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Begeisterung

Wir sind in unserer Gesellschaft leicht geneigt, Begeisterungsfähigkeit als kindlich naiv zu empfinden. Als erwachsen gilt man, wenn man sich nicht begeistern kann – oder es sich zumindestens nicht anmerken lässt.

Ein toller Ausspruch von Richard David Precht im aktuellen Stern! Das Zitat wird, je länger man darüber nachdenkt, immer besser und greifbarer. Und weils so schön ist, hier noch ein Vortrag des Volksphilosophen. (In Videoform für die verliebten Mit-Vierziger Damen)

Hört endlich auf zu chillen

In der  “Neon” steht ein Artikel, der treffender nicht sein könnte. Unter dem Titel “Relax-Terror” fordert Barbara Höfler ihre Leser zum Aktiv-Werden gegen den “Entspannungswahn”  auf. So, genug Anführungszeichen, denn die gute Frau trifft auch ziemlich exakt meine Meinung zu diesem unterkommentierten Thema.


Quelle

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es früher besser war, doch mittlerweile scheinen sich große Teile der Gesellschaft so um ihre Entspannung abzumühen, dass sie im Wellnessstress das soziale Leben an sich vorbeischießen sehen müssen! Oder etwa nicht? Ist es das Ziel der abendlichen Freizeitgestaltung Musik von Jack Jonson zu hören, ein Entspannungsbad zu nehmen und danach auf dem Relax-Sitzkissen in Facebook mit anderen Chillern – ein Unwort für sich – ganz gemütlich zu entspannen?

Ah, Jungs und Mädels, ich abeite auch in der Industrie – einen körperlich anstrengenden Job mit frühem Aufstehen und so weiter, aber am Wochenende ist es doch meine heilige Pflicht als junger Erwachsener Spaß mit Gleichaltrigen zum haben! Im Real Life, ganz in echt und so. Das soll beim besten Willen kein Hetzkommentar gegen Social-Networks sein, was von einem Facebook-Süchtigen auch eine übertriebene Form des Sarkasmus wäre, aber mit unseren Smartphones bewegen wir uns doch eh schon ständig unbewusst im virtuellen Spiegelbild unseres Freundeskreises, da sollten wir die begrenzte Zeit doch bewusst nutzen.

Hinzu kommt die Frage, ob fernsehen auf der Couch mit dem Laptop auf dem Schoß wirklich so viel gemütlicher ist als ein Bierchen mit den Kumpels beim Vierer-Watt oder ein Vino mit einer, oder mehreren hübschen Damen in der stylischen In-Kneipe. Denn Kartenspielen ist nicht nur graphisch sämtlichen PC-Spielen überlegen und auch wenn die Mädchen in echt nicht so perfekt beleuchtet sind wie beim Profilbild in Facebook, so ziehen sie wenigstens keine Schnute. (Anhänger von Anti-Duckface.com)

Ein Sonderfall gilt natürlich für Pärchen. Die frisch verliebten unter euch dürfen stundenlang auf der Couch liegen, doch wer sich nichts mehr zu erzählen hat oder nur noch in den dummen Kasten schaut, der muss raus und zwar schnell. Leute treffen, auf Konzerte gehen oder wenigstens an den nächsten Badesee – dann wirds auch eine Sternchennacht.

So und jetzt wird es Abend und ich darf meine eigenen heiligen Regeln nicht brechen, von daher – hört verdammt nochmal endlich auf zu chillen!

The Simpsons – only English!

Die Zeichentrickserie wurde vor über 20 Jahren von Matt Groening erschaffen. Mit mittlerweile 456 Folgen in 21 Staffeln sind die Simpsons die bekannteste gezeichnete Familie. Wie großartig die Simpsons sind, will ich in diesem Beitrag gar nicht zu beschreiben wagen. Da müsste man bei Homers “D´oh!” (in der deutschen Version “Neinn!”) anfangen und ist bei Ralph Wiggum noch lange nicht am Ende.


Simpsons feat. Streetart – besser gehts nicht

Stattdessen will ich euch eine Möglichkeit zeigen, wie man die neusten Simpsons Folgen auf Englisch anschauen kann. Dabei hört man auch die fantastischen Stimmen der Orginalserie.

Ob diese Möglichkeit legal ist, lässt sich momentan nicht einwandfrei klären. Es ist ähnlich wie bei kino.to. Und deshalb möchte ich noch einmal betonen, dass ich für alle Links auf Jostyknowsbest keinerlei Haftung übernehmen kann und möchte.

Solche Seiten sind wegen der nicht geklärten Rechtslage immer sehr kurzlebig – wenn eine Seite geschlossen wird, sucht man am besten in google nach neuen Möglichkeiten. Und wenn ihr die Folgen dann auch noch auf Englisch anschaut, dann hat Josty seinen Bildungsauftrag auch erfüllt.

