Jostyknowsbest – die Spotify Playlist

In der Prüfungszeit kommt man auf viele Ideen, die man sofort erledigen muss, bevor man lernt. So kam es dazu, dass ich nun endlich auch eine umfangreiche Playlist auf Spotify erstellt habe. Bei knapp 300 Lieder handelt es sich um das – meiner Meinung nach – beste, was man in Spotify so finden kann.

Dank der Playlist einer Freundin haben es auch viele Indie One-Hit-Wonder auf die Liste geschafft, deren Titel geschweige denn Interpret ich längst vergessen hätte. Und so könnt ihr euch durch beinahe 18 Stunden verschiedenste Genres Musik hören. Selbstverständlich nur das Beste, denn die Auswahl stammt ja von mir.

Wer doppelte Lieder findet oder Ergänzungen hat, bitte immer her damit. Auch wenn Ergänzungen natürlich mit der vollen Breitseite an extrem subjektiven Musikverständnis abgeschmettert werden könnten. Traut euch trotzdem.

5 Apps die euer Android-Smartphone besser machen

Vor einiger Zeit habe ich euch 32 Apps empfohlen. Diese Liste lege ich auch noch heute jedem ans Herz. Viele wollen aber einfach ein schlankes System ohne übertrieben viele Anwendungen und Programme. Dank der Anpassungsmöglichkeiten von Android ist das auch leicht möglich. Für ein – laut mir – perfektes Setup braucht ihr nur 5 Apps:

1. Z-Launcher
Schon öfter habe ich die Vorteile dieses Launcher erwähnt. Launcher sind in Android eine Möglichkeit ein komplett neues Benutzerinterface zu schaffen. Beim Z-Launcher ist das eine einseitige Startseite mit den 6 am häufigsten aufgerufen Apps, dazu kann man indem man einen Buchstab malt leicht die anderen Anwendungen finden. Für mich die schnellste und effizienteste Möglichkeit. Offiziell befindet sich die App zwar noch im Betastadium, doch sie ist mittlerweile gut ausgereift.

2. Next Lock Screen
Eine Schwäche von Android gegenüber dem iOS war schon immer der Lockscreen. Mit dem Next Lock Screen könnt ihr das bequem ändern. So werden euch nun auch Benachrichtigungen bereits auf dem Sperrbildschirm dargestellt. Dazu könnt ihr das untere Dock immer der aktuellen Situation anpassen, wie zum Beispiel “Zu hause”, “In der Arbeit” oder “Unterwegs”. Für sehr viele Dinge werdet ihr in Zukunft euer Smartphone nicht einmal mehr entsperren müssen.

3. MyMail
Auch diese App habe ich euch bereits empfohlen. Um euer Smartphone zu einer echten Arbeitsmaschine machen zu können, müsst ihr damit E-Mails bearbeiten können. Und weil heute fast jeder mehr als ein E-Mail Fach hat, sind die einzelnen Anbieteranwendungen eher unproduktiv. Meine Empfehlung ist nicht die in Android eingebaute Mail-Software, sondern MyMail. Mit der Optik von Gmail kann man dort einfach und schnell sämtliche Accounts verwalten.

4. Chrome
Viele Anbieter bauen in ihre Smartphones eigene Browser ein. Diese sind meistens in Ordnung, aber selten gut. Jahrlang habe ich wegen der schönen Übersicht der Lesezeichen auf Opera geschworen, doch seit kurzem nutze ich Chrome. Die Performance des Google Browsers ist einfach unschlagbar auf dem Smartphone und für jeden, der nicht für alles eine App nutzen will sehr empfehlenswert. Mit Chrome kann man Dienste wie Facebook, Spiegel und Co. auch leicht im Browser benutzen.

5. Clean Master
Nun habt ihr 4 Apps, die euer Smartphone sehr produktiv machen, damit das auch so bleibt empfehle ich euch Clean Master. Die Software macht das selbe wie der CCleaner mit eurem Windowsrechner, er entfernt überflüssigen Müll. Dadurch spart ihr nicht nur Speicherplatz, auch die Performance steigt merklich.

Ich hoffe euch helfen diese Apps weiter um mehr Spaß mit euren Geräten zu haben. Natürlich erfordern sie eine gewisse Rechenleistung der Smartphones, deshalb empfehle ich diese Anwendungen eher für Android 4.X Nutzer. Doch das dürften ja mittlerweile die Meisten haben.

