Die Gerechte Gesundheitsreform

29 01 2010

Der Grund für eine gerechte und bezahlbare Gesundheitsreform liegt in der Beitragsbemessungsgrenze begraben.* Es gibt zu wenige gut verdienende, gesetzlich Versicherte. Das ist auch verständlich: In den Privaten werden häufig noch Dinge bezahlt, für die man mittlerweile in den Gesetzlichen Zuschüsse zahlt. Ab einem Bruttogehalt von 3750€ im Monat zahlt man nicht mehr die 7,9% des Bruttogehalts, sondern den Deckelbetrag von knapp 300€. Ab dann darf man auch als Arbeitnehmer (nicht Selbständiger oder Beamter) zu einer privaten Kasse wechseln.

Na, hoffen wir es mal nicht

Ich plädiere für eine Erhöhung dieser Grenze. Außerdem sollten auch Beamte in die gesetzliche Kasse bis zur Beitragsbemessungsgrenze einzahlen müssen. Wenn dennoch Geld im Gesundheitssystem fehlt, finde ich es in Ordnung, wenn Steuergelder bezogen werden, denn damit unterstützen reiche Privatpatienten die Gesundheitsversorgung von Schwächeren.

Dies sollte der zentrale Punkt einer Gesundheitsreform sein. Dazu müssen aber noch etliche andere Dinge in Bewegung gebracht werden. So sollten sich chronisch Kranke nicht jede Woche ein neues Rezept holen müssen, die Allgemeinärzte sollten genauso gefördert werden wie die Fachärzte, Krankenkassen sollten die Arzneipreise – wie in anderen Ländern üblich – mit den Pharmakonzernen verhandeln und und und. Wer schon einmal eine Arzt- oder Krankenhausrechnung gesehen hat, der weiß dann noch einmal 100 Möglichkeiten zu sparen.

*Das wollte ich schon immer mal in einen Text einbauen.



Geld verdienen und die Bloggerseele verkaufen

27 01 2010

Ich bin natürlich Welten von Besucherzahlen entfernt, die man zum Geld verdienen braucht, dennoch habe ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt. Werbung auf Amateur-Blogs ist immer auch eine moralische Frage. Will ich Kaufanimationen auf meiner Internetpräsenz überhaupt sehen und wenn ja welche Möglichkeit ist die beste für mich.

  • Google Adsense: Der Klassiker, am einfachsten zu bedienen, dafür mit – dem Dollarkurs verschuldeten – geringen Renditen. Ein Problem für mich ist, dass ich nicht wirklich weiß wo ich es einbinden sollte, weil das Werbemittel einfach nicht gut aussieht und ich auch es auch nicht ins Posting selbst einfügen will.
  • Pop Ups/Downs: Vergesst es! Tödlich für die Besucherbindung, weil einfach störend und noch dazu sowas von out.
  • Bannerwerbung: Für einen Blog wohl die beste Entscheidung. Banner sind klar als Werbung erkennbar und sind zum Beispiel unten in der Sidebar recht unauffällig. Die Verdienste sind ganz ok – häufig schlechter als bei Google Adsense.
  • Partnerprogramme: Das bedeutet Links zu einem Produkt über das man gerade schreibt. Wenn jemand häufig Bücher/Alben/Filme rezessiert ist das ganz in Ordnung. Am bekanntesten ist das Partnerprogramm von Amazon. Die Einkünfte sind allerdings recht bescheiden.
  • Paid Content: Wer einfach viel Geld verdienen will, kann Werbepostings schreiben. Damit verliert man allerdings nicht nur seine Stammleserschaft, sondern auch die Bloggerseele. Die gibts natürlich nicht, trotzdem zerstört man ein Gewissen Vertrauen dahingegen, dass der Blogger nur das schreibt was er für richtig hält.

Ein Beispiel: Auf jedenfall zu viel des guten!

