und sogar im Radio wird das Phänomen kritisch beäugt.

Natürlich nerven auch mich die Touristen mit ihren Teleskophalterungen. Besonders weil das dann genau die Kollegen sind, die immer nach „authentischen Locations“ in alternativen Reiseblogs suchen und unbedingt diese Locals kennen lernen wollen – dann aber zu feige sind einen wegen eines Fotos anzusprechen. Doch das begründet noch lange nicht den Hass gegen Selfies.
Während meiner Reisen mache ich immer wieder Fotos von mir, bzw. wenn meine Freundin dabei ist von uns. Dann spreche ich natürlich zuerst andere an, aber manchmal nervt mich das auch zu sehr und ich mache auch Gebrauch von der Frontkamera. Das hat zwei Gründe:

1. Es ist eine schöne Erinnerung, wenn ich wie momentan im grauen Deutschland sitze und von akutem Fernweh gepackt werde. In solchen Momenten erinnere ich mich dann gerne an vergangene Reisen oder auch Ausflüge.

2. Und dafür werden ihr mich jetzt hassen. Um sie mit meinen Freunden zu teilen. Facebook/Twitter/Instagram sind heute eine einfache Alternative zur Postkarte um vielen Freunden gleichzeitig zu sagen – hey mir geht’s gut. Und natürlich freue auch ich mich wenn jemand ein Bild an einem indonesischen Traumstrand postet. Denn dann weiß ich, dass es meinen Facebook-Kontakt, der im Idealfall ja ein Freund / eine Freundin sein sollte, gut geht.

Selfie!

Es ist schade, dass bei diesem Thema so viel Hass von Feuilleton-Schreibern zu Tage kommt. Einfach weil sie die Fachbegriffe ihres Zweitstudiums in Psychologie einmal auspacken wollen, oder weil sie zu alt für diesen Trend sind und gerne alles Neue verteufeln. Das ist schade, denn in der Literatur, die oft von den selben Journalisten bewertet wird, loben sie immer mutige neue Ideen und Ansichten.

Weil dieses Thema ja vor allem Reisende betrifft, habe ich eine Reisebloggerin nach ihrer Meinung gefragt. Anika Landsteiner habe ich über die IronBlogger München kennen gelernt und schätze ihren Blog AniDenkt sehr. Sie ist auch als Autorin und Verfasserin des MucBook aktiv:

Über Selfies sprechen alle, manchmal vielleicht sogar diejenigen am meisten, die noch kein einziges von sich gemacht haben. Weil sie eine klare Meinung dazu haben und diese ziemlich vernichtend ist – narzisstisch und nervend.

Ich muss ehrlich sagen, dass meine Meinung darüber schwammig ist. Als ich in China war und beobachten musste, wie chinesische Touristen mehr Zeit damit verbringen, sich für ihr Selfie herzurichten, als kulturelle Schätze zu betrachten, hatte ich die Schnauze voll von dieser Bewegung. Andererseits muss man alles, was im Zuge der Digitalisierung und den Möglichkeiten neuer Medien und deren Verbreitung daher kommt, erstmal beobachten und überlegen, wie es dazu kommt und ob es – in diesem speziellen Fall – wirklich nur um Selbstdarstellung geht. Ich schieße beispielsweise ab und an ein Selfie, wenn ich alleine reise und einfach eine kleine Erinnerung für mich haben möchte.
Als Fan von hochwertiger Fotografie landet das Bild dann allerdings sehr selten online – und schon gar nicht auf meinem Blog.

Jostyknowsbest – die Spotify Playlist

In der Prüfungszeit kommt man auf viele Ideen, die man sofort erledigen muss, bevor man lernt. So kam es dazu, dass ich nun endlich auch eine umfangreiche Playlist auf Spotify erstellt habe. Bei knapp 300 Lieder handelt es sich um das – meiner Meinung nach – beste, was man in Spotify so finden kann.

Dank der Playlist einer Freundin haben es auch viele Indie One-Hit-Wonder auf die Liste geschafft, deren Titel geschweige denn Interpret ich längst vergessen hätte. Und so könnt ihr euch durch beinahe 18 Stunden verschiedenste Genres Musik hören. Selbstverständlich nur das Beste, denn die Auswahl stammt ja von mir.

Wer doppelte Lieder findet oder Ergänzungen hat, bitte immer her damit. Auch wenn Ergänzungen natürlich mit der vollen Breitseite an extrem subjektiven Musikverständnis abgeschmettert werden könnten. Traut euch trotzdem.

