Berlin – eine Zusammenfassung

31 05 2009

Wie angekündigt kommt nun eine kurze (evtl auch ein bisschen längere) Zusammenfassung der Geschehnisse in der Bundeshauptstadt:

Montag: Nach einer ziemlich ereignislosen neunstündigen Anfahrt, bei der eine kühne Skateboardfahrt des Mathelehreres und der Film Zohan die Highlights darstellten, kamen wir erschöpft und durchgeschwitzt in unserem Hostel an. Und das war gelinde gesagt ganz böse! Unglaublich enge Zimmer, Gruppenduschen, grußliges Frühstück, keine brauchbaren Schränke oder Spinte und einzig und allein ein kleines metallernes Waschbecken als Sanitäranlage. Noch geschockt von der Tatsache das wir in diesem Loch 5 Tage haußen mussten konnte keiner den Besuch im Hardrock Cafe so richtig genießen.

Dienstag: Der 2. Reisetag began viel zu früh, trotz morgendlicher Dusche erlebten wir die Führung in dem ehemaligen Stasi-Gefängniss Berlin-Hohenschönhausen noch im Tiefschlaf. Der Mann der uns die Gedenkstädte zeigte (so kann man doch mal Führer umschreiben), zeichnete sich durch Humor und Sprachwitz aus, man konnte es also überstehen. Den Nachmittag verbrachten wir am Kuhdamm. Dort machten wir Gruppenfotos vor Sehenswürdigkeiten wie Beate Uhse und in einer Pizzeria. Leider fählt mir der Name dieses sehr stylischen selbstbedienungs Restaurants nicht mehr ein, denn es war hervorragend. Danach stand ein Besuch im Deutschen Bundestag auf dem Reiseplan. Hier nutzte ich den Termin mit Dr. Wolfgang GÖTZER (den Bundestagsabgeordneten für den Kreis Landshut/Kehlheim) um ihn mit Fragen zu bombadieren, was den Politiker teilweise auch ziemlich in Verlegenheit brachte (werde ich später genauer bloggen). Als wir dann im Plenarsaal einen todlangweiligen Vortrag, gemeinsam mit 5 anderen Klassen, anhören mussten kam es zu der alles entscheidenden Frage “Wo ist der Jost?”. Dies fragte der etwas zu selbstsichere Mann der uns die Geschichte zum Reichstag erklärte, nachdem Lugge es die ganze Zeit gefragt hatte. Danach gingen wir noch auf die Kuppel und haben beim Brandenburger Tor ein großes Gruppenfoto gemacht.
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Mittwoch: Dieser Tag begann glücklicherweiße etwas später was allerdings einige nicht daran hinderte bei der zweistündigen Stadtrundfahrt “weg zu pennen”. Auch hier war der Reiseleiter ziemlich gut und zumindestens die ersten Stunde war es wert wach zu bleiben. Danach durften wir noch kurz am Kurfürstendamm einkaufen gehen, bevor wir zur Gedenkstätte Deutscher Wiederstand gingen. Ein extrem interessanten Thema das von einem extrem langweiligen Führer schlecht gemacht wurde. Daher waren wir alle froh als wir ins Musical “Der Schuh des Manitu” kamen. Unsere Lehrer zeichneten sich zwar nur bedingt als Freunde von Kultur aus, dennoch war dieser Abend wirklich toll -was auch an der guten Bowle gelegen haben könnte. Danach sahen wir noch wie mein 2. Lieblingsteam (nach dem besten Club der Welt – St. Pauli) ManU von Barca abgeschlachtet wurde. Die sonst so starken Jungs aus Manchester waren die ersten 10 Minuten lang besser, aber nach dem 0:1 war die Leistung katastrophal. Katastrophal für die Stimmung war das wir danach nicht mehr an die Hotelbar durften. Dies war zwar das einzige was man den Lehreren vorwerfen konnte, dennoch war es schon sehr schwach. Besonders weil ich mit zwei Mitte-Zwanzigern aus Chicago mein Englisch trainierte.

Donnerstag: Story of Berlin – Eine Zeitreise durch Berlin—ALLES SCHWACHSINN. Die männlichen Mitschüler auch ich hatten nur Augen für die unglaublich hohe Zahl an extrem hübschen Mädchen aus aller Herren Länder. Wirklich schön…ganz im Gegensatz zu einer Schlägerei im Sony Center die nicht(!) mit einem Verweiß geahndet wurde. Von dort fuhr eine todesmutige Gruppe aus 6 tapferen Männern (Oso, Matze, Süley, Thiemo, Tom und ich) alleine(!) mit der U-Bahn zum Kuhdamm und zurück. Am Abend hieß es dann ab in die Disco (die von der -achtung neudeutsch- Location und Musik wirklich hammer war) dort waren wieder schöne Mädels, endete aber leider in einer etwas komischen Abfuhr. Im Sony Center gab es auch ein Café namens Josty:
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Freitag : Heimreise (ermüdend). Einzige Lichtblicke waren der Film Männersache und das darauf folgende A-Jugend Spiel.
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Weitere Bilder findet ihr in ednetz!



