Die Zukunft der Kommunikation

Seit Wochen überlege ich, welches Handy oder Netbook für mich das Beste ist, dabei diskutiere ich viel mit einem guten Freund über mobiles Internet und wie sehr es die Kommunikation des 21. Jahrhunderts verändert.

Mit dem mobilen Internet habe ich jetzt schon den wichtigsten Punkt angesprochen. Ich glaube, dass sowohl e-mail als auch sms am Ende sind. Die einzige elektronische Post, die eine solche Medienrevolution überleben wird, ist eine Alternative zur schriftlichen Post. Also eine Art amtlich anerkannte e-mail, die es in dem Programm De-Mail schon testweiße gibt.

Eine solche amtliche Post ist allerdings nur ein kleiner Teil der Kommunikation. Ein Teil, mit dem ich mich besser auskenne, sind zwischenmenschliche Gespräche. Einen sehr interessanten Ansatz bringt dazu Google Wave. Es bindet einen “richtigen” Livechat (d.h. der Gegenüber sieht z.b. schon während man tippt die Nachricht) und emails zu einem einzigen Programm. Ob dieses Programm sich durchsetzt oder ein anderes mit dem selben Grundgedanken ist eigentlich egal.

Sieht so die Schaltzentrale der neuen Kommunikation aus?

Soweit zur Software, die Hardware wird definitiv mit mobilen Internet ausgestattet sein. Man wird überall mind. mit DSL Geschwindigkeit online sein. Diese andauernde Verbindung zum world-wide-web ist nach dem Handy der nächste Schritt zur vollkommenen Vernetzung.

Schon jetzt kann man sich anzeigen lassen, wo sich die eigenen Freunde momentan befinden. Das ist etwas komplett neues und führt zu einer zielgerichteteren Art der Unterhaltung.

Bei allen Vorteilen dieser Digitalisierung gibt es ein großes Problem – den Datenschutz. Oft wird gewarnt, dass das Internet nichts vergisst, was natürlich stimmt und egal, wie man die Daten schützt, es wird trotzdem immer wieder das neue Modewort “Datenskandal” in den Medien auftauchen. Wichtig wird sein, so etwas bei der De-Mail oder Alternativlösungen zu verhindern und eine mindestens so große Sicherheit wie bei der Post zu schaffen.

Am Ende eines solchen Textes gehört bekanntlich ein Fazit, jenes will ich meinen Lesern natürlich nicht schuldig bleiben. Es steht fest, dass sich Programme wie Google Wave, aber auch das mobile Netz nur durchsetzen können, wenn sie anerkannt werden und eine überragende Mehrheit diese Möglichkeit nutzt. So gesehen bei den Social Networks, denn ohne einen Account bei mindestens einem dieser Netwerke kommt fast kein Jugendlicher in die 6. Klasse.

Wir werden sehen, ob es beim mobilen Internet zu einem ähnlichen Triumphzug kommen wird.

 

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