Pink Plastic Jesus
1 02 2010Hier bekommt ihr immer wieder kurze Informationen über lokale Bands aus Landshut.
30.Januar – dieses Datum hab ich mir schon früh im Kalender angestrichen. An diesem Samstag spielten nämlich Pink Plastic Jesus im Rocket Club Landshut. Leider war auf der Seite 9 Uhr als Beginn angegeben, also kam ich mit 5 Bekannten schon um halb 9. Zum ersten Mal dort, fanden wir den Eingang nicht sofort und als wir vor dem vermeindlichen Zugang standen, war dieser verschlossen.
Daher gings zum nächsten Tor, das war dann auch offen und schon standen wir vor der Bühne – alleine! Nach einiger Zeit des fragend Umherschauens, hatten wir dann doch den mit 10€ happigen Eintritt bezahlt. Jetzt hieß es Warten, bei einem kühlen Augustiner auch kein Problem (auch wenn ich 2,80€ für eine Frechheit für Bier in der Flasche halte!).
Vorband waren die Münchner Matt Driven, die eine ehrliche Musik spielten. Soweit ich es beurteilen kann, waren es 4 gute Musiker – das einzige Problem war, so richtig Stimmung aufkommen wollte nicht. Sie wären eigentlich einen eigenen Beitrag wert, aber München passt nicht mehr ganz in die Region Landshut.
Und deswegen jetzt endlich zu Pink Plastic Jesus. Gleich beim ersten Lied hat man gemerkt, da ist eine andere Stimmung. Wahrscheinlich liegt es an dem Leadsänger, Andy, der einfach Entertainer durch und durch ist. Für eine Art Jesus-Pose, in bauchfreiem T-Shirt muss man sicher mehr als ein bisschen verrückt sein – genau das braucht wohl eine solche Band.

Selbe Pose -noch unter dem alten Namen und nicht bauchfrei
Die Musik von Andy (Vocals), Cisco (Guitar, Drums), Seli (Drums, Guitar) und Christian (Bass) einer Richtung zu zuordnen ist mir nicht möglich. Es hat etwas von Rock ‘n’ Roll und Poprock, wird dann aber wieder lauter. Eine gute Mischung!
Ein paar mehr Lieder im Repoirtuar hätten nicht geschadet, denn von dieser Gruppe hätte ich gerne noch mehr gehört. Evtl. lag es daran, dass man sich zu der Musik einfach bewegen muss, oder dass sie einen Ohrwurm nach dem anderen spielten – aber das Konzert kam mir extrem kurz vor.
Wer in Landshut also tanzbaren Rock hören will, der sollte sich mit Pink Plastic Jesus auseinandersetzen. Auch der Rocket Club ist, trotz des sicher ein bisschen verplanten Personals, eine klare Empfehlung. 5€ für das Album mit 5 Liedern finde ich jetzt ehrlich gesagt ein bisschen viel für eine Band, die live einfach noch viel besser ist. Frei nach dem GoTV Motto: Live spürt man mehr!
*Edit* Sie haben mir die CD geschenkt – von daher kann ich mich nicht beschweren. =)







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