Archive | Mai, 2010

LaBrassBanda ist – anders

Ich schreibe den Text mit einem breitem Lachen im Gesicht – ein Lachen, das jeder hat, wenn man LaBrassBanda hört. Seit einiger Zeit habe ich mich durch intensiven Genuss der Musik von den Chiemgauern – immer zum Feierabend – auf das Konzert vorbereitet. Was zwar leicht dazu führt, dass man auf bestimmte Lieder wartet, dem war aber nicht so, denn es gab nur gute Nummern.

Vor “Der Blasmusik Band” spielten zwei Vorbands. Die sangen bayerisch und waren richtig gut – aber im Gedränge von 2600 Leuten in einem kleinen Zelt habe ich ihre Namen leider nicht verstanden. Wer sich jetzt fragt, warum eine Band, die mit ihrem Album “Übersee” schon auf dem 39. Platz der Charts war, ausgerechnet in einem Siedlungskaff namens “Aich” spielt – Manuel Winbeck (Posaune & Gesang) hat in der örtlichen Kapelle gespielt. Außerdem gehören noch Stefan Drettel (LeadGesang & Trompete), Oliver Wrage (Bass), Andreas Hofmeir (Posaune) und Manuel da Coll (Schlagzeug) zur Band.

Die Stimmung war also gut und fünf gut gelaunte Musiker waren bereit, richtig loszulegen. Schon nach dem ersten Ton hat das halbe Zelt getanzt. Nach gefühlten 10 Minuten machten sie eine kurze Pause – leider bin ich Vogel schon kurz zuvor gegangen und hab so den Anfang von Autobahn verpasst. Weil das aber ihr bestes Lied ist, bin ich zurückgestürmt.

Nach 10 Minuten Pause hatte ich endlich einen Platz vor der Bühne, wo mein Umfeld auch tanzte. Von da an war es ein Konzert, das man schwer in Worte fassen kann. Es wurde durchgehend gepogt und ich war wirklich froh um meine dicke Lederhosn – auch wenn mein Hemd nach dem Konzert nicht nur feucht, sondern nass war.

LaBrassBanda spielten alle ihre Lieder mit einer solchen Energie, wie man sie selbst mit E-Gitarren nur schwer hinbekommt. Hinzu kommt, dass sie einfach etwas ganz Besonderes machen und ich kann nur jedem empfehlen, sich dieses Erlebnis nicht entgehen zu lassen. Schaut einfach mal auf ihre Myspace-Seite und überredet eure Freunde, auf ein Konzert zu gehen.

Nach dem eigentlichen Konzert spielte die Vilsbiburger-Combo “Stoned Marmalades” und damit eine richtig gute Coverband. Leider gingen sie nach LaBrassBanda ein bisschen unter und spielten sicher nicht ihr bestes Konzert.

Und jetzt sitze ich mich raus und hör Zehnerlfuxa.

Ein Herz für Blogs: music ticket

Endlich, eine neue Ausgabe von “Ein Herz für Blogs” ist da! Als es das letzte Mal von Stylespion veranstaltet wurde, war ich schon dabei. Weil ein wirklich sehr netter Kai Müller (hat mir auf ein E-Mail-Interview sofort geantwortet) von den ganzen Vorwürfen, die Aktion sei nur eine Promotion, so genervt war, dass er es bleiben ließ. Glücklicherweise hat Marcel von Uarrr (der nicht ganz so nett ist, aber einen fantastischen Blog schreibt) die Idee aufgegriffen und so gibt es jetzt: Ein Herz für Blogs #3

In der Zwischenzeit habe ich einen neuen tollen Blog entdeckt: music-ticket.net. Der Besitzer Marvin hat für mich auch schon einen Artikel geschrieben (und es folgen hoffentlich noch ein paar.)

Auf seinem eigenen Blog schreibt er – wie könnte es anders sein – über Musik. Von ihm hole ich mir auch immer die neuesten Gerüchte über Trennungen/neue Alben/Reunions von wirklich guten Bands. Das Tolle an seinem Blog ist, dass er nicht wie andere Klatschblogs nur über Popstars schreibt, sondern auch – besser vor allen – über Bands ,die mir gut gefallen.

Das Design ist unspektakulär, aber funktionell. Einzige Besonderheit ist, dass man auf der rechten Seite die neuesten Kommentare angezeigt bekommt. Das sieht man relativ selten, aber es ist nützlich.

Wer sich also für Rockmusik interessiert, sollte sich diesen Blog merken! Ich bin nicht gut im Beschreiben von anderen Websites. Am besten ist es, und ich weiß, ich wiederhole mich, wenn ihr einfach auf die Seite klickt und selbst seht, was der junge Mann so von sich gibt.

