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ICH Partei

Zuerst will ich klarstellen: Texte, die ich als mein Parteikredo verfasse, sind durchgehend satirisch. Frei nach der Weltanschauung der Autonomen Nazi-Kommunisten werde ICH, den Schwerpunkt in meiner Politik auf die wichtigen Dinge setzen – mICH. Der Name ist in meiner Partei also Programm und so versuche ich ICH mit gnadenloser Ehrlichkeit Mehrheiten für meine Partei zu erzielen.

Doch nicht ICH hatte die großartige Idee zu dieser Partei. Österreichs wahrscheinlich populärster Politiker seit Jörg Haider, Christoph Mohammed Grissemann (bekannt durch die einzig ehrliche Berichterstattung zu dem Fritzl Skandal) ist mit dem selben Namen bereits zu einer Wahl angetreten. Wegen extrem rassistischer Anfeindungen musste er aber sein Engament beenden, hier die Erklärung.

Grissemann hat es geschafft – ein Politprofi

Mehrheiten bei Wahlen sind meiner Partei – d.h. mir – natürlich sicher. Problematisch stelle ICH mir momentan nur die Mehrheit im Bundestag vor, weil ich keine anderen Personen aufnehmen werde. Auch in einer Koalition Juniorpartner zu sein kommt selbstverständlich nicht in Frage.

Mein Parteiprogramm werde ich nach und nach in Form von Artikeln zu aktuellen Themen nachreichen. Den großartigen Werdegang der ICH-Partei könnt ihr bei Artikelreihen verfolgen. Wer diesen Teil der großartigen Seite – die ihr gerade besucht – noch nicht gefunden hat (Schande über euch!): Scrollt ganz nach unten, dort findet ihr die Verlinkung zu dieser und anderen Artikelreihen.

In diesem Sinne, wähl mICH, denn ICH bin ICH und das ist gut so.

 

Die verschiedenen Discotypen

Ich habe ein Hobby, auf das ich nicht stolz bin, welches keinerlei besondere Fähigkeiten erfordert – ich beobachte und schätze Leute einfach gerne ein. Sind wir uns mal ehrlich, jeder macht das! Nur werde ich meine Einschätzungen von den lustigsten Discogängergruppen veröffentlichen.

Der Facebook-Besucher,
geht jedes Wochenende in etliche Clubs um in Facebook zu schreiben, dass er dort war. Diese Gruppe steigt momentan am meisten an und das besonders wegen den Facebookseiten der Discos. Deshalb macht dieser Discotyp auch gerne Fotos (vgl sTyLa).


Am Ende einer Partynacht sehen alle gleich aus. Quelle

Barmuffel
sind fast ausschließlich Männer, die das Tanzen vollkommen verweigern und sich unter dem Motto “Wer tanzt, hat kein Geld zu trinken” an der Bar niederstrecken und knapp nach der 3. Wiederholung des Sandmänchens einnicken.

Die Tanzwütigen
leider nicht nur junge hübsche Damen, sondern vor allem Mädchen mit dreistelligem Gewicht und Typen, die sonst möglichst versuchen das Sonnenlicht zu meiden. Sie bestellen ihre Klamotten im Internet, obwohl sie ihre Größe nicht wissen und präsentieren das Ergebnis dann am liebsten an einer Stange oder auf einer Bühne.

StYLatypen
ausschließlich im weißen Hemd und “Pseudo-kaputten-Jeans” mit “Orginal” Armani-Schuhen aus dem Türkeiurlaub unterwegs. Sie können einen Tanzmove und präsentieren diesen exakt alle 30 Minuten – dazwischen sind sie cool.

sTyLa Chickas,
zweifelsohne das Schärfste und Dümmste, was in einer Disco zu finden ist. Röcke wie Gürtel, Makeup wie Masken, Ausschnitte bis zum Bauchnabel, und Schmincke um die Augen im Waschbärenstil. Sie tanzen immer und überall, aber je näher sie der Tanzfläche kommen umso nuttiger ähh sexier.


Die Möchtegerns

ausschließlich mit Stehkragen und Poloshirt auf dem möglichst groß das Emblem einer teuren Marke abgebildet ist. Besonders Ralph Lauren mit seinem “Elite-logo” des Polospielers ist beliebt. Dazu Ledersliper und immer einen Moet Chandon – den es mittlerweile in jeder Bauerndisco gibt – in der Hand. Wichtig ist nur, dass man wieder das Emblem sieht. Ob sie wirklich Geld haben oder es nur vorgeben, weiß man spätestens, wenn sie jedes Wochenende dasselbe, ausgewaschene, neu aufgetragene Shirt tragen, dass ihnen schon zu kurz ist.

Die Vollbauern
sind besonders gut gekleidet – wenn man “Bauer sucht Frau” als Maßstab hat. Ansonsten sind sie fast durchgehend mit dem “Barmuffel” zu vergleichen. Oft haben sie noch eine “Tanzwütige” dabei.

