Netbook-Test: HP Mini 210

3 02 2010

Der Bauwagen ist um ein Technik-Gadget reicher – ein Netbook. Darauf können wir sämtliche Musik speichern, außerdem ist mit “Ultramixer” bereits ein DJ-Programm installiert. Wenn wir jetzt noch jemand hätten der damit umgehen kann, dann wäre der Weg frei zu Elektro-Partys.

Das 300€ teure Mini Notebook hat folgende Produktdaten:

  • Intel Atom N450 Prozessor mit 1,6Ghz
  • 1024 mb Arbeitsspeicher
  • 240 gb Festplatte

Das Display spiegelt in der Sonne doch sehr, zum Ausgleich werden die Bilder sehr gut auf den 10 Zoll dargestellt. Man ist mit dem Laptop aber so flexibel,  dass man direkter Sonneneinstrahlung leicht aus dem Weg gehen kann. Von daher, kann ich das Display durchweg positiv bewerten.

Der Akku ist ein 6-zelliger Li-Ionen Akkumultator. Dieser ist mit 1 Hebel zu wechseln. Die 8 Stunden Laufzeit konnte ich auch ausreizen – bei eingeschaltetem W-Lan und etlichen Installationen. Ansonsten zeichnet sich HP hier mit Kleinigkeiten als Markenprodukt aus. So schaltet zum Beispiel sich das Ladegerät von selbst aus und spart so Strom.

Zur Bedienung; neben der großen Festplatte, war die Tastatur für mich als Vielschreiber ein Kaufgrund. Vor dem Kauf stand ich also einige Zeit im Elektromarkt und testete. Dabei rückte ich von meinem ursprünglichen Favoriten, dem Eee PC 1001 ab. Dessen Tastatur ist einfach so graußig zu bedienen, das ich den Aufpreis für meinen 2. Favoriten gerne zahlte. Das Touchpad ist in Ordung, auch wenn das Klicken ein bisschen leichtgängig ist und ich das scrollen mit 2 Fingern einfach nicht exakt hinbringe.

Schlussendlich wirkt das gesamte Gerät sehr wertig, so knarzt nichts und das Schanier am fürs Display hat kein Spiel. Ausreichend sind Webcam und Lautsprecher – mehr aber auch nicht.

So viel Hardware. Als Betriebssystem ist Windows 7 States installiert. Die Installation war extrem einfach – ich hab es um 1 Uhr nachts nach einem Konzert gemacht. Ansonsten läuft das BS flüssig und ohne Ruckler. Es sieht auch ein bisschen besser aus als Vista. Allerdings kann man den Desktophintergrund nur mit Zusatzsoftware von einem 3. ändern. Weiter gefällt mir nicht, dass Tabs immer automatisch zusammengefasst werden. Um eine Nachricht in ICQ zu lesen, brauche ich also zwei statt einem Klick (wie bei Vista). Der angeblich so große Fortschritt mit Win 7 beschränkt sich darauf, dass es weniger Resoarden braucht. Neben Win 7 ist auch noch ein Linux OS installiert das sofort nach dem Einschalten das ins Internet gehen erlaubt.



Battlefield Heroes – das kostenlose Battlefield

6 01 2010

Wir sind gerade mitten in der kalten Jahreszeit, d.h. kein Fußball im Freien, Laufen macht keinen Spaß, Rennradfahren fällt aus und über das Freibad braucht man gar nicht nachdenken. So komme ich alle Jahre wieder zu den Computerspielen. Und weil man für ein Onlinespiel immer Mitspieler braucht möchte ich euch jetzt mein aktuelles Lieblingsspiel vorstellen: Battlefield Heroes.

Das EA-Spiel ist eine kostenlose Weiterführung der Battlefield-Reihe, die ich schon immer gerne mochte. In dieser Variante spielt man allerdings Third-Person (wie z.b. in World of Warcraft) und man steuert eine Comicfigur durch ein 2. Weltkriegszenario. Mittlerweile gibt es 6 Karten die sehr abwechslungsreich sind. Auf den meisten Karten steht einem auch der Fuhrpark, bestehend aus Flugzeugen, Autos und Panzern zur Verfügung.

Doch das Spiel hat noch mehr mit Rollenspielen gemein. Vor dem Spielbeginn wählt man zwischen den Royals (den Guten) und den Nationals (den Bösen – die natürlich viel besser sind!). Danach muss man sich noch für eine Sorte entscheiden:

  • Commando: Er kann sich unsichtbar machen und ist soetwas wie ein Scharfschütze. Außerdem kann er sich noch anschleichen und mit seinem Messer am meisten Schaden im Nahkampf anrichten. Er hat am wenigsten Lebenspunkte und bewegt sich am schnellsten.
  • Soldier: Er ist am ausgewogensten und der Mann für die Mittelstrecke. Außerdem kann er sich und andere Heilen. Für Anfänger ist er wohl am besten und man kann auch noch später sehr stark mit ihm sein
  • Gunner: Er ist der Rambo unter den Figuren. Am meisten Lebenspunke, am langsamsten und mit einem Maschinengewehr ausgerüstet ist er die Perfekte Nahkampfmaschine. Durch die Möglichkeit eines “Schutzschilds” kann er noch mehr wegstecken. Wenn man ihm eine Panzerfaust kauft ist er die einzige Klasse die einem Panzer auch auf größere Distanz gefährlich werden kann.

Wenn ihr euch für die richtige Klasse entschieden habt (ihr könnt 4 “Heroes” machen) dann könnt ihr anfangen zu leveln. Bei jedem 2. Level bekommt man einen “Hero Point” mit dem man sich neue “Abilities” kaufen kann oder die bestehenden verbessern. Auch hier ist das Angebot auf die jeweilge Klasse zugeschnitten.

Später kann man sich dann noch bessere Waffen mit den “Valor Points” die man einfach fürs Spielen oder für Missionen bekommt kaufen. Auch besondere Kleidung ist käuflich. Allerdings wurde die Preise so stark erhöht das man sich das meiste nur noch mit “Battlefunds” leisten kann und diese kosten echtes Geld!

Trotzallem ist das Spiel sehr ausgeglichen und es macht wirklich Spaß. Wer es spielen will muss sich zuerst anmelden und dann über den Browser das Spiel auf seinem PC installieren. Die Besonderheit ist: Um das Spiel zu starten müsst ihr wieder in den Browser gehen und euch auf der Seite anmelden und könnt auch nur dort das Spiel starten.



Netbooks

1 10 2008

Der von Intel eingeführte Begriff steht für extrem kleine Notebooks. Der erste solche Laptop war das EeePC, welches ungefähr die Göße einer DVD-Hülle hat. Mitlerweile gibt es noch derutlich mehr, u.a. bei Aldi für 400€.

Meist gibt es Netbooks in verschiedenen Ausführungen wie zum Beispiel mit einem Flash-Speicher (meist uner 10gb) oder mit einer Festplatte (meist mindestens 80gb). Auch die Frage ob ein recourcensparendes Linux-OS oder Windows XP verwendet wird. Da das Argument mit PC-Spielen, wegen dem Fehlen eines Laufwerks, nicht greift und Linux in den meisten Fällen sicherer ist, ist es sinnvoll Linux in Betracht zu ziehen.

Der wohl größte Kritikpunnkt der Netbooks ist die Tastatur (welche z.b. im Acer Aspire one schon viel besser ist als im EeePC) und das fehlende Laufwerk.
Aber eventuell wird dies in Zukunft ja besser gelöst und löst somit den Laptop ab, welcher meist ja nicht wirklich klein genug ist um mobil zu sein.

Die Zukunft wird also spannend.