PS: Der Eintrag wird von Istanbul aus veröffentlicht – falls ich es nicht pünktlich zum 25.5. schaffe, ist es mir auch egal. Dafür habt ihr unmenschlich viele Links, die ihr alle anschauen könnt.

Ich bin dann mal in… ISTANBUL!

So liebe Leser (es heißt immer man soll euch ansprechen),

morgen mitten in der Nacht (9:00 Uhr Früh?!) geht eine Lufthansa-Maschine nach Istanbul – in der werde ich sitzen. Von daher wird es bis Donnerstag nur meine Teilname an “Ein Herz für Blogs” als Beitrag geben.

Die Stadt mit den 3. größten Einwohnerzahl weltweit ist Europas Kulturhauptstadt 2010 und hat Einiges mehr zu bieten als die Blaue Moschee. Ich freue mich besonders darauf, weil es mein erster Besuch in einem muslimischen Land ist, und ich die Kultur kennen lernen kann.

so called: Streets of Istanbul

Neben meinem geliebten Notizbuch habe ich dieses Mal auch mein Netbook dabei. Ihr werdet also Etliches von Istanbul hören und evtl auch sehen – wie ihr wisst, sind meine Bilder aber mehr als bescheiden.

Dort kann man wirklich sparen!

Kaum ist die NRW-Wahl verloren, schon gibt es einen neuen Streit in der Schwarz-Gelben-Regierung. Im Spiegel stand: “Angriff der schwarzen Fürsten”. Und wirklich scheint es so, als bekämen die von der Union gestellten Ministerpräsidenten Angst vor dem Schicksal des Jürgen Rüttgers. Aus dieser Angst heraus wollen sich einige Länderchefs von der Kanzlerin distanzieren. Wortführer bei diesem Aufstand ist der extrem rechte hessische Ministerpräsident Roland Koch.

Inhalt der aktuellen Disskusion ist, wo der Rotstift bei den nötig werdenden Sparmaßnahmen anzusetzen ist. Koch hat dabei zuerst bei der Bildung und den garantierten Kita-Plätzen Einsparungspotential gesehen. Klar, dass der erzkonservative Rechtspopulist gegen Kita-Plätze plädiert – werden doch Kleinkinder in seinem Idealbild der Familie von den Müttern selbst umsorgt.

Dass es etliche andere Dinge gibt, bei denen man sparen kann, zeigt der Haushaltsplan von 2009:


Das Bild stammt aus dieser Quelle.

Die Liste der Ausgaben zeigt eigentlich schon alleine etliches Einsparungspotential. So sehe ich bei der Bundeswehr und dem Bau neuer Straßen deutlich mehr Möglichkeiten als bei unserer Zukunft  – der Bildung.

In der Zeitung “Aktiv” wurden noch einige weitere Dinge beschrieben, bei denen man sparen könnte:

  • Steuerfreie Zulagen streichen (2 Mrd): Gehaltszuschüsse für Wochenend-, Feiertags- und Nachtarbeit sind größtenteils steuerfrei, das ist eine veraltete Regelung, die den Wiederaufbau der BRD beschleunigen sollte!
  • Pendlerpauschale streichen (4 Mrd): Ein Luxus, den sich Deutschland – mit freier Wahl auf einen Wohnsitz – nicht mehr leisten kann und muss.
  • Elterngeld einschränken (bis zu 4,5 Mrd): Momentan bekommen auch Spitzenverdiener bis zu 1800Euro in den ersten 14 Monaten. Das ist eine soziale Leistung, die wir nicht brauchen, außerdem hat das 2007 erhöhte Elterngeld die Geburtsraten nicht erhöht.
  • Mineralöl bei Inlandsflügen versteuern (680 Mio): Durch die Steuerbefreiung bei Inlandsflügen wird nicht nur Geld verprasst ,sondern auch der Wettbewerb verzerrt.
  • Spar-Zuschüsse streichen (145 Mio): Vermögenswirksame Leistungen sind ein Luxus, den sich die Bundesrepublik nicht mehr leisten kann. Studien haben erwiesen, dass die Menschen genauso sparen, wenn es diese Leistungen nicht gibt.

Macht summa summarum 11,325 Mrd Euro und Heureka(!), das ist ja mehr, als uns die Bildung jährlich kostet!

LaBrassBanda am 28. Mai in Aich

Was ist die perfekte Einstimmung für das größte Musikfest des Jahres (RiP) – ein Konzert von LaBrassBanda. Die Jungs aus Oberbayern geben am 28. Mai im Rahmen des Musikfest Aich ein Konzert. Karten kann man für 13 Euro beim Rockshop Landshut kaufen.

Wer “Die Blasmusik Band” (=LaBrassBanda) nicht kennt, für den habe ich momentan nur die Myspace-Seite. Wie bei jeder Gruppe, werde ich auch LaBrassBanda erst nach einem Konzertbesuch vorstellen.


Musik die Spaß macht!