Meine Bewerbung für den Nobelpreis

Ich will es den mächtigsten Mann der Welt gleich tun und den Friedensnobelpreis für Versprechungen bekommen:

Sehr geehrtes Nobelpreiskomitee,

ich fordere ein Ende aller Konflikte. Sämtliche Waffen – nicht nur Atomwaffen, sondern auch Küchenmesser – sollen verboten werden. Israel und Palästina sollen Israelästina werden, wo dann endlich wieder der Honig fließt! Indien und Pakistan sollen, genauso wie China und Tibet friedlich nebeneinander leben.
Jeder Mensch soll ein bedingungsloses Grundeinkommen von 3`000 Dollar bekommen.
Der Klimawandel soll endlich aufhören und Tierarten dürfen nicht mehr aussterben, natürlich bei den gleichen Umweltverschmutzungen wie heute!

Wie das alles funktionieren soll? Ich habe keine Ahnung!

Bitte teilen Sie mir möglichst zeitnah mit, wann die Verleihung stattfindet, bzw. wann ich mein Preisgeld auf dem Konto habe.
Mit freundlichen Grüßen
Philipp Jost

Falls ihr euch fragt, warum der Brief so kurz ist und wie ich damit den Nobelpreis gewinnen will? Naja, ich brauche ja keine Thesen oder genaue Lösungsvorschläge zu bringen – mittlerweile reicht das reine Fordern, um die bekannte Auszeichnung zu erhalten. Hier ist das Objekt meiner Begierde (dürfte mir eigentlich sicher sein oder?)

 

Tags:

3 Responses to “Meine Bewerbung für den Nobelpreis”

  1. Tom 17. Oktober 2009 at 20:00 #

    Der is da sicha :)

  2. Hung Ciersezwski 6. Mai 2011 at 06:31 #

    Oh, and I would say the most vital matter is stellar written content. If you have really stellar content, you can get the one way links.

Trackbacks/Pingbacks

  1. Ein bisschen Change | Jostys Netznotizen - 17. November 2009

    [...] als Obama den Nobelpreis verliehen bekam, wuchsen bei mir die Zweifel und es ist nicht so viel besser [...]

Leave a Reply