Auf ein Neues – 2015

Das Jahr 2014 steht kurz vor dem Ende, zig Rückblicke wurden gezeigt und “Spenden statt Böllern”-Bilder geteilt. Daher nehme auch ich den Jahreswechsel zum Anlass für einen Post. Traditionell mit einem mehr oder weniger nachhaltigen Ausblick auf das nächste Jahr.

Persönlich bin ich mehr als froh, dass 2014 vorbei ist. Die zweite Jahreshälfte stellte für mich in professioneller Sicht ein absolutes Seuchenjahr dar. Es hat mich sicher auch Demut gelehrt und nun bin ich wirklich froh einen neuen Kalender beginnen zu können. Da in meinem Bachelor-Studium nun die Endphase ansteht, werde ich auch ein besseres Zeitmanagement brauchen.

Eine Konsequenz daraus ist, dass ich nach gut 1,5 Jahren Teilnahme bei den Ironbloggern-München meine Mitgliedschaft beende. Dank der Facebookgruppe Münchner Bloggerstammtisch, kann ich zum Glück auch weiterhin auf die Expertise der meisten Mitglieder setzen. Für mich waren die Ironblogger in erster Linie Antrieb um die komplette Zeit auch wirklich wöchentlich zu veröffentlichen. Das fällt mir schon jetzt teilweise schwer und wird mit einem Vollzeitpraktikum + Studium in Verbindung mit anderen Hobbies für mich nicht mehr machbar sein.

Ihr könnt euch nun also nicht mehr auf das wöchentliche Statusupdate verlassen. Daher möchte ich euch noch einmal meine Twitter und Facebook-Seite ans Herz legen, auf denen ich über neue Texte informiere. Und auch so könnt ihr natürlich gerne auf Jostyknowsbest vorbeischauen – es werden sicher auch weiterhin einige Artikel pro Monat veröffentlicht.

Nun wünsche ich euch allen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2015.

Kraftklub – Schüsse in die Luft

Schon wieder nur ein Lied, doch es ist das perfekte Lied zur perfekten Zeit:

Pegida sind keine Nazis aber

Unter dem Namen “Pegida” gibt es in Deutschland – vor allem in Sachsen – islamfeindliche Proteste. Die Abkürzung steht für “Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlands.” Dieser Name sollte eigentlich schon reichen, um in der Versenkung zu verschwinden. Trotzdem skandieren Tausende auf die von Pegida organisierten Demos “Wir sind das Volk.”

So kann man diesen Trend nun nicht mehr ignorieren, sondern muss ihn angehen. Wenn der Bundesjustizminister Pegida als eine “Schande für Deutschland” bezeichnet, dann ist das der einzig gerechtfertigte Gesprächston mit dieser rechten Bewegung. Da können die AfD und de Maiziere die Ängste noch so verzweifelt rechtfertigen.

[08.12.14] Dresden | #PEGIDA und Protest dagegen01.12.2014 PEGIDA und Gegendemo Rassismus Demaskieren in Dresden
Krieg der Plakate in Dresden

Der “Spiegel”-Faktencheck zeigt recht deutlich auf welch dünnem Eis Pegida ihr Argumentationsgebilde baut. In Dresden haben zuletzt 10´000 Menschen gegen die Islamisierung demonstriert. In ganz Sachsen leben nur 4´000 Muslime. Ähnlich unsachlich ist das Argument mit kriminellen Ausländern. Zuletzt wird dann das Allerheiligste der Deutschen ins Feld geführt – die eigenen Steuergelder. Dummerweise erwirtschaften aber in Deutschland lebende Ausländer ein Steuerplus von 22 Milliarden Euro mehr als ihre beanspruchten Leistungen kosten. So viel also zu den Sozialschmarotzern und Kindergeld für 32 Sprösslinge pro Familie.

Man sieht also die Pegida-Demonstranten folgen einem Trugschluss nach dem Anderen und lassen sich zu Fremdenfeindlichkeit hinreißen. Das ist für abgehängte, ungebildete Deutsche das einfachste Argument um ihr persönliches Versagen zu begründen.

Es ist auch falsch die einzelnen Teilnehmer in Schutz zu nehmen. Das Motto, es seien ganz normale Bürger, darf man nicht gelten lassen. Menschen, die im 21. Jahrhundert noch Volksgruppen mit Vorurteilen stigmatisieren dürfen nicht toleriert werden, sondern verurteilt. Gleichwohl braucht unsere Gesellschaft eine gerechte Asylpolitik mit klar erkenntlichen Vorteilen für alle Beteiligten.