Hat da jemand Angst? Printmedien gegen Blogger
Es stimmt schon, die klassischen Medien haben es schwer. Obwohl sie im Internet gut ankommen, erzielen die Angebote nicht die gewohnten Umsätze, mit denen sie gute Journalisten finanzieren. Leider machen die Meisten momentan zwei Fehler, die ihnen das Überleben noch schwerer machen werden. Statt jetzt zu investieren sparen sie und können immer weniger mit dem gewohnten Qualitätsjournalismus punkten. Außerdem passen sich die meisten Seiten erst spät neuen Trends an und zeigen sich sehr unflexibel – das Schlimmste was man im Internet machen kann.

Blogger - Die Quelle des Bösen
Die Inspiration für den Text kommt von einem Artikel aus der Süddeutschen Zeitung. Diese meint immer noch, es wäre großzügig, wenn man sie verlinken darf. Deshalb lasse ich das lieber. In dem Beitrag von Johannes Boie ging es darum, was sich Blogger einbilden, Kritik über ein Produkt ins Netz zu stellen. Und das sie sich – ebenfalls öffentlich(!) – mit anderen Bloggern gegen Drohungen der Unternehmen zu wehren, sei ja eh unvorstellbar.
Zu allem Überfluss wird den Firmen dann noch geraten, einen Dialog mit den Bloggern zu führen. Klingt wahrscheinlich polemisch, aber das wäre doch so, als ob eine Automarke jetzt einen positiven Artikel über sich in der Zeitung lesen will, weil das neuste Modell im Test so schlecht abgeschnitten hat. Passt dummerweise nicht mit dem Grundrecht der Meinungsfreiheit zusammen.
Schade, dass der SZ-Autor das in seiner Raserei gegen Blogs vergessen hat. Anscheinend scheint es der Zeitung schlechter zu gehen als gedacht. Ein böser Blogger wünscht gute Besserung!
Und hier gibts doch noch den Artikel zu nachlesen.
Wo hast du die Infos her?