Abschlussfahrt nach Berlin

23 05 2009

Ich muss euch leider sagen dass ich unser schönes Bayernland für 5 Tage verlassen muss und zwar für meine Abschlussfahrt. Als Blogger sehe ich es als meine Heilige Pflicht Unwichtigkeiten von dieser Fahrt in das Internet zu stellen. Zwar schreibt unsere Schülerzeitung auch über diese Exkursion in die Hauptstadt unseres, ach so tollen, Staates, aber das wird man wohl vergessen können. Ich hoffe das es auch für “Nicht 10a-ler” halbwegs lesbar wird.

Bilder kann ich hier wahrscheinlich nicht in besonders großer Zahl online stellen, aber das findet ihr ja sowieso in Ednetz und Lokalisten. Ich bin schon gespannt wie es in Deutschlands größter Stadt wird.

PS: Haha Bayern, Gratulation Bundesrepublik (zum 60. – siehst leider schon wie 500 aus) und Horst Köhler (zur Wiederwahl eines guten Bundespräsidenten)



Rock in der Villa – mit Koanflaexx

16 05 2009

Ich muss zugeben ich war nur am Freitag da um: Smashed Entrails, Bloody Insanity, Koanflaexx und Coliberate in eben dieser Reihenfolge zu sehen.
- Smashed Entrails ist eine klassische Heavy Metal Band mit einer Sängerin. Ich habe sie auch schon beim Bandclash gehört und muss leider sagen, dass sich jedes Lied ziemlich gleich anhört.
- Bloody Insanity spielt Melodic Death und das auf einem musikalisch hohen Niveau. Mir gefällt dieser Musikstil allerdings nicht so, denn ich will verstehen was der Sänger singt! Zwar waren sie musikalisch wohl die Beste Band, aber vom Gesang her eher schwach. Außerdem hatten sie als einzige Band einen kleinen Merchandise-Stand im Jugendzentrum.
- Koanflaexx wurde bereits vorgestellt und ich kann nur sagen sie waren richtig gut. Leider war die Akkustik sobald man über 5 Meter von der Bühne weg war stark an Qualität eingebüßt. Trotzdem konnte man noch heraushören das die neuen Lieder von ihnen richtig stark sind, auch wenn das Publikum speziell bei den älteren Lieder (den “klassikern”) wie “My Guitar” und “Keep on Rockin” (zitat) krank/krass/brutal abgegangen ist (zitat Ende).
- Coliberate war die letze Band und auch sie habe ich schon beim Bandclash gehört und muss sagen sie waren dieses Mal nicht so gut. Wahrscheinlich lag es auch an dem späten Zeitpunkt ihrer Auftritts, aber mir war es zu viel.

Dann waren um 0:00 Uhr die Stimmen des Publikums ausgezählt und das Ergebniss bekannt gegeben. Es gab ein 5-Stimmen-System: 3 Jurorenstimmen und 2 vom Publikum. Es wurde nur der Sieger gesagt, kurz es war “Bloody Insanity”. Die noch anwesenden Zuschauer waren wohl auch ein wenig überascht, den großen Applaus gab es nicht. Koanflaexx zeigten sich als faire Verlierer und gratulierten den Siegern. Ich finde es schon sehr schade das es Koanflaexx nicht geworden ist, ein bisschen ärgerlicher ist es noch das die Stimmen nicht bekannt gegeben wurden. Angeblich hat jede Band 1 Stimme bekommen und Bloody Insanity 2.



Google Street view in Landshut!

14 05 2009

Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht, die Schlechte zuerst: Der Google Streetview Wahn hat jetzt auch Landshut erreicht. Ein Wagen von dem großen Internetkonzern kreist durch die niederbayrische Landeshauptsadt.
Traurig, den dies beweißt das der Eingriff ins Privatleben von google uns jetzt auch physisch im tiefen Bayern getroffen hat.
Hier ein Wagen von google:

Aber wir haben ja auch noch eine gute Nachricht! Wenn man in google (welche Ironie) nach: “Google Streetview Auto” sucht, dann findet man immer Autos mit Kameras darauf. Nichts besonderes…ABER nahezu alle diese Autos sind Opel! Mein persönlicher Vorschlag an Herrn zu Guttenberg wäre: Schauen Sie beim nächsten Fotoshooting vor einer Sehenswürdigkeit in den USA doch einfach mal bei google in Kalifornien vorbei und fragen ob sie nicht Opel kaufen wollen? Am Vormittag Opel an den Google-Leute verkaufen und am Nachmittag ein Fotoshooting vor der Golden-Gate-Bridge?