Bevor es Kritik für die vielen Rechtschreibfehler und Tippfehler hagelt – ich habe diesen Artikel in einer Disco auf meinen Handy geschrieben.

Die Abstinenz nagt an mir

Es ist schlimmer, als ich dachte, ich kann einfach nicht ohne es leben! All die Jahre habe ich es verflucht, gehasst und dann wieder geliebt – nur die Wenigsten können mich dafür verstehen, doch die, die es tun, können auch nicht damit aufhören. Es ist eine Sucht, die ich schon immer hatte, aber erst vor 5 Jahren brach sie, dank einer Autoritätsperson, die mehr ein Freund ist, so richtig aus.

Ich wollte nie aufhören, doch jetzt muss ich es für einen – noch – ungewissen Zeitraum. Am Schlimmsten ist es, wenn ich Andere dabei sehe und am liebsten gleich wieder anfangen würde, doch ich darf nicht – sagt der Arzt! Ich kann nicht – sagt mein Körper!

Nie habe ich eine so lange Zeit darauf verzichtet – nirgends auf der Welt konnte ich es lassen. Nicht in Großstädten, nicht auf dem flachen Land, nicht in den Bergen, nicht am Meer, wie soll ich jetzt daheim darauf verzichten?!

Das wirklich Schlimme ist die Ungewissheit, wann ich wieder darf, denn ich muss – das steht fest – ENDLICH WIEDER LAUFEN GEHEN!

Der Stehkragen ist ein Privileg

Es ist eine Schande! Heutzutage werden doch tatsächlich in Proletenläden wie H&M Poloshirts und gut geschnittene Hemden für nur wenige Euros verkauft. René Lacoste würde sich im Grab umdrehen, weil das Arbeitervolk auch noch die Arroganz besitzt, die Krägen dieser Hemden und Shirts aufzustellen.

Nach – wenn auch zu geringen – Studiengebühren muss die Regierung nun endlich mehr für die Elitebildung tun. Mein Vorschlag ist eine Erhöhung der Gebühren für Hochschulen auf 1000€ pro Monat, damit wir endlich unter uns bleiben. Außerdem könnte man den Stehkragen als offizielles Erkennungszeichen für die Oberschicht nutzen.

Das hätte zur Folge, dass Unsereins seine Vorteile – beispielsweise an der Discotür – auch ohne das Zücken der schwarzen Kreditkarte nutzen könnte. Wir wollen schließlich den Reichtum unserer Eltern wieder zeigen dürfen. Deren Arbeit muss sich für uns wieder lohnen!

Vor Kurzem habe ich bei meiner täglichen Lektüre, der Bildzeitung, gelesen, dass die roten Störenfriede eine Reichensteuer einführen wollen! Da lacht jemand mit meinem Bildungsstand natürlich – wir, die oberen 10´000 – haben unser Geld doch schon lange nicht mehr in der Republik.

Am Ende will ich allen Nichtreichen einen Rat geben: Ihr könnt schon aufsteigen, bis ihr mir den Rolls Royce baut oder fahrt, aber wenn sich noch mehr von euerem Pack traut, sich über die Elite lustig zu machen, ist es gleich vorbei mit dem Demokratie-Ding! Denn eure Armut kotzt mich an!

Das war Ironie ;)

Wenn du das geschafft hast, kannst du das Leben genießen!

Nach 9 Monaten vollkommener Stille und Entspannung beginnt jedes menschliche Leben mit dem ersten Stress. Eine nervöse Hebame schlägt einem auf den Rücken, ein Weichei, das sich Vater schimpft, freut sich über die gar so schöne Situation und dann wird man in die Arme einer unglaublich verschwitzten Frau gelegt.

Es folgen 6 Jahre als König der Welt, jeder bewundert einen und man lebt nahezu sorgenfrei, weil man das Gesprochene sowieso nicht versteht. Aber kaum kann man lesen und schreiben, hört man das erste Mal: Du musst dich jetzt anstrengen, dann kannst du endlich aufs Gymnasium!

Dieser Satz ändert sich in den folgenden Lebensabschnitten nur geringfügig. Jetzt musst du dich anstrengen, aber wenn du ein gutes Abitur schreibst – dann hast du es geschafft! Im Studium musst du dich anstrengen, denn mit einem guten Hochschulabschluss kannst du endlich in der Arbeit alles tun, um nach oben zu kommen. Dann kannst du das Leben schon fast genießen, jetzt musst du nur noch Geld für die Rente sparen.

In der wohlverdienten Altersruhe kann man dann sein ganzes Geld für ein Altersheim ausgeben und – rückblickend auf ein glückliches Leben – sterben. Finde den Fehler.

Inspiration kam von einer der besten Fernsehwerbungen: