Archive | Juli, 2009

Hat Obama Angst vor der CIA Lobby?

Immer mehr Fakten über die Folter im Irak kommen jetzt ans Licht, der neueste Skandal ist, dass die Regierung Bush in den Jahren seiner Amtszeit wohl ein Killerkommando der CIA ausgebildet hat, welches nicht zum Einsatz kam, aber gefangene Al Kaida-Kämpfer töten sollte.

Der neue Präsident der USA ist – zumindestens offiziell – gegen Folter jeder Art und dazu zählt er auch das Waterboarding (eine Art Scheinertrinken), welches immer noch vom früheren Vizepräsidenten Dick Cheney verteidigt wird. Allerdings ist er scheinbar nicht an der Aufklärung früherer Fälle interessiert – hat er Angst vor der CIA?

Obama befindet sich wahrlich in einer schwierigen Lage. Einerseits muss er die CIA schützen, weil diese Behörde eine der schwierigsten Aufgaben in Irak und Afghanistan hat. Vielleicht wehrt er sich deswegen schon seit Monaten gegen eine unabhängige Untersuchungskommission, aber man sollte nicht vergessen das Folter eins der schlimmsten Verbrechen gegen die Freiheit ist.

Aber nicht nur bei dem Thema Folter knickt Obama ein: In den USA werden homosexuelle Soldaten durch die “Don’t Ask, Don’t Tell”-Regel aus der Clinton Zeit diskriminiert. Laut dieser Regel dürfen Soldaten sich nicht offiziell zum Schwul-Sein bekennen, falls sie das tun, werden sie entlassen. Obama macht nicht den Eindruck, als wolle er diese Regel aufheben und das, obwohl es im US Militär definitiv Schwulenfeindlichkeit gibt. So wurde ein junger Matrose – wahrscheinlich wegen seiner Homosexualität – vom Kameraden zuerst gefoltert und dann grausam ermordet.

Nach diesen Erkenntnissen wirkt Obama plötzlich nicht mehr so liberal und modern denkend, wie wir ihn wohl alle gehalten haben. Ich hoffe, dass er seinen Standpunkt hier noch einmal ändert, denn allein, dass er der erste schwarze Präsident ist, reicht nicht, um einen Wandel in den USA zu vollbringen.

JKB in eigener Sache (das Alte!)

Heute zur Feier des Tages (das erste mal über 100 Besucher pro Tag) möchte ich ein paar Zahlen veröffentlichen, also auch euch zur Verfügung stellen.
Wordpress.com stellt den Benutzern etliche Informationen unter “Blogstatistik” zur Verfügung unter anderem diese:
Image and video hosting by TinyPic

Hier habe ich einen Screenshot gemacht der die monatlichen Benutzerzahlen zeigt. Es beginnt im Februar 2009 und das ist auch in Ordnung weil ich Mitte dieses Monats mit regelmäßigen bloggen startete. Ihr seht eine fast (gleichbleibend zwischen April und Mai) stetigen Steigerung der Zahlen.

Außerdem wird mir durch den Service von WordPress täglich dargestellt was Besucher meiner Seite gegoogelt haben um auf JKB zu kommen. Hier liegen Suchbegriffe wie “Google Streetview Auto”, “Streetview Landshut” und “zu Gutenberg” mit deutlichen Abstand vor “Streetart”, “josty knows best”, “Dachau” und verschiedene Bandnamen. Andere Suchanfragen gingen in verschwindend geringer Zahl an.

Als Refferer (also Seiten die auf mich verlinken) zeichnen sich Foren in denen mein Link in Signaturen steht (TieFo und Musikerboard) aus. Außerdem kamen viele Leute über WordPress.com und meinen jetzt.de account auf diese Seite.

Freunde denen ihr oder ich den link gesendet haben oder auch Leute die es direkt in die Adressleiste eingegeben haben bleiben aus dieser Statistik außen vor.

Insgesamt hatte Jostyknowsbest bis jetzt über 1700 Besucher und an seinem besten Tag (heute=) über 150 – da noch nicht zu Ende. Diese Zahlen sind jetzt nicht besonders hoch, deshalb bin ich immer noch gerne für jeden Bannertausch zu haben, ebenso wie für Kritik.

