Archive | April, 2010

Kn4st – Landshuts neue “Disco”

Update hier.

Neulich habe ich es zum ersten Mal geschaft in Landshuts neuesten Club zu gehen. Leider mussten wir um elf Uhr noch warten, bis der Veranstalter die zahlende Kundschaft hineinließ. Peinlich, besonders wenn man bedenkt, dass es den Kn4st seit noch nicht mal einem Monat gibt und es momentan gilt, sich Stammgäste zu besorgen.

Sobald wir es durch das Tor geschafft hatten, bekamen wir für 5€ Eintritt auch einen Wotan-Wodka, den es nur im Kn4st gibt. (Zum Geschmack kann ich nichts sagen, weil ich Fahrer war.) Der nächste Ort, den ich in einer Disco immer gleich aufsuche, die Garderobe, ist leider im 1. Stock, und so muss man erst durch den Electro-Bereich und eine Wendeltreppe hoch.

Es gibt im Gefängnisshof noch einen Imbisswagen und im Gebäude einen Kiosk. Dazu hat der Kn4st 3 Bar,s an denen man einfache Mischgetränke, Biere und Erfrischungsgetränke relativ schnell bekommt. Die Getränkewahl ist ebenfalls eine Erwähnung wert. So wird neben Wotan Wodka auch Fritz-Cola, Bluna – Limonade und Augustiner Helles ausgeschenkt. Löblich und so sucht man auch schnell die Sanitäranlagen auf. Auch diese sind in ausreichender Zahl vorhanden und in einem sauberen Zustand. Im Gefängnis selber wurde auch hier alles rustikal belassen.

Neudeutsch besteht die Disco aus 3 Areas. Ganz unten kommt man in einen Electro-Bereich – ich kenne mich mit Techno nicht aus und will zum Tanzen lieber Mainstream Techno-Verschnitte hören. Das hat der Kn4st bei meinem Besuch nicht geboten, allerdings hat der Club angeblich 14 DJs.

Eigentlich keine Erwähnung wert ist der “Glitter & Gold” – Bereich im 2. Stock. Keine gute Musik, ein komisches Ambiente – es geht also weiter in den 3. Stock! Für mich am interessantesten und wohl auch die größte Besonderheit am Kn4st. Tolle Rockmusik von dem Besten, was Landshut zu bieten hat. Die Liste der Bands liest sich wie ein “who is who” der Landshuter Band Szene (Pink Plastic Jesus, Markus Beer & die Volksvertreter und Fusebox).

Ansonsten gibt es noch einen Raucherraum und einen Kickerkasten. Leider gibt es neben all dem Lob auch noch Kritik. Mir war während meines Besuchs nicht ganz klar, wohin die Gäste aus dem 3. Stock fliehen sollen, wenn es zu einem Brand kommt und die Wendeltreppe versperrt ist.

Ebenso haben mich die abgestandenen Couchen in allen Ecken gestört. Einfache Sitzmöglichkeiten – hätten das Budget sicher nicht gesprengt, das Ambiente aber deutlich verbessert. Das hätte natürlich vor der Eröffnung geschehen müssen, vielleicht passiert es aber wenigstens in den folgenden Wochen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Kn4st als neuer Ort für die Landshuter Nachtschwärmer sehr interessant ist. Besonders Fans von guter Musik kommen auf ihre Kosten, müssen aber Abzüge bei der Ausstattung machen.

Josty for Minister of Transport

Etliche Milliarden für Schlaglöcher, kein Geld für neue Straßen und dann auch noch die dumme Umwelt? Ich bin die Lösung, Josty als Verkehrsminister. Dass ich besser als Ramsauer bin, will ich euch mit ein paar Vorschlägen zeigen.

Um mich gleich mit der ersten Amtshandlung bei meinen ehemaligen Befürwortern unbeliebt zu machen, würde ich das Tempolimit einführen. 130km/h auf der Autobahn müssen reichen! Zur Überprüfung unglaubliche viele Blitzer, dann wird sich auch bald jeder daran halten. Es ist einfach total unsinnig, es jedem zu erlauben, mit 300 km/h nicht nur sein eigenes Leben zu gefährden. Ein weiterer Vorteil ist, dass es sicher gut für die Entwicklung von Elektroautos wäre. Die beschleunigen ja bekanntermaßen richtig gut, haben aber eine schlechte Endgeschwindigkeit.

Als nächstes sollte man endlich das Thema PKW-Maut abschließen. Ich bin dagegen!  Man kann viel leichter als mit GPS die Fahrleistung messen – indem man die Steuern auf Sprit weiter erhöht. Sind wir uns ehrlich, die Probleme bei der Umwelt entstehen mit jedem verbrauchten Liter Treibstoff.

Wir müssen ein Umdenken bei den Autofahrern erzwingen. Der Sprit ist noch zu teuer, wenn ich mich in meinem Freundeskreis umsehe, wird mir das täglich bewiesen. Und deshalb würde ich einen Wandel durch imens hohe Spritpreise erzwingen. Das Ganze muss Hand in Hand mit einer zügigen Umstellung auf alternative Energieformen passieren.

