Fred Perry

Nach dem Bericht über Chucks kommt nun das nächste tolle Label dran – Fred Perry. 1947 stellte der dreifache Wimbledon Sieger, Frederick John Perry, die ersten Poloshirts mit dem Lorbeerkranz als Logo her. Einen solchen hatte er 1934 beim All England Cup gewonnen.


Nicht ich – aber ich habe dieselben Schuhe

Wegen diesen Emblems geriet die Marke auch kurz in Veruf, eine Nazimarke zu sein. Heute ist dieser schlechte Ruf endgültig überwunden, die Shirts werden mittlerweile besonders in der linken Szene häufig getragen. Es wäre jedoch falsch, das Label immer noch als Szenemarke einzustufen, denn die elegante Art hat Fred Perry den Weg auf den Massenmarkt geöffnet. Zwar ist die Firma immer noch eher unbekannt – doch das macht sicher auch den Charme aus.

Auch wenn das wichtigste Produkt von Fred Perry immer noch schlichte Polohemden sind, hat das Label in den letzten Jahren begonnen, sein Angebot breiter zu staffeln. So kann Mann – und auch Frau – heute eigentlich alles mit dem Lorbeerkranz-Emblem darauf kaufen. Besonders erwähnen möchte ich dabei die Schuhe der Engländer.

Schon vor meinem Besuch in London letztes Jahr kannte ich die Marke und war gleichzeitig begeistert von diesen alten Tennisschuhen. Beides kam in einem Londoner Schuhgeschäft zusammen und meine Traumschuhe waren gefunden! Ja, sie gefallen mir besser als meine Chucks – auch wenn sie bei weitem nicht so bequem sind.

Die ungewöhnlichste Bestätigung für meine Liebe zu diesen Schuhen bekam ich von meinem Zahnarzt. Nach einem Marathon aus Bohren, Füllen und “mit komischen Licht angeleuchtet werden” – fragte er mich, wo ich diese super Schuhe gekauft habe.

Wer in nächster Zeit nicht nach London kommt, dem empfehle ich den Onlineshop von Fred Perry. Wenn man dann das richtige Produkt gefunden hat, kann man es dann ja auch bei einem deutschen Versandhändler bestellen – um den hohen Versandkosten aus UK auszuweichen.

 

Tags:

No comments yet.

Leave a Reply