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Workhub – ein Testbericht

Vor kurzem bin ich in einem Artikel auf workhub gestoßen und war gleich begeistert. Workhub ist eine Plattform für Kleinstarbeiten, die von Smartphonebesitzern erledigt werden sollen. Leider gibt es in diesem Feld viele schwarze Schafe (auch wenn das auf Handys beschränkte Konzept neu ist), trotzdem wollte ich workhub testen – im Folgenden beschreibe ich meine Erfahrungen mit der Betaversion.

Nach einer anspruchslosen Anmeldung, die allerdings vom Smartphone aus passieren muss, bekommt man das Prinzip mit 5 Grafiken erklärt. Gleich danach kann man beginnen zu “arbeiten”. Anfangs gab es 6 verschiedene Aufgaben, die vor der ersten Durchführung kurz erklärt werden.

Zwei verschiedene Statistiken, Ton in Text umwandeln, Texte korrigieren, Bilder beschreiben und Objekte auf Bildern zählen. Leider kann man das Meiste nur einmal erledigen und die Aufgabe Ton in Text zu wandeln geht mit Androidhandys noch nicht. So bleibt schon nach kurzer Zeit die wenig effektive Bildbeschreibung für die Blindenversion von Websites als einzige Möglichkeit. Dabei bekommt man 50 Credits (Cent) für ca. 5-6 Minuten Arbeit. Das heißt ungefähr 5€ in der Stunde.

Sobald man eine Arbeit fertiggestellt hat, zeigt workhub die Arbeitszeit an und erbittet ein Feedback. Die Ergebnisse werden dann auf die Qualität geprüft und nach einem Tag bekommt man die Credits überschrieben. Jene kann man sich dann über Paypal ab 50 Cent ausbezahlen lassen.

Natürlich gibt es auch kleinere Verbesserungsmöglichkeiten bei dem Berliner StartUp. Besonders mehrere Aufgaben werden benötigt, wenn die Seite öffentlich wird. Es kann nicht sein, dass nur die Bildbeschreibung übrig bleibt. Weiter kann man die Aufgaben momentan noch schwierig unterbrechen, trotz der kurzen Arbeitszeiten wäre das für einen gewissen Zeitraum angenehm.

 

Eine entscheidende Frage ist, wie das Geld zu versteuern ist. Es wäre toll, wenn die Macher von workhub einige gesetzliche Vorschriften und Tipps veröffentlichen. Denn auch wenn es in den meisten Fällen nur Kleinstbeträge sein werden, so sollte doch auch der Betreiber auf die Legalität seiner Kunden achten.

Betakeys kann ich nicht an euch verlosen und doch empfehle ich jedem Smartphonebesitzern die Seite zu testen, sobald sie öffentlich ist! Denn der Slogan “Deine Zeit ist wertvoll” wird fair und seriös in die Tat umgesetzt.

Was ist eigentlich Quote.fm?

Quote” – also “Zitat” ist der Name eines neuen StartUps unter der Leitung des Bloggers Marcel Wichmann. Der Name ist auch Prinzip – so kann man als Nutzer Zitate und den Text dahinter empfehlen. Dabei gibt es verschiedene Informationen neben dem Zitat: Eine geschätzte Lesezeit, Kommentarfunktion und die Möglichkeit, den Text in Twitter oder Facebook zu empfehlen.

Eine Besonderheit bei Quote.fm ist, dass man einen Invite braucht, um sich anmelden zu können. Besonders durch die strenge Anwendung dieser Funktion ist der aktive Benutzerkreis doch eher selektiv ist. Das hat zur Folge, dass die Texte alle einen ziemlich hohen Qualitätstandart haben, allerdings bleiben auch viele ausgeschlossen und darunter leidet natürlich die Vielfalt.

