Jeder, der sich ein bisschen im Internet auskennt hat davon gehört. Vera Lengsfeld hat ein neues Plakat und was für eins! Mit einem tiefen Ausschnitt will sie Werbung für sich machen. Sie reduziert sich also selbst auf ihr Brüste, wahrscheinlich weil sie sonst nicht all zu viel zu bieten hat was sie wählbar macht. Naja gut hier findet ihr es auf jedenfall.
Vielleicht an Anlehnung an Frau Lengsfelds Plakat hat netzpolitik.org zu dem Remixen eines CDU Plakats aufgerufen – . Erste Vorschläge folgten promt und auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen berichtete bald darüber – hier.
Auch wenn ich ihn noch nicht oft verlinkt hab so verdient der Blog von Markus Beckedahl doch größte Anerkennung! Immer wieder setzt sich Markus für die Rechte der Benutzer im Internet ein und wurde dafür schon mit dem “Blogstipendium” von jetzt.de und “Freedom Blog Award” von Reporter ohne Grenzen ausgezeichnet worden.
Last but not least jetzt mein Vorschlag – den ich mit bescheidenen GIMP-Kenntnissen bei netzpolitik.org vorgeschlagen habe.
Frau Kössler findet, dass “geil” ein schreckliches Wort ist, während Frau Ptok das Wort “Hingabe” liebt. Kössler & Ptok sind die Schlussredaktion des SZ-Magazins, welches in seiner 30. Ausgabe im Jahr 2009 den beiden einen Artikel gewürdigt hat. Und tatsächlich ist eine Schlussredaktion – also jemand, der den Text gegen liest – extrem wichtig.
Weil das Gegenlesen eben so wichtig ist, widme ich meiner Schlussredaktion jetzt auch einmal einen Eintrag in meinem Blog.
Dem leidgeplagten JKB-Leser ist wahrscheinlich schon aufgefallen, dass manche Artikel von Rechtschreibfehlern nur so gespickt sind. Ich kann dies leider nicht auf LRS o.ä. schieben – es liegt einfach daran, dass ich eine schlechte Rechtschreibung habe. Die Einträge mit diesen – teils sehr peinlichen – Fehlern werden zum Glück immer weniger. Das hat einen einfachen Grund: Meine Schwester. Sie liest mittlerweile jeden Eintrag gegen, häufig erst nach der Veröffentlichung, aber am Schluss gibt es nur noch sehr wenige Rechtschreibfehler.
Es wurde Zeit, dass ich so einen Artikel schreibe, weil Josty nicht immer alles am besten weiß, aber dafür gibt es ja noch andere Josts. In diesem Sinne möchte ich mich natürlich auch für die helfende Hand im Hintergrund bedanken.
Mir ist aufgefallen, dass sich immer wieder Leute auf Josty knows best verirren, die Streetart-Schablonen suchen. Leider wurden sie bis jetzt nicht fündig, das will ich ändern. Motive suchen:
Für den Anfang (da bin ich nämlich gerade) ist es – wie ich finde – sehr hilfreich, erst einmal gute Motive von anderen Künstlern zu kopieren. Hier kann man auch Teile, die es schon in anderen Werken gibt, verwenden. Hier sind etliche Quellen für Schablonen-Vorlagen:
- Stencilart.com
- Forum für Motive
- Bilder zur Anregung
Ansonsten müsst ihr einfach Google-Bilder durchstöbern. Wenn ihr dagegen etwas bestimmtes sucht, dann fügt zu eurer Google-Suche mal Stencil hinzu. Bei berühmten Motiven wie Überwachungskameras usw findet ihr hunderte von entsprechenden Bildern.
Als Material für die Schablone kann ich euch spezielle Folien empfehlen. Wem Röntgenfolien zur Verfügung stehen, der ist klar im Vorteil, ansonsten gehen auch normale Folien für Overhead-Projektoren (die aus der Schule). Wenn ihr also für ein Referat welche vom Lehrer “leiht”, dann braucht ihr das nächste Mal ein paar mehr (-;
Zum Cutten nehme ich am liebsten ein Skalpell, wer mehr Schablonen machen will dem empfehle ich den Stencil-burner.
Mit verschiedenen Cans habe ich leider keine Erfahrung, einzig von den Baumarktfarben kann ich abraten. Bekannte haben mir Montana Premium empfohlen, das werde ich bei Gelegenheit testen. Mit shops habe ich auch keine Erfahrung, drum werde ich keinen verlinken. Sucht bei google “graffiti shop” und sucht euch den eurer Meinung nach besten aus!
