Ich bin begeisterter Läufer – also Langstrecke. So habe ich mit 16 Jahren meinen ersten Halbmarathon (21km) bestritten. Im Oktober werde ich diesen Wettbewerb wohl wieder laufen, dazwischen bin ich nur ein 10km Rennen gelaufen. Der Halbmarathon ist in Pfettrach und die Strecke ist sehr bergig. Meine Vorjahreszeit von 1:42h will ich dieses Jahr auf jeden Fall übertreffen – bzw untertreffen.
Außerdem zähle ich das Rennradfahren zu meinen liebsten Hobbys und so bekomme ich jedes Mal, wenn ich im Fernsehen Brownlee oder Frodeno bei der WM-Serie im Triathlon sehe, ein Kribbeln in den Händen. Für mich ist Triathlon der ultimative Beweis für Ausdauer, Fitness und einen unbändigen Willen! 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer laufen – das wärs doch!
Hier habt ihr einen Start gesehen – und dort liegt mein Problem: Das Schwimmen. Ich kann schwimmen, aber leider bin ich nicht in der Lage 1,5km Kraul zu schwimmen. Wenn ich dazu fähig wäre, würde ich sofort beginnen zu trainieren! Ich weiß nicht, warum, aber nach 100 Metern Freistil bin ich tot! Das ist schade, denn vom Laufen und Radfahren wäre ich sicher weiter vorne dabei.
Ich werde es wohl trotzdem einmal versuchen – mit Brust. Mein nächstes Ziel lautet allerdings den Halbmarathon unter 1:40 zu laufen und dann den Triathlon anzugehen. Das Fernziel bleibt Marathon in unter 3 Stunden!
…wurde ich soeben gefragt, wann ich anfange zu arbeiten! Und das von Leuten, denen ich es schon 3 Mal gesagt habe, oder denen, die alle wissen, dass man normalerweise in Bayern am 1. September mit seiner Ausbildung anfängt. Aber auch das gefühlt 100 000. Mal habe ich freundlich gesagt: “Am 1. September.” Zum Glück kann ich mich meist beherrschen und werfe nicht – wie einige Altersgenossen – allen Mitmenschen unendliche Unwissenheit vor: “Ja wie alle, am 1. September?!”
Dennoch fängt es an zu nerven und man würde am liebsten nicht antworten, denn je nachdem wie gut man die Person kennt, wird man dann entweder “Und was machst du dann?” oder “Freust du dich schon?” gefragt. Was soll ich da sagen? Auf die erste Frage ist mir selbst klar, dass ich wieder zum millionsten Mal meinen Satz runterrattere “Ich werde Industriemechaniker in einer dualen Ausbildung – also mit Fachabitur – bei …”.
Aber auf die Frage “Freust du dich schon?” habe ich auch nach hunderten Versuchen noch nicht die perfekte Standartantwort gefunden. Natürlich freue ich mich irgendwie, aber ich kann doch nicht sagen, “Ja, endlich sind die Ferien vorbei!”, da käme ich mir dann doch irgendwie dumm vor. Auch die Schule hat mir Spaß gemacht – es ist doch schön, wenn man erst um 8 anfängt zu “arbeiten” und schon um 1 aus hat. Das wird es allerdings nicht mehr geben – soll ich mich jetzt freuen, dass ich nur noch 30 statt, ich glaube, über 60 Urlaubstagen habe?
Aber ich bleibe ja freundlich und werde auch das 100 001. Mal sagen: “Ja, ich freue mich schon darauf. Es ist doch was Neues..trotzdem ist es schade, dass die Ferien vorbei sind.”
Warum ich das schreibe? – Weil es mir auf der Zunge gelegen ist.
Nachdem ich alle Parteien im Bundestag analysiert habe – jetzt die Herausforderer!
Piratenpartei:
Die Partei mit den größten Chancen zum ersten Mal in den Bundestag einzuziehen!
Sie hat nur 2 Themen in ihrem Wahlkampf und auch nur 2,5 Themen in ihrem Programm. Das Entscheidende ist die Erhaltung der Privatsphäre und ein besserer Datenschutz – so will die Piratenpartei verhindern, dass es zu immer mehr Überwachung kommt, wie es von der Union gefordert wird. Auch Zensur (Kinderporno-Sperren) soll es mit der Piratenpartei nicht geben, genauso wie eine Überarbeitung des Urheber- und Patentrechts geben.
