Der 25. September war schon lange in meinem Kalender angestrichen – und gestern war es endlich so weit. Markus Beer und die Volksvertreter haben ihr Album “Danzn im Mondliacht” im Rocket Club vorgestellt. Vorband waren Krautschädl – aber jetzt zu meiner unglaublich strengen Kritik.
Als wir um kurz nach 9 Uhr kamen, war der Rocket Club schon überraschend voll. Eine knappe Stunde später fingen Krautschädl mit einem genialen Bassisten und viel Spaß an der Musik an. Richtig gut, was die 3 – sicher etwas seltsamen – Ösis da machten.
Gegen halb 12 (korrigiert mich, wenn ich falsch liege) haben dann die Volksvertreter angefangen. Es war ein fantastisches Konzert, die Landshuter Jungs spielten ihr komplettes Repertoir aus beiden Alben und noch weitere Lieder. Damit ich nicht wieder gerügt werde, nicht kritisch genug zu sein: Die neue Version von “Zwing mi ned zum danzn” ist ein großer Rückschritt – mehr habe ich an diesem Konzert nicht zu auszusetzen. (denn ich habe ein T-Shirt abgestaubt

“Da hat sich die Arbeit doch gelohnt” – hat Markus schon während des Konzerts festgestellt
Aber jetzt endlich zu den neuen Liedern – bei “Danzn im Mondliacht” das Lied mit dem Albumtitel, hört man am besten die leichte Veränderung im Sound (Unwort) der Volksvertreter. Nach Lena muss auf jedem Album in Deutschland ein Titel mit “Satelliten” dabei sein, das haben Markus Beer und Co. mit “Zwoa Satelliten in da Nacht” genial gelöst – eins der besten Lieder auf der CD!
Die Lieder “Wo d´mädls no sehnsüchtig schaun” und “Finganoglbeissn” habe sie schon öfter gespielt und ich habe sie schon auf dem ersten Album vermisst. Zwei klasse Nummer, die das Album gut ergänzen. Das letzte Lied ist dann auch noch eine Erwähnung wert – “I schmeiss mi weg” ist perfekt für die ganz späten Stunden.
Schade ist nur, dass es das Lied über den Wanderer im roten Stickpulli nicht auf die CD geschafft hat. Es ist für mich als Adlkofner natürlich richtig lustig, wenn ein ganzes Lied nur von einem Mann – den jeder in unserem Dorf schon gesehen hat – handelt, welcher immer wieder von Schönbrunn nach Adlkofen geht. Und wenn es irgendwann einen Live-Mitschnitt davon gibt, dann verspreche ich, werde ich ihn auf Jostyknowsbest veröffentlichen.
Schlussendlich schließe ich mich auf jeden Fall “Mölgie” (dem Sänger von Krautschädl) an – diese CD ist “sehr kaufbar”. Hier könnt ihr sie bei Amazon downloaden, allerdings empfehle ich jedem: Geht auf ein Konzert und kauft sie euch dort, denn live spürt man mehr! (GoTV)
Edith: Wer nach so viel Amateurjournalismus einen wirklich sehr guten Artikel über die Landshuter Jugendkultur und die Volksvertreter lesen will: Hier könnt ihr den in der SZ erschienen Text “Provinzdeppending für immer” – von Judith Liere – als PDF herunterladen.