Anfang der Woche habe ich mich zum ersten Mal darin versucht, Stencils zu sprühen. Nachdem ich bis jetzt nur Schablonen auf Papier gemacht habe, und diese dann mit einem Schwamm und Wasserfarben auf ein Blatt “kopiert” habe, habe ich mir jetzt eine billige Baumarkt Sprühfarbe gekauft. Und das war ein Fehler!
Aber von Anfang an: Schon vor einiger Zeit habe ich den Blumenstrauß werfenden Demonstranten von Banksy auf eine Folie übertragen und ausgeschnitten. Am Montag habe ich jetzt noch mein Gesicht mit Atemschutzmaske in ein Stencil umgewandelt.
Mit diesen 2 Schablonen und der Billigsprühdose ausgestattet bin ich dann zu einer schwer sichtbaren Wand auf unserem Grundstück gegangen, um mich als Streetartist zu versuchen. Dabei habe ich zuerst die Schablonen ganz uncool mit Tesafilm an die Wand geklebt und dann einfach drauf losgesprüht. Leider hatte die Can (Dose) ein richtig schlechtes Cap (Sprühaufsatz) und so gab es einen wahnsinns Farbnebel und dazu viel zu viel Druck.
Neben der schlechten Farbe war auch die Wand alles andere als optimal und so konnte man das Stencil vergessen. Weil ich aber unbedingt ein halbwegs brauchbares Exemplar haben wollte, habe ich es auf Karton noch einmal probiert. Das Ergebniss war ähnlich schlecht, dennoch habe ich hier mal ein Bild samt Schablonen:
Nach einem grandiosen Buch und einem noch besseren Hörbuch wurde jetzt Jan Weilers “Maria ihm schmeckts nicht” verfilmt. Aber zuerst einmal kurz die Geschichte:
Jan Weiler will seine Sarah heiraten – deswegen trifft er zum ersten Mal seine zukünftigen Schwiegereltern. Ursula und Antonio Marcipane (ich hoffe, das war richtig), und dabei wird ihm schlagartig bewusst, dass es ab jetzt in ihrer Beziehung einen Dritten gibt: Antonio!
Der selbstverliebt wirkende Italiener lebt in seiner eigenen Welt und bestimmt, dass die Hochzeit in seinem Geburtsort in Süditalien stattfinden soll. Weil Wiederstand zwecklos ist, reist das Paar in das abgelegene Dorf, weit weg von allen Touristengegenden.
Dort bekommt Jan ein Italien zu sehen, wie es ohne Touristen ist. Dabei erweisen sich seine Meeresfrüchteallergie und dass er nicht schwimmen kann nicht gerade als Vorteil. Er tritt in sämtliche Fettnäpfchen, bis er am Ende der Geschichte in der “Toter Mann”-Stellung auf dem Wasser neben Antonio “schwebt” und feststellt, dass er glücklich ist.
Für die Leseratten unter euch: Das Buch gibt es hier. Ich allerdings empfehle jedem, der genug Zeit hat, das Hörbuch, in dem Jan Weiler den Antonio so genial spricht, dass es besser rüberkommt als in jedem Film. – hier.
Aber zurück zum Film, leider wurden einige wichtige Teile des Buches nicht erwähnt oder extrem gekürzt. Der Stern hat leider recht damit, wenn er schreibt, dass es teilweise wie eine Fernsehproduktion wirkt. Dafür hat der Film auch einen riesen Pluspunkt – die Schauspieler!
Sarah: Als Mann darf ich das sagen – eine Granate. Sah fantastisch aus und überzeugte zumindestens mich auch schauspielerisch – Mina Tander.
Antonio: Er war leider ein bisschen zu alt und manchmal verstand man ihn nur sehr schwer. Das lag allerdings daran, dass Lino Banfi kein Wort deutsch spricht und alles nur mit Lautschrift gezeigt bekam. Banfi ist einer der bekanntesten Komiker Italiens.
Jan Weiler: Hier gelang dem Team ein echter Glücksgriff – Christian Ulmen! Er wirkt genauso tollpatschig und ungeschickt, wie sich der Autor in dem Buch selbst beschreibt.
Aber auch Nebenrollen wie die der “Usuuula” (Antonios Ehefrau) und die Eltern von Jan Weiler waren sehr gut besetzt. Wer sich den Film ansehen will, hier ist der Trailer: