Life in a day – Ein Kunstprojekt mit Youtube

24 07 2010

Heute ist es soweit – das Projekt “Life in a day” von Ridley Scott und Kevin Macdonald startet. Dabei sollen möglichst viele Menschen etwas aus ihrem Leben filmen und es dann auf die Videoplattform “Youtube” hochladen.

In Video sollen die Teilnehmer eine der folgende Fragen beantworten: “Was liebst du?”, “Wovor fürchtest du dich?”, “Was bringt dich zum Lachen?” und “Was hast du in deinen Taschen?”

Am Ende soll aus diesen vielen Videos ein Film entstehen, der das Leben am 24.07.2010 auf der Erde perfekt beschreibt. Die Gefühle der Menschen sollen in diesem Film unverfälscht gezeigt werden. Mit einem so namenhaften Filmemacher wie Scott (Black Hawk Down, American Gangster uvm.) könnte es auch funktionieren.



Rock im Park Eindrücke Live via Twitter

2 06 2010

Mit einfachsten Mitteln (meinem Nokia 5310) werde ich die fleißigen JKB-Leser  mit Live-Nachrichten aus Rock im Park füttern.

Dafür klickt ihr einfach auf das große Logo:



LaBrassBanda am 28. Mai in Aich

16 05 2010

Was ist die perfekte Einstimmung für das größte Musikfest des Jahres (RiP) – ein Konzert von LaBrassBanda. Die Jungs aus Oberbayern geben am 28. Mai im Rahmen des Musikfest Aich ein Konzert. Karten kann man für 13 Euro beim Rockshop Landshut kaufen.

Wer “Die Blasmusik Band” (=LaBrassBanda) nicht kennt, für den habe ich momentan nur die Myspace-Seite. Wie bei jeder Gruppe, werde ich auch LaBrassBanda erst nach einem Konzertbesuch vorstellen.


Musik die Spaß macht!



Berlin Berlin

24 04 2010

Hamburg, München, Köln – es gibt viele tolle Städte in Deutschland, aber keine ist wie Berlin. Das liegt wohl neben der Einwohnerzahl auch an der besonderen Geschichte dieser Stadt. Für mich ist Berlin nicht nur unsere Hauptstadt, sondern auch das europäische Zentrum für Graffiti und Streetart, der deutsche Dreh- und Angelpunk fürs Bloggen und die Gegend mit den meisten Fixies im deutschsprachigen Raum.

Drei Dinge, die mich extrem reizen und mein Verlangen, nach Berlin zu reisen, nicht gerade mindern. Letztes Jahr war ich im Rahmen meiner Abschlussfahrt in der Hauptstadt. Dabei waren meine Möglichkeiten natürlich viel begrenzter, als sie es jetzt wären.

Dieses Jahr ist mein Urlaubskontingent allerdings schon mehr als ausgeschöpft. So fahre ich 2010 noch zu Rock im Park, nach Istanbul und im Hochsommer nach Jesolo. Wenn der FC St. Pauli aufsteigt muss/darf ich dank einer Wette auch noch nach Hamburg.


ARTiBERLIN – Ein Kulturmagazin aus der Hauptstadt

Trotzdem würde ich lieber heute als morgen nach Berlin, besonders wenn ich von einer Veranstaltung wie der Re:publica höre. Der Hauptgrund momentan ist aber eine Interviewanfrage von Arti-Berlin. Eine Redakteurin hat mich gefragt, ob ich entweder in einem Video mitspielen oder ein Interview über Streetart mit ihr führen würde. Das hätte mich schon sehr gefreut, aber auch dafür müsste ich in unsere Hauptstadt.

Auch wenn es erst April ist, fasse ich schon jetzt ins Auge: Nächestes Jahr ist Berlin meine Reiseziel Nummer eins.



Poetry Slam in Landshut am 24.März

10 03 2010

Am Mittwoch, dem 24. März ist der nächste Poetry Slam im kleinen Theater. Einen solchen habe ich bereits zweimal besucht und es war richtig gut. Es wäre schön, wenn ein paar mehr Leute – aus meinem Bekanntenkreis (es war eh schon übervoll) – kommen würden, wenn es schon mal eine solche Veranstaltung im verschlafenen Landshut gibt.

Also auf zum kleinen Theater:



Rezession: Wenn das Leben eine Party ist

5 03 2010

…sucht mich in der Küche!

Als ich im Januar einen PoetrySlam im kleinen Theater Landshut besucht habe, war Micha-El Goehre Stargast. Seine Texte haben mich schon dort überzeugt – nachzuhören auf seiner myspace-Seite. Gepackt von dem Gedanken, einmal etwas anderes als Mainstream zu lesen, bestellte ich sogleich sein Buch: “Wenn das Leben eine Party ist, sucht mich in der Küche“. Schon zwei Tage später kam ein Amazon-Päckchen.

Voller Eifer las ich die ersten Kapitel – welche mir wirklich gut gefielen. Von daher kann ich es jetzt noch weniger verstehen, warum das Buch über ein Monat mein Regal schmücken musste. Zum Glück kam ich auf die glorreiche Idee, Goehre´s gesammelte Kurzgeschichten in Kurzform in Buchform in den Rucksack für den Nachhauseweg von der Arbeit zu legen. Daraus folgend habe ich noch nie so lange für ein so kurzes Buch, das mir sehr gut gefällt, gebraucht.