5 Apps die euer Android-Smartphone besser machen

Vor einiger Zeit habe ich euch 32 Apps empfohlen. Diese Liste lege ich auch noch heute jedem ans Herz. Viele wollen aber einfach ein schlankes System ohne übertrieben viele Anwendungen und Programme. Dank der Anpassungsmöglichkeiten von Android ist das auch leicht möglich. Für ein – laut mir – perfektes Setup braucht ihr nur 5 Apps:

1. Z-Launcher
Schon öfter habe ich die Vorteile dieses Launcher erwähnt. Launcher sind in Android eine Möglichkeit ein komplett neues Benutzerinterface zu schaffen. Beim Z-Launcher ist das eine einseitige Startseite mit den 6 am häufigsten aufgerufen Apps, dazu kann man indem man einen Buchstab malt leicht die anderen Anwendungen finden. Für mich die schnellste und effizienteste Möglichkeit. Offiziell befindet sich die App zwar noch im Betastadium, doch sie ist mittlerweile gut ausgereift.

2. Next Lock Screen
Eine Schwäche von Android gegenüber dem iOS war schon immer der Lockscreen. Mit dem Next Lock Screen könnt ihr das bequem ändern. So werden euch nun auch Benachrichtigungen bereits auf dem Sperrbildschirm dargestellt. Dazu könnt ihr das untere Dock immer der aktuellen Situation anpassen, wie zum Beispiel “Zu hause”, “In der Arbeit” oder “Unterwegs”. Für sehr viele Dinge werdet ihr in Zukunft euer Smartphone nicht einmal mehr entsperren müssen.

3. MyMail
Auch diese App habe ich euch bereits empfohlen. Um euer Smartphone zu einer echten Arbeitsmaschine machen zu können, müsst ihr damit E-Mails bearbeiten können. Und weil heute fast jeder mehr als ein E-Mail Fach hat, sind die einzelnen Anbieteranwendungen eher unproduktiv. Meine Empfehlung ist nicht die in Android eingebaute Mail-Software, sondern MyMail. Mit der Optik von Gmail kann man dort einfach und schnell sämtliche Accounts verwalten.

4. Chrome
Viele Anbieter bauen in ihre Smartphones eigene Browser ein. Diese sind meistens in Ordnung, aber selten gut. Jahrlang habe ich wegen der schönen Übersicht der Lesezeichen auf Opera geschworen, doch seit kurzem nutze ich Chrome. Die Performance des Google Browsers ist einfach unschlagbar auf dem Smartphone und für jeden, der nicht für alles eine App nutzen will sehr empfehlenswert. Mit Chrome kann man Dienste wie Facebook, Spiegel und Co. auch leicht im Browser benutzen.

5. Clean Master
Nun habt ihr 4 Apps, die euer Smartphone sehr produktiv machen, damit das auch so bleibt empfehle ich euch Clean Master. Die Software macht das selbe wie der CCleaner mit eurem Windowsrechner, er entfernt überflüssigen Müll. Dadurch spart ihr nicht nur Speicherplatz, auch die Performance steigt merklich.

Ich hoffe euch helfen diese Apps weiter um mehr Spaß mit euren Geräten zu haben. Natürlich erfordern sie eine gewisse Rechenleistung der Smartphones, deshalb empfehle ich diese Anwendungen eher für Android 4.X Nutzer. Doch das dürften ja mittlerweile die Meisten haben.

Auf ein Neues – 2015

Das Jahr 2014 steht kurz vor dem Ende, zig Rückblicke wurden gezeigt und “Spenden statt Böllern”-Bilder geteilt. Daher nehme auch ich den Jahreswechsel zum Anlass für einen Post. Traditionell mit einem mehr oder weniger nachhaltigen Ausblick auf das nächste Jahr.

Persönlich bin ich mehr als froh, dass 2014 vorbei ist. Die zweite Jahreshälfte stellte für mich in professioneller Sicht ein absolutes Seuchenjahr dar. Es hat mich sicher auch Demut gelehrt und nun bin ich wirklich froh einen neuen Kalender beginnen zu können. Da in meinem Bachelor-Studium nun die Endphase ansteht, werde ich auch ein besseres Zeitmanagement brauchen.

Eine Konsequenz daraus ist, dass ich nach gut 1,5 Jahren Teilnahme bei den Ironbloggern-München meine Mitgliedschaft beende. Dank der Facebookgruppe Münchner Bloggerstammtisch, kann ich zum Glück auch weiterhin auf die Expertise der meisten Mitglieder setzen. Für mich waren die Ironblogger in erster Linie Antrieb um die komplette Zeit auch wirklich wöchentlich zu veröffentlichen. Das fällt mir schon jetzt teilweise schwer und wird mit einem Vollzeitpraktikum + Studium in Verbindung mit anderen Hobbies für mich nicht mehr machbar sein.

Ihr könnt euch nun also nicht mehr auf das wöchentliche Statusupdate verlassen. Daher möchte ich euch noch einmal meine Twitter und Facebook-Seite ans Herz legen, auf denen ich über neue Texte informiere. Und auch so könnt ihr natürlich gerne auf Jostyknowsbest vorbeischauen – es werden sicher auch weiterhin einige Artikel pro Monat veröffentlicht.

Nun wünsche ich euch allen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2015.