Ebenso kann man natürlich mit schönen Hintern von schöneren Frauen etliche Besucher locken. Wer so etwas braucht, kann aber auch gleich bei ebay generierte Besucher kaufen. Wenn man dann wirklich Geld verdienen will muss man sich zuerst auch noch informieren wieviel man versteuern muss. Dafür rechnet man die Kosten pro Jahr mit den Werbeeinnahmen pro Jahr gegen – wenn ein dauerhafter Verlust entsteht und man das auch nicht ändern will muss man keine Steuern zahlen. Ansonsten muss man soweit ich weiß ab 24500€ Umsatz im Jahr Gewerbesteuer zahlen. Unter diesem Betrag muss man Umsatzsteuer bezahlen (Freibetrag ist meiner Meinung nach 400€). Es wird bei Google Adsense keine Umsatzsteuer erhoben weil der Google Sitz in den USA ist.



Extra 3 – die einzige Satiresendung

25 01 2010

Nennt mich Reich-Ranitzki, aber das deutsche Fernsehen ist eine Katasrophe. Der aktuelle Extra 3 Moderator, Tobias Schlegl, hat das in einem Interview so gesagt: “Ich hab Extra 3 immer gerne geguckt, weil das war eine der einzigen Sendungen neben den Simpsons die man anschauen konnte” .Das sehe ich – mit wenigen Ausnahmen z.b. im BR oder Spielfilmen ähnlich.

Die Idee zur 1976 zum ersten Mal gezeigte Sendung kam von Dieter Kronzucker. Leider hat das Programm einen extrem schlechten Sendeplatz für Frühaufsteher – jeden Donnerstag um 23:15 Uhr (seit neuestem auch jeden Sonntag um 22:30 Uhr). Aufgebaut ist Extra 3 aus vielen Teilrubriken, die in der Form von kurzen Filmen gezeigt werden, diese werden vom oben gennanten Tobias Schlegl anmoderiert. Kurz wurde versucht Gäste aus der Politik einzubinden, dies wurde allerdings spätestens nach dem Interview mit dem Rechtspopulisten Roger Kusch eingestellt.

Die aktuellen Rubriken sind:

  • Schlegl in Aktion
  • Die Sendung mit Klaus
  • Johannes Schlüter
  • Neuste Nationale Nachrichten (NNN)
  • Dat geiht voor in Stapelmoor
  • Abgehakt
  • Dennis
  • Die deutsche Durchschnittsfamilie
  • Die Puschel
  • Jasmin

Eine weitere Besonderheit an Extra 3 ist die Bindung mit dem Intedrnet. Laut Kai Pflaume sollten es mehr so machen wie die Leute von der Satiresendung. Die geben nämlich jede Sendung zum kostenfreien Download frei. Außerdem zeigen sie etliche Ausschnitte Online-Videos an. Dadurch machen sie die späten Sendezeiten wett.



Polaroid – sieht immer noch toll aus

23 01 2010

Schon immer war ich begeistert von Polaroid-Fotographie. Früher war das Gute an der Technik, dass man das geschossene Bild sofort sehen konnte. Heute geht das mit Digitalkameras einfach und billiger. Physische Fotos macht man heute dafür viel seltener. Auch der Retro-Stil ist jetzt wieder gefragt. Es sieht ja auch cool aus, wenn eine Wand mit – am besten beschriebenen- Polaroidfotos übersäht ist.

Trotz dieser Tatsachen hat die Firma Polaroid die Produktion von Sofortbildfilmen eingestellt. Jetzt will der Wiener Florian Kaps mit dem Impossible Projekt (alte Seite) die Filmproduktion wieder aufnehmen. Nach dem Ende von Polaroid hat Kaps sämtliche Restbestände aufgekauft, die er seitdem im Internet vertreibt. Vor kurzem stellte er mit seinem Team aus 12 ehemaligen Polaroid-Mitarbeitern zum ersten Mal wieder Filme aus noch vorhandenen Materialien her. Kaps hat nämlich nicht nur die Restbestände, sondern auch 12 alte Maschinen gekauft. Davon wird nur eine genutzt, die anderen dienen als Ersatzteillager.