Alles über das Internetding – re:publica 2010

Heute beginnt die 4. re:publika mit dem Titel “nowhere”. Auf der Konferenz werden wohl 2500 Besucher zugegen sein. Es gibt ganze 150 Vorträge über das Internet und speziell Weblogs & Twitter.

Wie der Titel schon sagt, steht dieses Jahr das mobile Internet im Mittelpunkt. Im Jahr 2010 sind nicht nur Nerds andauernd online, sondern praktisch jeder Smartphone-Besitzer. Und wenn man die Verkaufszahlen von diesen Alleskönnern anschaut, dann ist das in ein paar Jahren jeder – auch wenn sich viele jetzt noch sträuben (aber die haben jetzt auch ein Handy).

Nur all zu gerne hätte ich euch direkt von der re:publica 2010 berichtet, leider (und das müssen sich die Veranstalter um Johnny Haeusler vorwerfen lassen) ist die Veranstaltung mitten unter der Woche.  Warum man diese Messe nicht über das Wochenende sondern von Mittwoch bis Freitag stattfinden lässt, weiß ich wirklich nicht.

So genug gemeckert, das Gute an Web 2.0 ist: wir können uns die Vorträge im Internet anschauen. Wo und wie genau, kann ich euch noch nicht sagen, aber schaut einfach mal auf der Seite nach:

Atomkraft ist sicher

Vergesst den Klimawandel – unsere Regierung hat die Lösung! Öl und andere fossile Brennstoffe brauchen wir nicht mehr, ab jetzt haben wir “Ökostrom” im Überfluss, dank Atomkraft! Elektroautos und passende Akkumulatoren sind sicher bald kein Problem mehr, wenn wir erst einmal den billigen Atomstrom haben.

Oft wird als erstes ein angebliches Risiko durch die Strahlung als Nachteil der Kernenergie genannt. Das ist natürlich eine nie bewiesene, durch grüne Medien vertriebene, große Lüge. Erhöhte Krebszahlen im Umfeld von Atommeilern tauchen nur in verfälschten Statistiken auf! Es dürfte doch klar sein, dass solche Krankheitszahlen reiner Zufall sind.

Desweiteren wird häufig   kritisiert, dass der Atommüll noch über hunderttausende von Jahren strahlen würde. Das ist aber kein Problem, weil sowohl die schwarz-gelbe Regierung, als auch die Energiekonzerne etliche Lagerungsmöglichkeiten in der Schublade haben. Lächerlich ist besonders die Theorie der explodierenden Kosten. Was soll es schon kosten, ein paar tausend Tonnen radioaktiven Müll bis zum Ende der Menschheit sicher zu lagern. Solange wir eine neoliberale Regierung haben, können wir sicher sein, dass es keine Mindestlöhne für Sicherheitspersonal gibt.

Zum Thema Sicherheit: Unsere Atomkraftwerke sind sicher, so sicher, dass wir nicht einmal Notfallpläne für einen Super-Gau, egal welcher Urache, brauchen. So sicher, dass Polizei, Feuerwehr und sämtliche staatliche Institutionen gar nicht wissen müssen, was sie in diesem Fall tun sollen.

Wenn euch das alles nicht überzeugt hat, dann gibt es hier noch einen kleinen Lehrfilm. Der sieht zwar schon ein bisschen älter aus, das macht aber nichts, denn unsere Atomkraft IST schon ein bisschen älter.

Josty sucht neuen Blogger

Abwechslung tut gut, auch im Internet. Das ist wohl der Hauptgrund, warum ich einen zweiten Autor suche. Zwar schreibe ich momentan mit/gegen Martin ein neues Pro & Contra und das ist hoffentlich nicht das letzte,  aber momentan will er nicht öfter für JKB schreiben.

Obwohl ich mich über jeden Kanditaten freue, stelle ich auch gewisse Anforderungen. Diese kann man eigentlich unter dem Begriff “Begeisterung” zusammenfassen. Wenn es jemand nicht ernst meint, dann soll er/sie es lieber nicht machen.

Genauso brauche ich hier auf Jostyknowsbest keine Texte die radikale, sexuelle oder sonstige illegale Inhalte haben. Probleme mit der deutschen Sprache sollten sich auch möglichst auf die Rechtsschreibung und die Zeichensetzung beschränken.

Jetzt zum knallharten Auswahlverfahren: Schreibt mir entweder eine email oder einen Kommentar, in dem ihr euch kurz vorstellt und mir sagt, was eure Lieblingsthemen sind. Am besten schreibt ihr auch noch dazu, warum gerade IHR die Besten für Jostyknowsbest seit.

Lieber wären mir Kommentare als E-mails, schließlich sollten euch ja auch die Stammleser kennenlernen. Die “Bewerbung” schreibt ihr am besten so, wie ihr auch Artikel verfassen würdet. Entweder lustig, sarkastisch, sachlich oder doch ergreifend?

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir einfach schreibt, egal, wo ihr herkommt oder wie alt dieser Post schon ist!