Archive | Dezember, 2009

Datenschutz bei sich selbst

Mittlerweile dürfte allgemein anerkannt sein, dass die Ausrede “Ich hab ja nichts zu verbergen” nicht mehr gilt. Es ist nunmal bewiesen: Wer überwacht wird verhält sich anders als wenn er frei wäre. Dies verändert langfristig die Gesellschaft imd wandelt sie zu einer gleichen und leicht beeinflussbaren Bürgerschaft. Auch dem so wichtigen investigativen Journalismus wird dadurch ein imenser Schaden zugefügt. Wir können also festhalten – Datenschutz ist wichtig! Da kommt man dann nicht darum nachzudenken wie es bei einem selbst ist.

Selbst beeinflussen kann man hauptsächlich was man selbst über sich im ins Internet stellt. Daneben wäre es natürlich empfehlenswert sich nicht bei jeder Spamschleuder mit der Vorname.Nachname@anbieter.de adresse anzumelden.Bei mir selbst kommt natürlich noch der Blog dazu. Auf diese Datenschleuder will ich trotzdem nicht verzichten.

Der größte Punkt betrifft aber wieder alle – soziale Netwerke. Momentan preise ich meine Daten auf lokalisten und im ednetz an, in facebook und spin.de war ich auch schon. Es gehört heute zur Jugendkulutr via Communities zu kommunizieren. Das erstellen eines Profils ist genauso normal wie die selbst geschriebenen Informationen von anderen anzusehen. Ich muss das Prinzip wohl kaum erklären, weil es einfach die Norm ist sich damit auszukennen. Das ist durchaus ein Problem, weil man zum Beispiel ein Bild hineinstellt um nicht als hässlich verschrien zu werden und sich zu promovieren.

Überwachung durch Datenschutz aussperren!

Wie löst man das Problem mit diesen offen liegenden Daten? Die Gefahr von Pädophilen und anderen Sexualverbrechern müssen Betreiber in enger Zusammenarbeit mit der Polizei lösen. Das Hauptproblem bei den Daten sind Informationen und Bilder in einem öffentlichen Profil die der Arbeitgeber o.a. Autoritätspersonen nicht sehen sollen. Als einfache Faustregel sollte man beim Einrichten des Profils nichts ins Netz laden was man nicht auch seinem Chef zeigen könnte ohne als Alkoholiker zu gelten.

Song of the day: Böhse Onkelz – Erinnerung

Jetzt sind es statt 11 doch 13 Lieder in die “Song of the Day”- Reihe gekommen. Zum Ende kommt ein Lied von meiner – lange Zeit uneingeschränkten – Lieblingsband. Mittlerweile höre ich zwar meistens andere Lieder, dennoch wenn ich schlecht drauf bin (egal ob wütend oder traurig), gibt es nichts besseres als die Onkelz. Auch beim Feiern mit den Kumpels freue ich mich jedes Mal, wenn die Onkelz gespielt werden. Dass ich nur ihre Lieder nach der Nazi-Zeit höre, dürfte nach meinen politischen Aussagen, glaube ich, klar sein. Schwierig war es: welches Lied wählt man aus? “Keine Amnestie für MTV” (das erste, das ich gehört habe), “Auf gute Freunde” (Das erste, das ich liebte) oder doch “Ja ja” (da bekomm ich den Ohrwurm wohl nie mehr aus dem Kopf). Ich habe mich für das Lied entschieden, das die Böhsen Onkelz zum Ende jedes Konzerts gespielt habe: Erinnerung:

Fixed Gear- der Trend um den starren Gang

1990 entdeckten New Yorker Fahrradkuriere die Bahnräder für sich. Es handelt sich um Zweiräder mit nur einem Gang und ohne Freilauf. Weil sie oft auch keine Bremse/Klingel/Lichter haben sind die Meisten in Deutschland nicht zugelassen – vor Kurzem erlaubte ein Richter aber auch den starren Gang als zulässige Bremse. Der Grund damals war hauptsächlich der niedrige Preis und die geringen Umkosten. Die Räder waren wegen des geringen Gewichts auch schon immer sehr schnell. Heute sind die Fixies besonders bei Puristen beliebt, weil sie für die urspünglichste Art des Fahrradfahren steht.

Radln war für mich schon immer eine Leidenschaft. Sich bei strömenden Regen einen Waldweg hochzukämpfen und dann wieder hinunterzuheizen, begeistert mich fast so wie das Rennradfahren. Wenn ich dann Fahrradkuriere durch die Großstadt rasen sehe, ist das für mich die Vollendung an Beherschund des Fahrrads. Ihr seht schon, auch ich habe mich von dem momentanen Hype anstecken lassen.

Bremsen auf einem Fixie

Bremsen auf einem Fixie. Durch Gewichtsverlagerung wird der Druck auf die Pedale gemindert.

Neben der Geschwindigkeit kann man mit den Fixies auch eine ganze Reihe an Tricks machen. Rückwärtsfahren zählt unter den Cracks da schon zur einfachsten Übung. Für Gleichgewichtskünstler wie mich (niiiicht) ist das natürlich schon schwieriger. Hier ist ein bisschen Anschauungsmaterial. Fixed-Gear-Räder werden fast ausschließlich mit Körbchen an den Pedalen gefahren. Dabei ist es sehr praktisch, dass man – mit den Füßen in den Pedalen – stehen bleiben kann.

Ob ich mir jetzt ein Fixie baue/kaufe, weiß ich noch nicht. Wenn ich dann aber ein solches Video sehe, dann würde es mich doch sehr jucken:

Song of the day: Misconduct – Peace, Love & Unity

Leider kennen die wenigsten Hardcorefans diese Band, wo sie doch eine der besten ist! Ich habe lange verweifelt nach einem Video von “Peace, Love & Unity” in guter Qualität gesucht – das scheint mir aber nicht möglich. Wem es (wie mir) eigentlich nur um die Musik geht: Misconduct bietet es hier zum kostenlosen Anhören und Downloaden an.

Analoges vs. Digitales Texte verfassen

Eine stilistisch schwierige Frage. Zuerst muss man sich bei Beiden für die richtige Hardware entscheiden. Es gibt sowohl für das Schreiben auf Papier, als auch auf Tastatur teure Stilobjekte wie das Macbook Air oder Moleskine Notizbücher. Die Produkte sehen jedoch besser aus als ein “Aldi Laptop” oder ein College-Block. Die ist viel mehr: Welches der beiden Hochgelobten Produkte ist stylischer?

Die ultimative Lösung?

Es ist wohl personenbezogen. Mit dem Macbook verbindet man den ultramodernen, immer unter Strom stehenden Blogger-Geek. Das Moleskine ist dagegen etwas für die Retro-Fans unter den Schreiberlingen. Insgeheim halten sich aber beide oft für ein bisschen wichtiger, als sie eigentlich sind. Zumindestens mir kommen jetzt zwei junge Männer oder Frauen in den Sinn, die im In-Café in der Ecke sitzen und mehr oder minder tolle Texte verfassen.

Neben der Hardware braucht man natürlich noch die richtige Software – Handschrift vs. Arial und Co. Bei meiner Klaue ist das eine klare Sache, wenn jemand aber eine schöne Handschrift hat, sieht das Ganze anders aus.

Schlussendlich wird keins von Beiden das andere verdrängen können, nein, man kann nicht einmal genau sagen, was jetzt cooler ist. Praktischer ist mit Sicherheit das Schreiben am Computer. Ich bevorzuge trotzdem einen Text zuerst auf Papier aufzusetzen. Dabei nehme ich sogar die Mühen des Abtippens (wie gerade eben) auf mich.