AK 09 – ein Nachtrag

Der Tanzkurs hat begonnen, das Volksfest ist vorbei, aber die Party geht weiter! Aufgrund der extremen Faulheit, die Ausscheider nun einmal so an sich haben, bin ich bis heute nicht dazu gekommen, einen kleinen Bericht über das Beenden unserer Schulzeit zu schreiben.

Eine kurze Erklährung: Am Dienstag, den 30.5., schrieben die Realschüler in Bayern (des 1. und 2. Zweigs) ihre letzten Prüfungen. Während die Ausscheider in Landshut auf die Mühleninsel strömten und sich dann in die verschiedenen Locations der Stadt verteilten, hieß das erste Ziel von uns Vilsbiburgern Schwimmbad. Leider mussten wir die letzten zwei Jahre noch mit den Lehrern Pizzaessen gehen, aber das überstanden wir auch – wir haben schließlich schon 10 Jahre ausgehalten. Nach dem Schwimmbad gingen die meisten Schüler dann im Mob zum Volksfest und feierten dort weiter.

Aber jetzt genug der Informationen für die Nicht-Ausscheider. Ich schreibe aus der Sicht eines 10A- Schülers. So gingen wir zuerst mit unserer leider eher selten gut gelaunten Klassenleiterinn zum Pizzaessen mit der 10M. Die Englischlehrerin hielt uns allerdings auf dem Weg ziemlich an der langen Leine, und so konnten wir die Vilsbiburger Innenstadt auf unseren Abschluss aufmerksam machen! Das taten wir mit Trillerpfeifen, “Auuusscheidaaa” – Rufen und unserem neuen Lieblings-gröhl-lied: “Jung, dumm und arbeitslos! schalala….”

Image and video hosting by TinyPic
Auf dem Weg zum Pizzaessen – die 10A in Führung (pinke Shirts)

Nach der Stärkung mit einer mehr schlecht als rechten Pizza kauften wir ein bisschen Zaubertrank, der einen lustig macht (zu einem viel zu hohen Preisen an der Tankstelle – aber einmal darf man es ja krachen lassen). Dann zogen wir weiter in die Innenstadt, in der ich erst mal eine 2. Trillerpfeife kaufen musste und wir beim Warten von einem Krankenwagenfahrer darauf aufmerksam gemacht wurden, uns nicht vor 8 allzu sehr zu betrinken (weil bis dann seine Schicht ging).

Mit einer neuen, nicht ganz so schrillen Trillerpfeife, ging es weiter zum Schwimmbad in das es einen Kasten Zaubertrank zu schmuggeln galt. Dies gelang trotz massiver Einnahme. Im Schwimmbad sprangen wir zuerst mäßig elegant ins Wasser, bevor wir die restlichen Badegäste mit wunderschönen Pfeifgeräuschen beglückten. Leider gab es bereits um zwei Uhr erste Ausfälle, deren Namen ich natürlich nicht nennen werde – nicht, dass ein Arbeitgeber meine Seite ergoogelt.
Image and video hosting by TinyPic
Lagerleben mal anders

Irgendwann am Nachmittag begann es dann wie aus Eimern zu schütten – das Zeitgefühl hatte bereits ausgesetzt. Wegen dieser Wettersituation stellten wir uns im Umkleidebereich des Stadtbads Vilsbiburg unter. Dort testete ich dann meine Pfeife, was eine nicht mehr ganz junge Mutter nicht sehr lustig fand, Dialog:
Mutter: Was soll das?! Macht dir das Spaß?!
Josty: JA
Mutter: Aber nur dir!
Josty: Das reicht mir.

Gefühlte 23 Sekunden später wollte man mir das erste Mal die Pfeife abnehmen. Dagegen weigerte ich mich selbstverständlich und wieß auf meine aktuelle Situation als Ausscheider hin. Weitere 2,53 Sekunden später wurde ich dem Gelände des Schwimmbads verwiesen -> Pfeife eingesteckt, mit einem Pulli mein Ausscheider-Dasein verleumdet und zurück.
Image and video hosting by TinyPic
Finde den Josty unter den Fertigen

Als dann auch noch eine Bank kaputt ging, wurden alle Abschlussschüler dem Gelände verwiesen und wir machten uns auf den langen und beschwerlichen Weg zum Volksfest. Dort angekommen trank ich einen Spezi (erwähnenswert weil es das einzige nicht-zaubertrank Getränk des Tages war). Wir sahen den Moosnern beim Aufbauen zu und feuerten sie mit unseren wunderschönen Peifen an, was weitere 3 Aufforderungen, die Pfeife abzugeben, zur Folge hatte.

