Archive | Februar, 2010

Song of the day: Pink Plastic Jesus – Sit and Smoke

Nach den Volksvertretern und Bitch to the Bones, gibt es jetzt den 3. Song of the day (lokal) mit der kürzlich vorgestellten Band Pink Plastic Jesus. Die Jungs haben mir ihre CD mit fünf richtig guten Liedern gegeben, die ihr alle auch auf ihrer Myspace-Seite findet. Entschieden habe ich mich dann für Sit and Smoke.

Das Video ist wie schon bei Bitch to Bones, eine reine Aneinanderreihung von Bildern. Es geht auch mehr um die Musik und die ist richtig gut.

Das Volk protestiert – die Regierung folgt

Nach viel Kritik der Internetgesellschaft an dem Internet-Zensur-Gesetz von Ursula von de Leyen rudert schwarz-gelb jetzt zurück. Ob es nun an den Massenprotesten oder an Horst Köhler lag, kann wohl keiner sagen. Fakt ist, dass mit dem jetzigen Entwurf “Löschungen statt sperren” genau der Vorschlag von den politisch aktiven Internetnutzern entspricht.


Hat der Protest jetzt doch gefruchtet?

Dieses Aufbegehren wurde auch durch die Internetpetitionen unterstützt. Immer mehr Leute starten solche Anträge und dazu  kommt eine wachsende Schicht an Leuten die sich mit dieser Form politisch engagieren wollen. So heißtes zwar immer, die heutige Jugend sei unpolitisch – trotzdem kommen die meisten Unterschriften von unter 30-Jährigen.

Ich sehe die aktuelle Regierung extrem kritisch, aufgrund dessen bin ich froh über die momentane Welle der Kritik. Union und FDP handeln gerne populistisch und da tun die aktuellen Umfragewerte natürlich besonders weh. Das Gegenrezept dafür sollen anscheinend Zugeständnisse sein. Grundsätzlich ist das auch gut so, damit is nicht ganz so schlimm wird.

Andererseits gewann schwarz-gelb die Wahl mit Steuersenkungen im Programm, gegen die heute die Mehrheit der Bevölkerung stimmt. Warum dieser Meinung erst nach der Wahl Kund getan wird, kann ich nicht zu einhundert Prozent beantworten. Die Grünen und die SPD können es wohl auch nicht.

Chucks – mehr als nur Schuhe

1918 wurde der erste Chuck Taylor All Star produziert. Der Basketballspieler hat die Schuhe zusammen mit einigen Mitarbeitern von Converse entwickelt und sie dann auch als Erster getragen. Zu dieser Zeit waren die Schuhe eigentlich reine Sportschuhe, etwas Besonderes wurden sie erst in den 1950ern, als sie ein Zeichen der Rebellion der Jugend wurden.

Bis 2008 wurden eine Milliarde Paar Chucks verkauft, etwa die Hälfte außerhalb der USA. Ein Grund für diese immensen Verkaufszahlen sind sicher auch die vielen Stars die All Stars getragen haben, angefangen mit Elvis über Bad Religion bis zu etlichen Hip Hoppern.

Es gibt 3 verschiedene Arten der Schuhe: Flache Chucks (ungefähr wie Halbschuhe), hohe Chucks (die Klassiker) und extra hohe Chucks (mit doppelt so hohem Schaft). Ansonsten sind die weiße Gummikappe an der Spitze und der Leinenstoff genauso die klassischen Merkmale für Chuck Tayler All Stars wie der Aufnäher an der Seite.


Legenden sterben nie

Jemand, der Chucks trägt, will etwas damit zeigen. Die Schuhe sind laut dem Stern: “Hip, aber nicht zu hip, subversiv, aber nicht zu aufständisch, sie sind elitär, aber nicht arrogant, und sie sind vor allem wahnsinnig sympathisch.” Fest steht, dass sie sich seit mittlerweile 102 Jahren gegen sämtliche Modezwänge wehren und trotzdem immer im Trend liegen. Es könnte daran liegen, dass sie wie kein anderes Kleidungsstück mit der Musik in Verbindung gebrachten wurden, oder dass sie ihrem Stil treu bleiben. Genau begründen kann wohl niemand diesen Erfolg.