Das eigentliche Ziel ist es aber, eine neue Chemikalie zu finden, welche den aktuellen Umweltschutzbedingungen entspricht. Eine Solche soll angeblich bis Ende Februar fertiggestellt sein. Wie sich der Aufwand preislich auswirken wird und ob eine Massenfertigung möglich gemacht werden kann, ist aber noch nicht sichergestellt. Wenn dann nämlich ein Bild 50 cent oder mehr kostet, geht dem Polaroid natürlich das Freie verloren. Wer dann sagt bei 50-cent – ein etwas aus der Luft gegriffener Wert – kann man ein Spaß-Foto machen ohne es zu bereuen, der belügt sich selbst. Dabei sind es spontane Bilder, die Polaroid so beliebt machen und dieser Technik auch noch heute eine Chance neben Fotodruckern geben können.



Poetry Slam im kleinen Theater Landshut

21 01 2010

Am gestrigen 20. Januar habe ich zum zweiten Mal einen Poetry Slam besucht. Der Abend wurde von den Herren Lange und Langer so moderiert, dass man sich auf die Ankündigungen freute.

Bei solchen Events macht es mir immer besonders viel Spaß, die Menschen im Publikum zu beobachten. Da sieht man Unmengen an Hornbrillen -  diese dürften den Gastautor und bekennenden Brillenfetischisten Micha-El Goehre ganz schön nervös gemacht haben -, stylische Leute und natürlich Exzentriker, wie einer der Teilnehmer, der mit der Hose in den Stiefeln und kleidlangem Pullover auftrat. Dann fällt dem y-Chromosom Träger mit dem geschulten Auge noch der fantastische Anteil an hübschen Menschen ohne y-Chromosom auf. Schönheit direkt proportional zu Intelligenz?

Nach kurzer Einweisung von Lange & Langer trug zuerst der Veranstalter Heiner Lange seinen Text vor. Außer Konkurrenz war er – wie schon beim letzten Mal – einer der Besten. Danach kam Micha-El Goehre auf Bielefeld und begeisterte, scheinbar ohne Schamgefühl, das bis zur letzten Ecke gefüllte Foyer des kleinen Theaters. Er war sogar so gut, dass ich mir zuhause angekommen erst einmal sein Buch bestellt habe.

Mit gut eingestimmtem Publikum begann der eigentliche Wettbewerb mit einer Lehrerin des Carossa/Leinberger Gymnasiums. Sie trat schon bei meinem letzten Besuch auf und kopierte damals recht schamlos einen Text. Danach kamen 6 andere Poeten mit teil sehr wirren Gedankengängen, teils genialen Geschichten und teil extrem lustigen Texten.

Die vier von einer Zufallsjurie am besten bewerteten Slamer kamen dann ins Finale, wobei dieses Mal alle ziemlich gut waren. Gewonnen hat schließlich Andi Valent mit einem “Rap”, der eindeutig der lustigste im Wettbewerb war. Ich schau mal, dass ich die anderen Namen nachreichen kann.

Nachdem ich jetzt schon einmal in einem Text versucht habe, lustig zu schreiben, bin ich nach diesem Wettbewerb voller Elan für neue Texte in diese Richtung – wenn ich es nur besser könnte =)



Wikileak – für investigativen Journalismus

20 01 2010

Wikileaks.org ist eine Internetseite, die jedem die Möglichkeit bietet, Informationen zu veröffentlichen. Dabei geht es natürlich nicht um Dinge, die getwittert werden wie – ich trinke gerade Kaffee und die xy sieht heute wieder fantastisch aus -, sondern um gesellschaftsrelevante Insider-Informationen.

Schon häufiger wurde Wikileaks dafür kritisiert, sich zu wenig um die Auswahl der Texte zu kümmern. Doch das würde dem Grundprinzip der Plattform auch widersprechen. Sie will Informationen, die sonst geheim bleiben würden, öffentlich machen. Zum Beispiel die Sperrliste für Kinderpornoseiten, die nur dem BKA zugänglich sein sollen. So etwas ist natürlich umstritten. Andererseits, was hilft der Demokratie mehr als Informationen – oder noch besser ehemalige Geheimnisse?