Zu einem späteren Zeitpunkt und einer Maß später begannen die Mosner bei ohrenbetäubendem Lärm zu spielen. Dadurch kam es zu dem Abkommen, dass die AK 09-er nur beim Prosit 5 sec lang pfeifen dürfen. Leider kann ich jetzt nicht ganz genau sagen, welche Lieder sie alle gespielt haben, die Stimmung war jedenfalls am Kochen und das ging bis 12 Uhr durch! Irgendwann in dieser Zeit wollte mir eine übereifrige Security-Dame die Trillerpfeife (das damals 5. Mal) abnehmen, weil ich beim Prosit gepfiffen habe.

Aufgrund extremer Verfallserscheinungen bei meiner Stimme und allen Extremitäten, lehnte ich das Angebot einer leicht Betrunkenen (Ironie Ironie Ironie), bei ihr zu übernachten, ab und machte mich – mit Mutti – auf den Weg nach Hause.

Der nächste Tag war von Schlafen und dem Fehlen meiner Stimme geprägt, aus diesem Grund konnte und wollte ich nicht an den Feierlichkeiten der Werken- und Französischklassen teilnehmen, die erst am Mittwoch fertig waren.

Mittlerweile sind wir schon fleißig am Dancen und die größten Strapazen sind vorbei, weshalb sich die Feierlichkeiten jetzt wohl auch verstreuen werden, bis der Bauwagen zu einer AK 09 Party einlädt, zu der alle kommen werden (müssen)! Morgen gibt es übrigens Noten, die hoffentlich nicht zur Folge haben, dass ich das Wochenende mit Lernen auf die mündliche Prüfung am Montag verbringen muss. Wünscht mir glück (-;

Bilder freundlicherweiße zur Verfügung gestellt von: .Execute.

Renten senken – Mein Gegenvorschlag

Die Rentner sind ein extrem einflussreicher Wählerteil, schrieb heute auch der Stern. Das hat das Boulevardblatt jetzt auch gemerkt, nachdem schon seit Monaten in allen Medien über die Rentenfrage gestritten wird, aber gut.

Ich bin gegen die Rentenerhöhung, nein. ich bin für Rentenkürzungen. Nicht, weil ich meinen Großeltern und allen anderen Rentern das Geld nicht gönnen würde, sondern weil es sein muss. Warum sollten wir jetzt auf Prump leben bzw. leben lassen und wir – die jetztige Jugend – wird gar keine Rente mehr bekommen?!

Glücklicherweiße haben diese egoistischen Politikeroldies mit diesem “Wahlvideo” genug Leute verkrault, um nicht ins EU-Parlament zu kommen. Wär ja noch schöner! Ich finde auch, dass die Rentner etwas für das Sozialwesen tun sollten und damit meine ich nicht nur, sich zu engagieren – was sehr viele machen -, sondern auch mal zurückstecken.

Die lächerlichste, aber zugleich traurigste Forderung ist, dass die Renter im Bundestag vertreten werden. Was soll das? Mal ehrlich, ich will nicht nachzählen, wie viele Volksvertreter im Bundestag über 50 sind (wer will kann es im Parlameter machen). Es ist jedoch definitiv so, dass keine andere Wählerschicht so bevorzugt wird und so gut vertreten ist.

Deshalb meine Forderung: Renten senken! Wenn die Bevölkerung den Raubtierkapitalismus schon ausbaden muss, dann alle! Keine Bevorzugung, nur wegen großer Wählerschaft, auch die Jugend sollte nicht vergessen werden, denn bloß, weil wir nicht wählen dürfen, wird unsere Bildung schon lange auf die lange Bank geschoben! Auch das Problem mit der Kleinkinderversorgung wird jetzt ein wenig aufpoliert, weil man ja die jungen Eltern als Wähler haben will!

Rentner, die immer mehr Geld wollen, sind einfach egoistisch, und dass darf man heute nicht sein. Ich hoffe, jeder weiß, dass ich hier nichts verallgemeinern will.