Generation Internet

Vieles hat die Menschheit nachhaltig verändert: Das Feuer, das Rad, der Buchdruck und jetzt das Internet. Jeder Jugendliche weiß, wie man mit Hilfe von “Wikipedia” in Sekundenschnelle auf ein riesiges Netzwerk an Informationen zugreifen kann, wie man in “Youtube” alle seine Lieblingslieder findet, wie man bei “Lokalisten” seinen Freunden eine Nachricht schreiben kann und wie man all diese Seiten bei “google” findet.
In den nächsten 10-20 Jahren werden die ersten Vertreter dieser neuen Generation – mit einer neuen Medienkultur – wichtige Positionen in der Wirtschaft und der Politik auftauchen. Spätestens dann wird auch der Bundestag keine Bastion gegen das Internet mehr sein und lernen, dass z.B. Online-Petitionen ein wirkungsvolles politisches Mittel sind, das die Basisdemokratie stärkt.

Eine weitere interessante Frage ist, wie sich das Internet in diesen 10-20 Jahren entwickeln wird – werden die Texte länger, wie der Trend in Blogs geht, oder werden sie kürzer – in “twitter-Manier”? In dem unrealistischen Fall, dass die Textform im Internet nicht weiter auf der Erfolgsspur bleibt – was würde dann die Nachfolge antreten? Videos? Podcasts?
Ich persönlich glaube, dass die Vielfalt siegen wird! So denke ich, dass wir in Weblogs immer bessere, längere und enger verlinkte Artikelreihen sehen werden. Außerdem werden Dienste alá “Twitter” noch aktueller und näher am Geschehen stattfinden werden. Fernsehen und Radio werden mit Sicherheit in das Internet verlagert werden.

Neben dem Informationsmedium wird das Internet auch als Kommunikationsmedium einen Schritt nach vorne machen. So macht das Internet mittlerweile eine ähnliche Entwicklung wie das Telefon vor etlichen Jahren mit dem Handy. Der ehemalige Nerd, der zuhause vor dem Atari saß, existiert nicht mehr, viel mehr sitzt der moderne Blogger vor seinem Netbook im In-Café. Desweiteren ist mittlerweile fast jeder online und ist damit Teil eines Netzwerks, dass stetig verbunden ist, immer miteinander kommuniziert und in dem man sich stetig präsentiert.

Und hier ist man bei einem anderen, sehr interessanten Punkt: Wie entscheidend wird die Online-Präsenz für die einzelnen Menschen sein? Da kann ich sehr leicht ein Beispiel aus dem Herzen der Generation Internet – den 12-30-Jährigen – nennen. So lernt man etliche Menschen über das Internet kennen. Falls man jemand – besonders vom anderen Geschlecht – gerade kennen gelernt hat, dann schaut man sich am nächsten Tag an, wie sich die Person präsentiert und sich selbst sieht.
Dies beweist, dass sich der Internetnutzer eine zweite Persönlichkeit aufbauen und zurechtschustern kann, allerdings – und hier muss man ehrlich sein – der Abstand zwischen Real-Life und der Online-Welt wird kleiner.

Diese Verschmelzung wird durchaus spannend zu beobachten sein. Wir werden sehen, wie sich unsere Generation Internet in internationalen Schicksalsfragen:
- Klimawandel
- Energieknappheit
- Hunger in der 3. Welt
- Wirtschaftskrise
schlagen wird!

AK 09 – ein Nachtrag

Der Tanzkurs hat begonnen, das Volksfest ist vorbei, aber die Party geht weiter! Aufgrund der extremen Faulheit, die Ausscheider nun einmal so an sich haben, bin ich bis heute nicht dazu gekommen, einen kleinen Bericht über das Beenden unserer Schulzeit zu schreiben.

Eine kurze Erklährung: Am Dienstag, den 30.5., schrieben die Realschüler in Bayern (des 1. und 2. Zweigs) ihre letzten Prüfungen. Während die Ausscheider in Landshut auf die Mühleninsel strömten und sich dann in die verschiedenen Locations der Stadt verteilten, hieß das erste Ziel von uns Vilsbiburgern Schwimmbad. Leider mussten wir die letzten zwei Jahre noch mit den Lehrern Pizzaessen gehen, aber das überstanden wir auch – wir haben schließlich schon 10 Jahre ausgehalten. Nach dem Schwimmbad gingen die meisten Schüler dann im Mob zum Volksfest und feierten dort weiter.

Aber jetzt genug der Informationen für die Nicht-Ausscheider. Ich schreibe aus der Sicht eines 10A- Schülers. So gingen wir zuerst mit unserer leider eher selten gut gelaunten Klassenleiterinn zum Pizzaessen mit der 10M. Die Englischlehrerin hielt uns allerdings auf dem Weg ziemlich an der langen Leine, und so konnten wir die Vilsbiburger Innenstadt auf unseren Abschluss aufmerksam machen! Das taten wir mit Trillerpfeifen, “Auuusscheidaaa” – Rufen und unserem neuen Lieblings-gröhl-lied: “Jung, dumm und arbeitslos! schalala….”