Ich selbst bin nicht angemeldet und hier liegt die Besonderheit von Quote.fm – auch wenn man nicht angemeldet ist nur Apprentice ist, kann man damit Spaß haben! Seit neuestem gibt es eine Art “zweitklassischen” Account – “Apprentice” – mit dem man leider momentan auch nicht mehr viel mehr kann als jeder andere – einzig die Follow-Option ist freigeschalten (Die Kommentarfunktion wäre doch wohl drin gewesen). Eine besonders tolle Funktion ist, dass man die täglich beliebtesten Zitate zu verschiedenen Themen suchen kann. Dabei kann man auch zwischen Deutschen und Englischen “Quotes” wählen. Dazu gibt es auch noch eine Seite für insgesamt die beliebsten Texte.

Das StartUp laut Wichmann ist noch sehr jung und so sind 50% wirklich online. Vor kurzem wurde auf Uarrr angekündigt, dass es bald auch einen Art Quote.fm-Reader geben wird. Damit wird man auch Texte speichern können und “später lesen”, wie das Ganze umgesetzt wird, wird sich noch zeigen. Aber erst damit wird der  “kleine Account” auch Sinn machen.

Ich kann also jedem empfehlen, sich Quote.fm einmal anzuschauen, man wird tolle Texte finden, die man sonst evtl nicht gefunden hätte. Leider, und das ist wohl der größte Kritikpunkt, kann man die Seite nur sehr eingeschränkt auf dem Smarthphone Browser nutzen. Eine mobile Version ist bitter notwendig!

Meine Neue Facebook Seite

Nach langem Hin und Her habe ich es endlich geschafft, meine Facebookseite ein wenig zu personalisieren. Dank eines vorgefertigten Templates und mit einiger Kleinarbeit ging es auch ohne Html-Kenntnisse.

Das Ergebnis sieht eigentlich ganz schön stattlich aus und so könnt ihr mich jetzt guten Gewissenes “Liken” und gefälligst euren Freunden empfehlen :D

Wer schon ein “Fan” ist, wird keine Änderungen sehen – denn nur die Landing-Page wurde geändert (sprich die Seite, auf die “Nichts-Fans” kommen). Damit ihr sie auch seht und begeistert sein könnt, klickt einfach auf der linken Seite auf “Willkommen”.

Facebook verbessert unsere Kommunikation

In meinem Bekanntenkreis gibt es viele verschiedene Arten, mit dem Internet umzugehen – mein Vater nutzt es beruflich und um ebay nach Segelutensilien zu durchforsten. Meine Mutter hat es zu einem Hobby gemacht, Hotels zu vergleichen und den billigsten Flug zu finden. Noch am weitesten in der Materie ist mein Onkel, der mit seinem Iphone meist online ist und auch zum Beispiel Napster nutzt, doch um eins machen alle einen großen Bogen: Facebook.

Es ist erstaunlich, welche Ängste nur die Generation über uns mit diesem Social Network verbindet. Es ist ihnen vergleichbar suspekt, wie die explodierende Zahl an SMS. Außerdem geben viele die Befürchtung an, Angst vor einer totalen Öffentlichkeit des Privatlebens zu haben. Sie können es sich einfach nicht vorstellen, welchen Nutzen eine öffentlich – wenn auch nur innerhalb des Online-Freundeskreis – publizierte Nachricht bringen soll.

Am einfachsten scheint es, ihnen klar zu machen, dass nur ein sehr beschränkter Teil des Profils für jeden sichtbar ist. Der Großteil kann nur von “Freunden” eingesehen werden und dient ganz einfach als Schaukasten für die eigenen Interessen und Ideen – wir wollen uns darin darstellen! Vergleichbar ist dieses “Darstellen-wollen” zum Beispiel mit Kleidung in einem bestimmten Stil – das dürfte auch anderen Generationen ein Begriff sein.

Wir wissen selbstverständlich auch, dass man mit Google und weniger legalen Mitteln relativ leicht an diese Daten kommt, doch unserer Generation ist die Angst davor genommen worden. Wir müssen nicht geheim halten, dass uns ein bestimmtes Lied gefällt, politische Entscheidungen ärgern oder dass wir mit “Max Mustermann” befreundet sind.