Ich würde die Piraten nicht wählen – auch wenn sie sympatisch wirken. Einfach weil sie sich überhaupt nicht mit wichtigeren Themen (Bildung, Soziales usw) beschäftigen. Wertvoll ist sie aber dennoch für unsere Demokratie, denn wenn sie 3% bekommt – was Wahnsinn wäre – dann täte das den anderen Parteien sehr weh. 3% sind heute oft entscheidend! Dadurch werden die Volksparteien evtl dazu bewegt sich endlich mit der Netzpolitik zu beschäftigen.
ödp
Die ödp ist eine Partei, die sich aus den Grünen entwickelte, nachdem ihnen der linke Flügel in den Grünen zu dominant wurde. Am erfolgreichsten ist die ödp in Bayern – wo sie durchschnittlich 2% der Stimmen bekommt – deswegen schreibe ich über sie.
Ihr Programm findet man hier in einer Kurzversion. Es ist leider wirklich sehr knapp und zu Steuerreform und ähnlichen findet man darin sehr wenig bis gar nichts. Auch das Internet wird nicht erwähnt – ist also kein Kernpunkt.
Ansonsten ist es ähnlich aufgebaut wie das Programm der Grünen auch wenn die ödp liberaler anzusehen ist.
Die Radikalen:
Vom wählen dieser Parteien rate ich innigst ab, denn sie wollen unserer Demokratie an den Kragen:
NPD (rechtsradikal)
DVU (rechtsradikal)
Republikaner (extrem rechts)
MLPD (kommunistisch)
PBC (extrem gegen andere Religionen)
PSG (linksradikal)
CM (extrem gegen andere Religionen)
Bayernpartei (extrem rechts)
DKP (kommunistisch)
Der Rest ist wählbar, aber für mich nicht sinnvoll – ich kann es aber nicht für jeden genau erläutern. Bei den ganzen Rentner-Parteien habe ich das ja schon gemacht.
Als letzte im Bundestag vertretene Partei möchte ich mich heute mit der Linken beschäftigen. Sie ist die Partei, die am radikalsten links ist und im Bundestag verteten ist – manche sagen, sie sei die Nachfolgepartei der SED.
In der Netzpolitik ist die Linke so gut wie gar nicht vertreten. Beim Urheberrecht versucht sie es beiden Seiten recht zu machen (Künstlern und Abnehmern) – dies hört sich schwer nach einen unrealistischen Spagat an. Ob man der Linken vertrauen kann, wenn es um die Freiheit im Netz geht, muss jeder selbst wissen.
In den wichtigeren Themen fordern die Dunkelroten eine Hartz-IV-Reform, also eigentlich einfach eine Erhöhung. Außerdem soll es einen gesetzlichen Mindestlohn von 10€ geben, der so utopisch hoch ist, dass dadurch wohl viel mehr Menschen das neue Hartz-IV beanspruchen müssten.
Außerdem will die Linke einen Spitzensteuersatz von 50% ab einem Einkommen von 60 000 Euro im Jahr. Jemand mit einem solchen Einkommen ist aber meiner Meinung nach noch nicht reich und sollte nicht so extrem beansprucht werden, weil man dadurch die Kaufkraft doch sehr einschränkt.
Was mir dagegen gut gefällt, ist, dass alle Abschreibmöglichkeiten – außer Penderpauschale und Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge – wegfallen sollen. Dies wäre eine deutliche Vereinfachung des Steuersystems. Stattdessen soll es eine Börsenumsatzsteuer geben.
Die Linkspartei setzt sich dafür ein, dass Deutschland keine Auslandseinsätze mehr durchführt. Dies hört sich sehr gut an, allerdings würde Deutschland dadurch aufhören, Verantwortung zu tragen!
Die Linke ist eine Partei mit utopischen und häufig rein populistischen Forderungen! Allerdings hat sie mit Oskar Lafontaine und Gregor Gysi, zwei ausgezeichnete Retoriker auf ihrer Seite. Die beiden werden mit Sicherheit dafür sorgen, dass die Linke in den Bundestag einzieht und das sicher mit einigen Sitzen.