Für mich bleiben Chucks immer DIE Schuhe, was nicht heißt, dass sie die schönsten, die besten oder die angenehmsten sind. Trotzdem stehen sie für etwas – für die Jugend!

Wird das Internet zum neuen Fernsehen

Zuallererst muss ich klarstellen; im folgenden Post geht es in keinster Weiße um technische Umsetzungen des Fernsehens im Internet und auch nicht um Youtube als neue Form des Fernsehens. Es geht um die einfache Frage: Ist oder wird das Netz so flach wie das heutige deutsche Fernsehen.

Die Sendungen, welche man neben einnigen Spielfilmen sehen kann sind schnell aufgezählt. Extra 3, die Simpsons, Scrubs – eigentlich beide lieber auf Englisch -, einige Disskusionsrunden im Öffentlich-Rechtlichen (dabei sind aber die Gäste ausschlaggebend) und GoTV zum Musik hören. Es kann natürlich gut sein, dass ich die eine odere andere lokale Perle auf einem 3. Programm vergessen habe. Ebenso sind die Nachrichten meist einer der wenigen Gründe für Rundfunkgebühren.

Auch ein Vorschlag – aber erst nach der WM =)

Jetzt hoffe ich mal, ihr denkt nicht: Das recht doch?! Schnappt euch die Fernsehzeitung und markiert eine Woche lang die genannten Sendungen – wegen mir auch noch interessante Sportsendungen – ihr werdet feststellen, unser TV ist zu 95% unter aller Sau.

Das Fernsehen ist aber auf dem absteigenden Ast. So fuck the past, lets watch the future: The Internet. Und da sehe ich steigende Zugriffszahlen auf Websiten wie RTL, Bild und Pro7. Die Unterschichtsmedien – inhaltstechnisch – für die intellektuell ungebildete Mittelschicht. Ich will nicht sagen, dass i-net war zuvor ein reiner Quell der Weißheit, doch es könnte einer werden.

Rückführend kann ich die zu Anfang gestellte Frage recht leicht beantworten. Das Netz kann so flach werden wie das Fernsehen, muss es aber nicht. Entscheidend ist wer den Wettstreit in den vielen kleinen Dissputen gewinnt: Zeit vs. Bild, Politblogs vs. Klatschblogs, Argumentation vs. Populismus, Spiegel vs. Bild… Lasst euch nicht verblöden!

(Cyber-)Angriff auf den Westen

Google zieht sich aus China zurück, weil email-Konten gehackt wurden, deutsche Bundeswehr-Server aus China angegriffen wurden, genauso wie die Öl-Firmen in den USA. Das sind nur einige Beispiele dafür, dass China einen Krieg gegen die digitale westliche Welt beginnt.

Hat sich für die Menschenrechte und gegen China entschieden – Google

Insgesamt sehe ich  die Poltik in China schon seit langem sehr kritisch. Dabei geht es mir nicht nur um die aggressive Außenpolitik, sondern auch um die menschenverachtende imd assoziale Innenpolitik im Fernen Osten. Manche werden jetzt schimpfen, dass der Chinese nun mal über Alles erfolgsstrebend ist. De Facto gibt es “DEN Chinesen” gar nicht, so richtet sich meine Kritik nur gegen die Regierung.

Diese ist heute mächtiger als die Mächtigste des 20. Jahrhunderts im Weißen Haus. Es ist darum nur schlim, dass es der Diktatur in der Weltmacht nicht reicht, eine solche zu sein, solange es noch eine Zweite gibt.

Selbstverständlich muss man von dem hohen europäischen Ross steigen und einsehen, dass jeder Mensch das gleiche Recht auf zum Beispiel ein Auto hat, auch ein Chinese. Ein Heer aus über 1 Million Soldaten aber ist nicht vertretbar. Insbesondere weil China keiner Bedrohung ausgesetzt ist.

Diese riesige Armee macht mir besonders deshalb Angst, weil Deutschland schon heute vom Riesenreich in Asien digital angegriffen wird. Ohne Angst schüren zu wollen: Wir leben in einer digitalen Welt!