Die Bundeswehr muss sparen
Karl-Theodor zu Guttenberg hat ein Problem, die mangelnde Effizienz der Bundeswehr: Sie stößt trotz über 187 000 Berufssoldaten schon bei 7700 Soldaten im Auslandseinsatz an ihre Grenzen. Hinzu kommen gut 60 000 Wehrdienstleistende, mit denen die Bundeswehr nichts anzufangen weiß.
Der beliebte Verteidigungsminister beginnt gerade bei der Marine mit den notwendig werdenden Einsparungen. Dort werden die ersten Relikte aus dem Kalten Krieg – 6 alte U-Boote und ein Munitionstransportschiff – ausgemustert. Auch bei der Luftwaffe muss noch eine Verkleinerung und Neuorganisation stattfinden. Die Einheiten, welche im Kalten Krieg noch als überlebensnotwendig galten, sind heute überflüssig und kosten trotzdem Millionen.

Der Airbus A400M kostet viel Geld – das an anderer Stelle gespart werden muss
Eine – häufig geforderte – hochprofessionelle und mobile Bundeswehr ist mit einer Berufsarmee viel leichter zu realisieren. So könnten Ressourcen anstatt in die unsinnige Ausbildung von Zehntausenden viel besser in diese Umgestaltung investiert werden. Unsere Armee braucht nämlich in nächster Zeit Milliarden, um die wichtigen Transportflugzeuge zu kaufen. Außerdem mangelt es an Ausrüstung, wie gut gepanzerten Wagen und Transporthubschrauber für Afghanistan.
Stattdessen wird viel Geld für neue Eurofighter und Kampfhubschrauber ausgegeben. Auch die gerade beschlossene Verkürzung der Wehrpflicht auf 6 Monate verursacht Mehrkosten anstatt zu sparen. Laut der “Welt” will die Bundeswehr kommendes Jahr 50000 statt 40000 junge Männer einziehen, dass bedeutet es entstehen Mehrkosten für Ausrüstung und Ausbildung in Höhe von ca. 26 Millionen Euro.
Eine Abschaffung der Wehrpflicht ist und bleibt der wichtigste Punkt bei den wichtigen Reformen bei der Bundeswehr!