Doch zurück zu den vorhin erwähnten Statusmeldungen. Diese ermöglichen uns, auf einen Schlag mit allen Freunden Kontakt aufzunehmen, wir können unsere Abendplanung, genauso wie Musik- und Leseempfehlungen publizieren. Gleichzeitig bekommen wir gezielt von Menschen, die wir mögen, Empfehlungen und Informationen. Dabei ist natürlich auch Nonsense vorhanden, doch die Chance, dass ein Freund ein Lied postet, das mir gefällt, ist weitaus höher, als wenn ich auf neutrale Plattformen zurückgreife.


Der Begriff “privat” wird neu definiert Quelle

Der Chat ist der neue persönliche Weg zur direkten Kommunikation. Bei den unter 30 Jährigen hat er die E-mail schon gänzlich in der privaten Konversation ersetzt. Das Internet Relikt wird nur noch in förmlichen Fällen oder in Notfällen verwendet. Heute eine E-Mail an einen Freund zu schicken ist so, wie wenn man vor 30 Jahren jemanden einen Brief schickte anstatt anzurufen – viel zu langsam! Telefonieren ist ein gutes Stichwort: “Ihr schreibt nur noch in Facebook und telefoniert gar nicht mehr!” Ist ein häufiger Vorwurf unserer Elterngeneration. Dabei beherrscht sie auch die Angst vor ständiger Kommunikation und Erreichbarkeit. Das Gegenteil ist aber der Fall, während ich bei Anrufen ständig erreichbar bin, kann ich Mails erst einmal Mails sein lassen und muss erst später antworten.

Kulturpessimisten sehen dann wahrscheinlich einen Verfall der Sprache, doch seien wir uns ehrlich, so viel wie heute wurde noch nie geschrieben und frei sprechen kann meine Generation besser als jede zuvor – so die Lehrer und Professoren. Nun verändert Facebook also unsere Kommunikation so grundlegend, wie es schon das Telefon getan hat. Anstatt, wie oft geschimpft, wird sie besser und nicht schlechter! Mit Facebook rückt die Welt ein bisschen näher zusammen und das tut uns allen gut!

Evernote – das digitale Archiv

Mit steigendem Lebensalter wächst er kontinuierlich, beim Berufs-/Studiumsstart gar rasant – doch egal wann, wenn man kurz nicht aufpasst, verliert man sich in ihm. Gemeint ist der Papierwulst, den jeder mit sich schleppt. Nun leben wir mittlerweile in einer digitalisierten Welt, doch während beinahe alle Lebensteile von diesem Wandel betroffen sind, bleibt die private Bürokratie von dem Datenhighway abgeschnitten.

Nach langem Suchen meine ich jetzt eine passende Lösung für mich gefunden zu haben – Evernote. Es ist eine Gesamtlösung vom Bookmarken entdeckter Websites, Speichern von Notizen bis zum Verwalten von Bildern und Dateien. Weil es die Daten online speichert, kann man von jedem PC und den allermeisten Smartphones aus darauf zugreifen.


In Zukunft alles in Evernote? Quelle

In meinem Fall habe ich das App auf meinem Android Handy und das Programm auf dem Netbook und meinem Desktop-PC mit Firefox AddOn zum bookmarken. Leider habe ich keinen Scanner zuhause um z.B. Kassenzettel (für Garantieansprüche) zu digitalisieren, doch auch dafür hat der Android Market eine Lösung: Cam Scanner. Mit spezieller Software schafft das Gratis-App Dokumente mit der Qualität eines günstigen Scanners zu digitalisieren.

Momentan bin ich dabei, wichtige Zettel, Briefe usw. zu digitalisieren und auf Evernote zu speichern. So hat man sie nicht nur immer zur Hand, sondern auch ein Backup. Besonders die Möglichkeit, alle Inhalte mit Schlagwörtern zu kennzeichnen und zu durchsuchen (Schrifterkennung funktioniert nur bei der Premium-Version richtig) zeichnet Evernote aus.

Trotz allem ist ein Onlinespeicher bei intimen Dokumenten mit Vorsicht zu genießen, doch auch bei jenen wichtigen Verträgen und Rechnungen ist ein digitales Backup empfehlenswert. Dafür reicht ein 5€ USB-Stick und ein Freeware Verschlüsslungsprogramm.