Dazu kommt, dass Wikileaks dem investigativen Journalismus als geniale Quelle entgegen kommt. Spätestens seit die anerkannte Zeitung “The Guardian” die Seite als Quelle angegeben hat, dürfte sie auch anerkannt sein. Das liegt daran, dass durch Wikileaks die einfachste Möglichkeit aller Zeiten besteht, Informationen vor allem anonym preiszugeben. Die bekanntesten aufgedeckten Geschichten sind: Die Kinderpornoseiten Sperrlisten, 570 000 Nachrichten die am 11.September verschickt wurden, der Kunduz-Feldjäger-Report und die Richtlinien für Soldaten auf Guantanamo Bay.

All das bietet der Demokratie eine riesen Chance – verständlich daher wie überzeugt Daniel Schmitt (Mitarbeiter bei Wikileaks) für sein Projekt in der Zeit argumentiert. Es wird interessant sein zu sehen, ob das Netzwerk seine Erfolgsgeschichte fortschreibt und wie es von Medien und Bloggern weiterhin aufgenommen wird.

Weil wir gerade bei brisanten Informationen sind: Nicht aus Wikileaks, aber auf spreeblick habe ich gerade gelesen, dass die SZ angeblich Blogger für positive Beiträge über das neue SZ-Iphone App bezahlt hat. Für mich wäre das ein Skandal – was ist nur zur Zeit mit meiner bayerischen Lieblingszeitung los…



Bayerisch für Anfänger – wird eingestellt

18 01 2010

Josty ist ein Bayer und stolz drauf. Zwar bin ich kein großer Fan von übertriebenen Patriotismus, dennoch stehe ich hinter der “Mia sama mia” -Mentalität. Natürlich gibt es auch Dinge, die ich an dem süddeutschen Bundesland nicht mag: Das Konservative, die Volksmusik und natürlich die CSU. Was ich dagegen wirklich mag, ist der Dialekt.

Auch wenn ich versuche, meine Texte gemäß der deutschen Hochsprache zu verfassen, spreche ich ausschließlich bayerisch. Glücklicherweise versteht mich dabei jeder – zwar musste ich mich bei der Abschlussfahrt in Berlin bemühen, aber zuhause kam es noch nie zu Verständigungsschwierigkeiten.

Meine Gesprächspartner geben dann auch meist ihr Bayerisch zum Besten. Also alles in Ordnung? Leider nicht. Zur Zeit wächst eine neue Preißen-Bayern Zwittergeneration heran. Es geht nicht um die viel geschimpften  Zuagroastn. Es geht um Kinder bayerisch-sprechender Eltern, denen der Dialekt der Heimat nicht mehr von den Eltern vermittelt wird.

Anfangs gab es so etwas nur in Großstädten, aber der Trend geht sehr stark in Richtung Landbevölkerung. Die Eltern hegen dabei die Hoffnung, dass ihr Kind sich in der Schule leichter tun wird. Doch das ist eine Farce, so lernt man auf jeder Schule die deutsche Hochsprache – der Dialekt hingegen kann nur durch die Eltern beigebracht werden.

Es muss also ein schnelles Umdenken erfolgen, sonst stirbt mein geliebtes Bayerisch aus. Dann haben wird nur noch viel zu viel sprechende Preißen. Oder findet ihr es schön, wenn jeder Satzteil vom Gegenüber mit einem “Ja” kommentiert wird.



Hat da jemand Angst? Printmedien gegen Blogger

16 01 2010

Es stimmt schon, die klassischen Medien haben es schwer. Obwohl sie im Internet gut ankommen, erzielen die Angebote nicht die gewohnten Umsätze, mit denen sie gute Journalisten finanzieren. Leider machen die Meisten momentan zwei Fehler, die ihnen das Überleben noch schwerer machen werden. Statt jetzt zu investieren sparen sie und können immer weniger mit dem gewohnten Qualitätsjournalismus punkten. Außerdem passen sich die meisten Seiten erst spät neuen Trends an und zeigen sich sehr unflexibel – das Schlimmste was man im Internet machen kann.

Blogger - Die Quelle des Bösen

Die Inspiration für den Text kommt von einem Artikel aus der Süddeutschen Zeitung. Diese meint immer noch, es wäre großzügig, wenn man sie verlinken darf. Deshalb lasse ich das lieber. In dem Beitrag von Johannes Boie ging es darum, was sich Blogger einbilden, Kritik über ein Produkt ins Netz zu stellen. Und das sie sich – ebenfalls öffentlich(!) – mit anderen Bloggern gegen Drohungen der Unternehmen zu wehren, sei ja eh unvorstellbar.

Zu allem Überfluss wird den Firmen dann noch geraten, einen Dialog mit den Bloggern zu führen. Klingt wahrscheinlich polemisch, aber das wäre doch so, als ob eine Automarke jetzt einen positiven Artikel über sich in der Zeitung lesen will, weil das neuste Modell im Test so schlecht abgeschnitten hat. Passt dummerweise nicht mit dem Grundrecht der Meinungsfreiheit zusammen.

Schade, dass der SZ-Autor das in seiner Raserei gegen Blogs vergessen hat. Anscheinend scheint es der Zeitung schlechter zu gehen als gedacht. Ein böser Blogger wünscht gute Besserung!

Und hier gibts doch noch den Artikel zu nachlesen.



Haiti – ein Land das Hilfe braucht

15 01 2010

Es ist unvorstellbar, was auf der schönen Karibikinsel passiert ist. Wenn Schätzungen, die 100000 Tote zählen, noch zu den kleinsten gehören, kann man das Ausmaß der Katastrophe erahnen. Zeitweise war von einer halben Million die Rede – das wären fast 6% der Bevölkerung. Unvorstellbar. Spreeblick hat deswegen eine Spendenaktion gestartet. Das Geld geht dort zu 100% an die Betroffenen.



Adam Green – ein etwas anderer Künstler

13 01 2010

Als ich vor Jahren jämmerlich am Versuch, Gitarre zu lernen, gescheitert bin, lernte ich “Emily” zu spielen. Und seitdem liebe ich die gemütliche Musik von Adam Green. Der 29-Jährige New Yorker klingt ziemlich britisch, wenn er oft nur mit seiner Gitarre singt. Gerade ist sein neues Album “Minor Love” erschienen und es klingt nach Adam Green in traurig. Der chronisch Betrunkene (laut eigenen Angaben geht er nicht nüchtern vor andere Leute) wurde von seiner Frau verlassen. Ihr mache ich bei dem Kauz natürlich keine Vorwürfe.

Obwohl man auf Minor Love keine fröhlichen Lieder wie Emily findet, bleibt er seinen wirren Wortspielen treu. Es lohnt sich ausnahmsweise echt einmal, die Texte zu googeln.

Wer Juno gesehen hat, kennt unbewusst auch mindestens ein Lied von ihm. Desweiteren machten ihn Auftritte bei Stefan Raab und Harald Schmidt in Deutschland bekannt. Eine solche Popularität hat er in den USA bis heute noch nicht erreicht – unverständlich für mich!

Green ist ein Künstler, wie man ihn sich vorstellt, er nimmt Drogen, säuft, redet unzusammenhängende Sätze und ist dennoch ein genialer Musiker mit tollen Texten. Einen perfekten Beweis dafür gibt er mit diesem scheinbar improvisierten Duo mit Lissy Trullie: Just a friend.

Weil er ein Künstler ist, den ich als unterstützenswürdig ansehe, kann ich für alle seine Alben und insbesondere für das Neue eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Wer noch mehr Überzeugungsmaterial braucht, sollte sich diesen Buddy Bradley aus Minor Love anhören: