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Steht auf gegen Armut!

Gerade wurde mir in einer E-mail mitgeteilt, ich solle die Kampagne für die Einhaltung der Milleniumsziele hier bewerben. Die Herrschaften haben meine Adresse aus einer früheren Aktion. Zur Aktion:

Es kann nicht sein, dass über eine Milliarde Menschen auf unserer Welt Hunger leiden und wir nichts dagegen unternehmen. Deshalb müssen wir unseren Regierungen Druck machen, damit alle Menschen eine Chance haben. Besonders wichtig ist mir die Forderung bei den Milleniumzielen, dass alle Kinder bis 2015 eine Primärschule besuchen können.

Wenn unsere PräsidentenInnen, KanzlerInnen und MinisterInnen aus den Industrieländern aber weiter eine Lobbypolitik für die Reichen machen, dann können wir diese Ziele vergessen. Deshalb müssen WIR – die Bevölkerung – den “Volksvertretern” zeigen, dass wir für die Einhaltung der Milleniumziele sind. Denn Merkel und Co. lassen sich nur durch viele Wählerstimmen beeindrucken!

Die Verantwortung des Geldes

Unter dem Titel “The giving pledge” haben sich bis jetzt 40 US Milliadäre bereit erklärt, mehr als 50% ihres Vermögens zu Lebzeiten oder nach dem Tod zu spenden. Dabei soll das Geld nicht an eine bestimmte Organisation gehen, sondern an wohltätige Zwecke allgemein.

Auf der Website von “The giving pledge” werden die Erklärungen, samt Unterschrift von den Superreichen veröffentlicht. 40 von gut 400 Milliadären der USA nehmen bereits teil und so kann man sich ausmalen, welcher Betrag zustande kommt.


Die Gründer des Projekts – Bill Gates und Warren Buffet

Auch in Deutschland gibt es immer mehr reiche Menschen, die mehr geben wollen. Allerdings wollen sich diese nicht nur auf Spenden beschränken, sondern freiwillig mehr Steuern bezahlen.

Vielleicht sollte die FDP doch einen höheren Spitzensteuersatz nicht ausschließen, denn 60% ihrer Wähler sind dafür. So wollen auch die Unterstützer der Liberalen nicht, dass zwar bei den Sozialleistungen gespart wird, die Reichen aber nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden.

Soll das ein Witz sein? Israel ermordet Friedensaktivisten

Update here.

Ich bin sehr Pro-Israel! Das will ich klarstellen, sie haben nämlich das Land erst aufgebaut und es bewohnbar gemacht. Von daher ist es verständlich, dass sie es nicht einfach den Palästinensern – welche über Jahrhunderte nichts daraus gemacht haben – zurückgeben wollen.

Dennoch ist es ein Verbrechen schier unmenschlichen Ausmaßes, dass ein souveräner und international anerkannten Staat Menschenrechtsaktivisten ermorden lässt. Mit ziemlicher Sicherheit haben israelische Elitesoldaten 9-10 Aktivisten, welche angeblich unbewaffnet waren, in einem Blutbad erschossen. Die Menschen wollten die israelische Seeblockade durchbrechen und endlich die Menschen im Gazastreifen mit Lebensmittel versorgen.


Zuerst zerbombt und jetzt am Wiederaufbau gehindert – Gaza-Steifen durch Israel

Israel riskiert in diesem Bereich von Palästina nämlich seit dem Krieg den Tod tausender Menschen, einfach, weil sie Angst vor Terroranschlägen oder Machtverlust haben.

Entwicklungshilfe unter Schwarz-Gelb

Warum Entwicklungshilfe wichtig ist, habe ich in dem Programm meiner Ich-Partei bereits erklärt – mit leicht radikalen Vorschlägen, um die Politik dazu zu bewegen. Meine Vorschläge wurden aber nicht beherzigt, wenn man extra 3 glauben schenken will. Und hell yeah: Ja, ich will.

Steuer gegen Armut

Nach Google suchen die Deutschen am meisten in Youtube – auch Josty, und so bin ich auf folgendes Video gestoßen.

Leider funktioniert der beworbene Link im Moment nicht – am besten ihr versucht es hier für mehr Informationen. Bei der so genannten Tobin-Steuer handelt es sich um eine Steuer, die zu Deutsch mit dem Horrornamen Finanztransaktionssteuer belastet ist.

Einen Vorteil hat dieses Silbengespenst aber dennoch, es erklärt im Grunde, um was es geht. Der Finanzmarkt soll durch eine Steuer von 0,01-0,1 Prozent auf jedes Geschäft reguliert werden. Bevor ihr jetzt denkt: So wenig?! Man zahlt auf jede Windel schließlich das 190 bis 1900 Fache, so wenig ist extrem viel, in Deutschland wären es ungefähr 30 Mrd pro Jahr. Den Bänkern und Finanzdienstleistern ist das aber immer noch zu viel.

Die Argumente dafür dürften klar sei, wobei auch nicht von der Hand zu weisen ist, dass mit der Tobin-Steuer die Finanzkrise nicht zu vermeiden gewesen wäre. Bei den Gegenargumenten wird immer zuerst aufgezählt, dass die Finanzhaie dann abwandern würden. Das mag in einem gewissen Ausmaß wahr sein, es ist aber nicht so schlimm wie oft prophezeit wird, denn in Großbritanien gibt es eine solche Steuer – auch wenn diese dort zu lasch durchgesetzt wird.

Die Lösung, um solchen Problemen vorzubeugen, wäre mit Sicherheit eine globale. Diese wird von Kritikern als Utopie abgetan. Utopien können aber auch fortschrittlich sein – im 19. Jahrhundert waren Sozialversicherungen schließlich auch noch eine Utopie. Ich finde, man muss etwas wagen und versuchen, solche Utopien durchzusetzen.