Leider muss ich auch bei dieser Partei sagen: sehr kritisch! Ich hoffe, die SPD lässt sich auf Bundesebene nicht doch zu einer Koalition hinreisen und man orientiert sich mehr zur Mitte. Das sollte übrigens auch die Linke tun.
Wir sprinten in den Hauptbahnhof Landshut zum Kartenautomaten – eine Frau steht vor uns und braucht ewig – unser Zug kommt – die Frau bestellt immer noch Karten – endlich sind wir am Automaten, um ein Bayernticket zu kaufen – der Zug fährt.
Geiler Anfang für einen Konzerttag..so mussten wir den Zug nehmen, der 15 Minuten später losfährt und 15 Minuten länger fährt. Als wir dann endlich in München angekommen waren, freuten wir uns alle auf ein gemütliches Essen. Aber im Subway gab es keine Sitzplätze und wir mussten unsere Sandwiches in der S-Bahn essen. Als wir dann endlich in Freimann waren, durften wir noch einen knappen Kilometer zu Fuß gehen, um schließlich eine ewig lange Schlange zu sehen.
Es dauerte dann doch nicht so lange und so konnten wir endlich ein lauwarmes Weißbier in einem Plastikbecher trinken – das schmeckt erm. Um ungefähr Viertel nach 7 fingen dann Rentokill an. Und ich muss sagen, die waren richtig gut, die Stimmung war sogar hinter dem Wellenbrecher am Kochen und beim letzten Lied wurde dann in der ganzen Halle gepogt.
Leider ging die Stimmung in den 15 Minuten Pause ein bisschen kaputt und als dann auch noch Rival Schools gespielt haben, hat man sich wie auf einem Mando Diao-Konzert gefühlt (Zitat von einem Typen neben). Durch “buh” und “pfui”-Rufe ließen sie sich leider nicht zum Aufhören bewegen, als sie allerdings ihr letztes Lied ankündigten und die Halle aufgrund der Tatsache tobte, wussten sie, dass sie nicht sooo gut ankamen.
Leider war die Wartezeit für Rise Against viel zu lange – über 30min. Als es dann losging, wurde ich so heftig gegen den Wellenbrecher gedrückt, dass ich kaum mehr atmen konnte. Ich weiß nicht, wie einem so etwas gefallen kann!
Nach 3 Liedern ging ich und kaufte mir etwas zu trinken. Dann traf ich meine Kumpel wieder und wir hörten uns ein paar Lieder an, die ich jetzt nicht benennen kann.
Dann aber kam S”avior” und die Halle tobte – ich pogte. (geiler Reim, ich sollte Rapper werden) Irgendwann forderte Tim – der eine lange Röhrenjeans bei 40°C anhatte!!!- uns auf einen riesen Circle zu machen. Dieser Aufforderung gingen wir nach und dann lag ich auf einmal auf dem Boden und 3 Leute auf mir drauf.
Zum Glück spielten RA danach zwei ruhige Lieder – Swing Life away und Hero of War (bei dem ich jede Zeile mitgrölte und so meine Nachbarn unglaublich aufgeregt habe – aber ich liebe das Lied)
Danach kam ohne Vorwarnung ein schnelleres Lied, das ich nicht benennen kann..auf jeden Fall begannen wir wieder zu pogen und hörten bis zum Ende des Konzerts nicht mehr auf! Klar, denn jetzt spielten Rise Against Lieder wie “Give it all”! Am Schluss kam noch “Ready to Fall” und damit ging mein erstes Konzert auf dem über 1000 Leute waren zu Ende – es waren über 5000 in einer Halle bei 40°C.
Mit einem T-shirt, das man auswinden konnte, ging es zur Gaderobe und ich holte meinen Rucksack mit einem warmen, trockenen Pullover. In der U-Bahn war es dann extrem eng, aber wir mussten sie kriegen, um den Zug zu erwischen.
Heute tut mir alles weh! Es kann auch daran liegen, das ich Vollidiot vor einem solchen Konzert einen 18km Trainingslauf machte…ich habe jedenfalls einen Muskelkater. der sich sehen lässt. Blaue Flecken halten sich dafür in Grenzen – einer am Knie und einer an der Hüfte.