Bisherige “Shoots” (wie Heidi Klum sagen würde) in den USA von Herrn zu Gutenberg:

- Nein ich bin kein Fan von ihm…



Markus Beer und die Volksvertreter

13 05 2009

Hier bekommt ihr immer wieder kurze Informationen über lokale Bands aus Landshut.
Ich bin in der alten Kaserne, Blues Briederchen Konzert. Aber jetzt interessiert mich zuerst die Vorband, Markus Beer und die Volksvertreter. Ich hab schon von Ihnen gehört: Markus Beer hat eine seiner Gitarren bei meinem Vater in der Werkstatt gebaut. Jetzt sucht sich ein junger Mann mit Lederjacke, mehr gelangweilt als aufgeregt, einen Weg durch das Publikum. Als er dann das Mikrofon auf seine Größe einstellt ist mir klar, das muss er fast sein.

Cover vom Album: “Da Danzbod’n Gli-ahd

Jetzt geht ein Raunen durch das Publikum “Die beste Band Landshuts” meinen selbsternannte Musikexperten hinter mir, aber dann gehts schon los und ich muss sagen die Jungs um Markus Beer, der selbst Gitarre und Gesang übernimmt, (Andreas König: Gesang/Gitarre; Kilian Simmet: Bass/Gesang; Martin Pritscher: Klavier/Orgel/Gesang; Florian Obradovic: Schlagzeug/Gesang) machen eine geniale Stimmung.
Es ist immer schwer bei einer Band ein Lied zu finden, das zeigt, welche Art von Musik sie macht. Deswegen mach ich es mir leichter und nehme einfach das, was mir am Besten gefällt: “Wo Mädls no sehnsüchtig schaun”
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=M-m9BJNRsvc&hl=de&fs=1]

Sie bezeichen ihre Musikrichtung als bayrischen Rock bzw Powerpop. Was Powerpop ist, weiß ich zwar leider auch nicht, aber irgendwie passt es zu dieser Art von Musik, die Spaß macht.

Weils woi eh bloß Bayern vastengan, ko i den letzten Absatz a moi in boarischer Lautschrift schreim: Mir soiba drugts einfach d Mundwinkel aufe, wenn i de Musik her. Es herd se einfach so sche nei o, wenn moi GUAD (!) boarisch Musik g´macht werd. Desweng griang olle de, de mi etz vastandn ham a no a bo links, weil eich kannt de Musik a gfoin:
- Myspace
- Homepage
- YouTube-Kanal

Falls ich es schaffe, bzw genug Freunde mobilisieren kann, werde ich am Freitag zu Rock in der Villa gehen und euch dann genau beschreiben wie gut: Smashed Entrails, Bloody Insanity,Coliberate und natürlich Koanflaexx, dieses Mal waren.



Meine Mai-Forderung

1 05 2009

Am ersten Mai muss/darf man immer ein bisschen radikaler sein, darum möchte auch ich jetzt einen radikalen Vorschlag machen:

Verstaatlichung aller Betriebe die mit Geld “arbeiten” und Steuern auf Unternehmensverkäufe! Das Unternehmensverkäufe nicht versteuert werden und so dem Heuschrecken-kapitalismus Tür und Tor geöffnet wird ist so lächerlich und absurd, dass ich die Gründe für eine Einführung der Steuer wohl kaum genauer erleutern brauche.
Meine erste und deutlich radikalere Forderung betrifft ALLE Banken, Kreditinstitute, Versicherung und die Börsen. Aus der Krise sollten wir gelernt haben, dass das Geldgeschäft eine demokratische Kontrolle braucht und diese bekommt sie nur wenn der Markt verstaatlicht wird. Durch diese Neuerung würde es zu einer Sozialisierung der Kreditvergaben usw kommen.
Grundsätzlich bin ich gegen eine Verstaatlichung von produzierendem Gewerbe und auch Dienstleistungen sollten privat bleiben, aber der Handel mit Geld sollte dann doch lieber einer demokratischen Kontrolle unterliegen.

Wenn wir Verstaatlichung hören, dann denken wir immer an dem Kommunismus und an das schlechte, hier möchte ich sagen: Ich bin KEIN Kommunist! Ich will keinen totalitären Staat, ich will die Demokratie erhalten. Es wäre doch nicht schlecht, wenn das Volk über die Geldgeschäfte wachen würde?