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Auf dem Weg zum Pizzaessen – die 10A in Führung (pinke Shirts)

Nach der Stärkung mit einer mehr schlecht als rechten Pizza kauften wir ein bisschen Zaubertrank, der einen lustig macht (zu einem viel zu hohen Preisen an der Tankstelle – aber einmal darf man es ja krachen lassen). Dann zogen wir weiter in die Innenstadt, in der ich erst mal eine 2. Trillerpfeife kaufen musste und wir beim Warten von einem Krankenwagenfahrer darauf aufmerksam gemacht wurden, uns nicht vor 8 allzu sehr zu betrinken (weil bis dann seine Schicht ging).

Mit einer neuen, nicht ganz so schrillen Trillerpfeife, ging es weiter zum Schwimmbad in das es einen Kasten Zaubertrank zu schmuggeln galt. Dies gelang trotz massiver Einnahme. Im Schwimmbad sprangen wir zuerst mäßig elegant ins Wasser, bevor wir die restlichen Badegäste mit wunderschönen Pfeifgeräuschen beglückten. Leider gab es bereits um zwei Uhr erste Ausfälle, deren Namen ich natürlich nicht nennen werde – nicht, dass ein Arbeitgeber meine Seite ergoogelt.
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Lagerleben mal anders

Irgendwann am Nachmittag begann es dann wie aus Eimern zu schütten – das Zeitgefühl hatte bereits ausgesetzt. Wegen dieser Wettersituation stellten wir uns im Umkleidebereich des Stadtbads Vilsbiburg unter. Dort testete ich dann meine Pfeife, was eine nicht mehr ganz junge Mutter nicht sehr lustig fand, Dialog:
Mutter: Was soll das?! Macht dir das Spaß?!
Josty: JA
Mutter: Aber nur dir!
Josty: Das reicht mir.

Gefühlte 23 Sekunden später wollte man mir das erste Mal die Pfeife abnehmen. Dagegen weigerte ich mich selbstverständlich und wieß auf meine aktuelle Situation als Ausscheider hin. Weitere 2,53 Sekunden später wurde ich dem Gelände des Schwimmbads verwiesen -> Pfeife eingesteckt, mit einem Pulli mein Ausscheider-Dasein verleumdet und zurück.
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Finde den Josty unter den Fertigen

Als dann auch noch eine Bank kaputt ging, wurden alle Abschlussschüler dem Gelände verwiesen und wir machten uns auf den langen und beschwerlichen Weg zum Volksfest. Dort angekommen trank ich einen Spezi (erwähnenswert weil es das einzige nicht-zaubertrank Getränk des Tages war). Wir sahen den Moosnern beim Aufbauen zu und feuerten sie mit unseren wunderschönen Peifen an, was weitere 3 Aufforderungen, die Pfeife abzugeben, zur Folge hatte.

Zu einem späteren Zeitpunkt und einer Maß später begannen die Mosner bei ohrenbetäubendem Lärm zu spielen. Dadurch kam es zu dem Abkommen, dass die AK 09-er nur beim Prosit 5 sec lang pfeifen dürfen. Leider kann ich jetzt nicht ganz genau sagen, welche Lieder sie alle gespielt haben, die Stimmung war jedenfalls am Kochen und das ging bis 12 Uhr durch! Irgendwann in dieser Zeit wollte mir eine übereifrige Security-Dame die Trillerpfeife (das damals 5. Mal) abnehmen, weil ich beim Prosit gepfiffen habe.

Aufgrund extremer Verfallserscheinungen bei meiner Stimme und allen Extremitäten, lehnte ich das Angebot einer leicht Betrunkenen (Ironie Ironie Ironie), bei ihr zu übernachten, ab und machte mich – mit Mutti – auf den Weg nach Hause.

Der nächste Tag war von Schlafen und dem Fehlen meiner Stimme geprägt, aus diesem Grund konnte und wollte ich nicht an den Feierlichkeiten der Werken- und Französischklassen teilnehmen, die erst am Mittwoch fertig waren.

Mittlerweile sind wir schon fleißig am Dancen und die größten Strapazen sind vorbei, weshalb sich die Feierlichkeiten jetzt wohl auch verstreuen werden, bis der Bauwagen zu einer AK 09 Party einlädt, zu der alle kommen werden (müssen)! Morgen gibt es übrigens Noten, die hoffentlich nicht zur Folge haben, dass ich das Wochenende mit Lernen auf die mündliche Prüfung am Montag verbringen muss. Wünscht mir glück (-;

Bilder freundlicherweiße zur Verfügung gestellt von: .Execute.