Meine Erfahrungen mit TIMBUK2 Taschen

Zu Weihnachten bekam ich ein fantastisches Geschenk – eine TIMBUK2 D-Lux mittlerer Größe. Damit ist meine Suche nach einer Alternative zum Rucksack als Schultasche beendet. Schon lange wollte ich meinen Hipstergelüsten nach einer Messengerbag nachgeben. Die Umhängetasche von TIMBUK2 hat dabei am meisten dem – meiner Meinung nach coolen – Stil der Fahrradkuriere entsprochen.

Die Tasche ist dreifarbig, mit zwei breiten gleichfarbigen Blöcken außen und einem schmalen und einem breiten Streifen in zwei unterschiedlichen Farben  in der Mitte. Bei Amazon kann man aus etlichen verschiedenen Kombinationen wählen, auf der amerikanischen Herstellerseite kann man gar eine eigene Farbe aussuchen.


Die Timbuk2 mit einem dicken DinA4 Ordner und etlichen Schulbüchern

Nun zur Aufteilung der Tasche. Neben dem gepolsterten, abgestrennten Notebookteil gibt es vor allem ein großes Fach. In dieses passt (bei der mittleren Größe) neben einem dicken DinA4-Ordner auch noch das ein oder andere dicke Buch und eine Flasche Wasser.  Im Lieferumfang sind außerdem zwei Organizer – für Stifte und andere Kleinigkeiten – enthalten. Diese kann man mit Klettlaschen an der Innenseite der Tasche befestigen. Unter der Verschlusskappe verstecken sich weitere mit Reißverschlüssen geschlossene Fächer. Besonders die “Napoleontasche” ist erwähnenswert, denn auf sie kann man auch im geschlossenen Zustand zugreifen.

Ein weiteres interessantes Feature der TIMBUK2 Messengerbags ist der Schnellverschluss am Trageriemen. Mit nur einem Handgriff kann man so die Länge um gut 10cm für ein leichteres Ausziehen (besonders mit Fahrradhelm) erhöhen und dann wieder auf die Ursprungslänge zurückbringen. Dazu ist ein Hüftgurt vorhanden, der für den festen Sitz der Tasche auf dem Rücken, z.B. beim Fahrradfahren, sorgt.


Neben der Verschlusskappe kann leider Wasser eindringen

Auch qualitativ bleibt TIMBUK2 beim D-Lux Messenger seinem Motto von “Kurieren für Kuriere” treu. Die Verschlüsse sind aus wetterfestem Hartplastik, die Reiß- und Klettverschlüsse wirken ebenfalls sehr robust und die wasserdichte Plane ist scheinbar für die Ewigkeit gemacht. Nun gibt es aber auch Nachteile, wegen der verwendeten Materialien hat die Tasche ein gewisses Eigengewicht, welches man trotz der guten Polsterung auf der Schulter spürt. Auch die Dichtheit ist mangelhaft, denn neben der Verschlusskappe können schon geringe Mengen Wasser eindringen.

Als Fazit ist die TIMBUK2 D-Lux Messenger (mittel) meiner Erfahrung nach ein nahezu perfekter Begleiter für Schule und Studium. Und für den Preis von gut 100€ bekommt man eine sehr hochwertige und stylische Alternative zum Schulranzen.

 

Wir brauchen jetzt höhere Löhne

Als Mitglied der IG-Metall weiß ich, dass Gewerkschaften eigentlich immer Lohnsteigerungen einfordern. Dass jetzt aber  Christine Lagarde – Vorsitzende des internationalen Währungsfonds – die Deutschen direkt auffordert, die Gehälter deutlich zu steigern, zeugt von unserer Misere.


Sie hat wohl recht, Christine Lagarde Quelle

Die Gründe sind die mit über 100 Mrd. positiven Handelsbillanz und der vergleichbar geringe Absatz auf dem inländischen Binnenmarkt der Republik. Deutlicher können die Zeichen für zu geringe Kaufkraft wohl kaum stehen. Die letzte Dekade ist der Reallohn kaum gestiegen – in manchen Jahren gar gesunken – und das bei unserem Wirtschaftswachstum.

Selbst unsere neoliberale Regierung wird sich eingestehen müssen, dass davon nur die globalisierten Konzerne und nicht das Volk profitiert. Es ist eine Schande, wie sehr sich die “Volksvertreter” – im Speziellen die FDP – weniger der Bevölkerung, als viel mehr jener Konzerne verpflichtet zu fühlen scheinen.

Ein Teil der Lösung für die Eurokrise sind also sicher auch Lohnerhöhungen in Deutschland. Das würde endlich wieder zu einer Normalisierung der Handelsbillanz führen und das Gleichgewicht in der EU wiederherstellen. Weiter profitiert auch die Gesellschaft durch eine deutliche Steigerung des Wohlstands, denn für diesen Aufschwung haben wir lange genug gearbeitet und gespart – es wird Zeit!

 

Landshuts Nachtleben – Best of Locos

 Dem Rauchverbot aus ungeklärten Gründen zum Trotz behauptet sich, hinter dem Viper, das Sishalokal “Best of Locos”. Die etwas versteckte kleine Kneipe ist ganz in weiß eingerichtet. Leider ist das Ganze ein bisschen lieblos und wenig durchdacht passiert, außerdem lässt die Sauberkeit zu wünschen übrig.

Doch zum wichtigsten, die Sishas! Ohne mir eine Expertise erlauben zu wollen, schmecken mir die Pfeifen im Locos sehr gut und sind preislich über die Maßen fair. Die Cocktails sind qualitativ weniger ansprechend, dafür preiswert.
Besonders nennenswert ist das aufgeschlossene und nette Barpersonal. Die südländischen Jungs wirken zwar ein wenig überfordert, doch sie überspielen das relativ gekonnt. Außer es kommt ein blondes Mädchen, das ihr Temprament überstrapaziert.
Das Locos ist sicher eine Randerscheinung in Landshut und nur etwas für Wasserpfeifenfans, doch auch wer nur einmal eine probieren will, sollte vielleicht vor dem Besuch des Vipers kurz ins Best of Locos schauen.
Wasserpfeifen: 1-
Getränke: 3
Preis: 1-
Stimmung: 3
Gesamt: 2-

Vor kurzem habe ich über Umwege eine Mail bekommen, dass die Inneneinrichtung des Best of Locos erneuert worden ist. Damit scheint das unglückliche weiß (wirkt schnell schmutzig) verbannt. Am besten ihr schaut es euch selbst an. Weiter wäre es mir ein Anliegen, dass ihr mir so etwas am besten über die Kommentarfunktion mitteilt und nicht über acht Ecken in Facebook.

 

Zeit für Klartext

Das aktuelle Öl-Embargo der EU gegen den Iran ist wahrscheinlich die erste echte gemeinsame außenpolitische Aktion der Europäischen Union. Man muss zugeben, der Schritt tut den Europäern nicht sonderlich weh und war vielleicht die letzte Chance, eine militärische Auseinandersetzung zwischen dem Iran und Israel zu vermeiden. Doch mit der schnellen, harten Entscheidung haben die Europolitiker ein Musterbeispiel für weitere zukunftsweisende Anordnungen gegeben.

Es scheint also möglich, die in einer globalisierten Welt so wichtigen länderübergreifenden Beschlüsse durchzusetzen. Die alte Welt könnte wieder, wie in alten Zeiten, für gesellschaftlichen Fortschritt stehen. Diese Einheit an mächtigen Staaten hätte sicher auf andere – im besonderen Schwellen- und Entwicklungsländer – großen Einfluss.


Traut euch endlich! Quelle

Im Speziellen sind hier die umweltpolitischen Reformen, genaus wie die nötigen Schritte zum Erreichen der Milleniumsziele prädestiniert für jenes Voranpreschen der EU. Sicher käme es zu kurzfristigen Wohlstandsrückgang in Europa und einer Vermögensverschiebung in Richtung 3.-Welt-Länder, dennoch wäre es ein Fortschritt. Jene Arbeiter, die zur Zeit auch von uns Europäern ausgebeutet werden, würden sich zweimal überlegen, ob sie das billige Leben weniger fortschrittlicher Staaten alias China, USA und Russland zu produzieren. Dadurch würden auch diese Länder zu gleichen Reformen gzwungen werden. Eine größtenteils faire Welt wäre das Ergebnis.

Nun muss diese Welt aber gleichzeitig lebenswert bleiben. Das geht nur durch Umweltreformen möglichst weltweit. Ebenfalls würden sie, besonders durch einen Ausbau der Sonnenenergie die traditionell armen Länder in der Äquatorgegend helfen. Mit modernen Leitungen könnte der Strom dann kostengünstig nach Europa transportiert werden.

Weiter müssen die Transportstrukturen besonder in der EU elektrifiziert werden. Und falls es einfach nicht möglich ist, entsprechende Batterien zu entwickeln, dann baut verdammt noch mal ein Wasserstoffauto und dementsprechende Infrastruktur. Die Produktion von Wasserstoff würde ganz natürlich effizienter werden.

Nun will ich für unsere Zukunft hoffen, dass wir endlich eine Politik des Machens und keine des Zögerns wählen.

 

Workhub – ein Testbericht

Vor kurzem bin ich in einem Artikel auf workhub gestoßen und war gleich begeistert. Workhub ist eine Plattform für Kleinstarbeiten, die von Smartphonebesitzern erledigt werden sollen. Leider gibt es in diesem Feld viele schwarze Schafe (auch wenn das auf Handys beschränkte Konzept neu ist), trotzdem wollte ich workhub testen – im Folgenden beschreibe ich meine Erfahrungen mit der Betaversion.

Nach einer anspruchslosen Anmeldung, die allerdings vom Smartphone aus passieren muss, bekommt man das Prinzip mit 5 Grafiken erklärt. Gleich danach kann man beginnen zu “arbeiten”. Anfangs gab es 6 verschiedene Aufgaben, die vor der ersten Durchführung kurz erklärt werden.

Zwei verschiedene Statistiken, Ton in Text umwandeln, Texte korrigieren, Bilder beschreiben und Objekte auf Bildern zählen. Leider kann man das Meiste nur einmal erledigen und die Aufgabe Ton in Text zu wandeln geht mit Androidhandys noch nicht. So bleibt schon nach kurzer Zeit die wenig effektive Bildbeschreibung für die Blindenversion von Websites als einzige Möglichkeit. Dabei bekommt man 50 Credits (Cent) für ca. 5-6 Minuten Arbeit. Das heißt ungefähr 5€ in der Stunde.

Sobald man eine Arbeit fertiggestellt hat, zeigt workhub die Arbeitszeit an und erbittet ein Feedback. Die Ergebnisse werden dann auf die Qualität geprüft und nach einem Tag bekommt man die Credits überschrieben. Jene kann man sich dann über Paypal ab 50 Cent ausbezahlen lassen.

Natürlich gibt es auch kleinere Verbesserungsmöglichkeiten bei dem Berliner StartUp. Besonders mehrere Aufgaben werden benötigt, wenn die Seite öffentlich wird. Es kann nicht sein, dass nur die Bildbeschreibung übrig bleibt. Weiter kann man die Aufgaben momentan noch schwierig unterbrechen, trotz der kurzen Arbeitszeiten wäre das für einen gewissen Zeitraum angenehm.

 

Eine entscheidende Frage ist, wie das Geld zu versteuern ist. Es wäre toll, wenn die Macher von workhub einige gesetzliche Vorschriften und Tipps veröffentlichen. Denn auch wenn es in den meisten Fällen nur Kleinstbeträge sein werden, so sollte doch auch der Betreiber auf die Legalität seiner Kunden achten.

Betakeys kann ich nicht an euch verlosen und doch empfehle ich jedem Smartphonebesitzern die Seite zu testen, sobald sie öffentlich ist! Denn der Slogan “Deine Zeit ist wertvoll” wird fair und seriös in die Tat umgesetzt.