Das Buch hat, wie die meisten, Höhen und Tiefen. So konnte ich mit langen Geschichten für eine schwache Pointe am Schluss wenig anfangen. Obwohl es auch geniale gab – andere waren zu lang, um noch ein Schmunzeln aus dem Leser zu kitzeln.

Richtig gut war aber bei den meisten, dass man auch beim zweiten Lesen noch versteckte Gags findet – vgl. die Simpsons. Und so habe ich das Buch nicht verschlungen, aber wirklich gerne gelesen. Wer also eine schöne Unterhaltung sucht, wenn am Abend mal wieder nur Nonsense im Assi-TV läuft, dann bezahlt 12€ für das Buch und unterstützt damit einen jungen Autor, der auf jeden Fall einen an der Klatsche hat.



Extra 3 – die einzige Satiresendung

25 01 2010

Nennt mich Reich-Ranitzki, aber das deutsche Fernsehen ist eine Katasrophe. Der aktuelle Extra 3 Moderator, Tobias Schlegl, hat das in einem Interview so gesagt: “Ich hab Extra 3 immer gerne geguckt, weil das war eine der einzigen Sendungen neben den Simpsons die man anschauen konnte” .Das sehe ich – mit wenigen Ausnahmen z.b. im BR oder Spielfilmen ähnlich.

Die Idee zur 1976 zum ersten Mal gezeigte Sendung kam von Dieter Kronzucker. Leider hat das Programm einen extrem schlechten Sendeplatz für Frühaufsteher – jeden Donnerstag um 23:15 Uhr (seit neuestem auch jeden Sonntag um 22:30 Uhr). Aufgebaut ist Extra 3 aus vielen Teilrubriken, die in der Form von kurzen Filmen gezeigt werden, diese werden vom oben gennanten Tobias Schlegl anmoderiert. Kurz wurde versucht Gäste aus der Politik einzubinden, dies wurde allerdings spätestens nach dem Interview mit dem Rechtspopulisten Roger Kusch eingestellt.

Die aktuellen Rubriken sind:

  • Schlegl in Aktion
  • Die Sendung mit Klaus
  • Johannes Schlüter
  • Neuste Nationale Nachrichten (NNN)
  • Dat geiht voor in Stapelmoor
  • Abgehakt
  • Dennis
  • Die deutsche Durchschnittsfamilie
  • Die Puschel
  • Jasmin

Eine weitere Besonderheit an Extra 3 ist die Bindung mit dem Intedrnet. Laut Kai Pflaume sollten es mehr so machen wie die Leute von der Satiresendung. Die geben nämlich jede Sendung zum kostenfreien Download frei. Außerdem zeigen sie etliche Ausschnitte Online-Videos an. Dadurch machen sie die späten Sendezeiten wett.



Polaroid – sieht immer noch toll aus

23 01 2010

Schon immer war ich begeistert von Polaroid-Fotographie. Früher war das Gute an der Technik, dass man das geschossene Bild sofort sehen konnte. Heute geht das mit Digitalkameras einfach und billiger. Physische Fotos macht man heute dafür viel seltener. Auch der Retro-Stil ist jetzt wieder gefragt. Es sieht ja auch cool aus, wenn eine Wand mit – am besten beschriebenen- Polaroidfotos übersäht ist.

Trotz dieser Tatsachen hat die Firma Polaroid die Produktion von Sofortbildfilmen eingestellt. Jetzt will der Wiener Florian Kaps mit dem Impossible Projekt (alte Seite) die Filmproduktion wieder aufnehmen. Nach dem Ende von Polaroid hat Kaps sämtliche Restbestände aufgekauft, die er seitdem im Internet vertreibt. Vor kurzem stellte er mit seinem Team aus 12 ehemaligen Polaroid-Mitarbeitern zum ersten Mal wieder Filme aus noch vorhandenen Materialien her. Kaps hat nämlich nicht nur die Restbestände, sondern auch 12 alte Maschinen gekauft. Davon wird nur eine genutzt, die anderen dienen als Ersatzteillager.

Das eigentliche Ziel ist es aber, eine neue Chemikalie zu finden, welche den aktuellen Umweltschutzbedingungen entspricht. Eine Solche soll angeblich bis Ende Februar fertiggestellt sein. Wie sich der Aufwand preislich auswirken wird und ob eine Massenfertigung möglich gemacht werden kann, ist aber noch nicht sichergestellt. Wenn dann nämlich ein Bild 50 cent oder mehr kostet, geht dem Polaroid natürlich das Freie verloren. Wer dann sagt bei 50-cent – ein etwas aus der Luft gegriffener Wert – kann man ein Spaß-Foto machen ohne es zu bereuen, der belügt sich selbst. Dabei sind es spontane Bilder, die Polaroid so beliebt machen und dieser Technik auch noch heute eine Chance neben Fotodruckern geben können.



Poetry Slam im kleinen Theater Landshut

21 01 2010

Am gestrigen 20. Januar habe ich zum zweiten Mal einen Poetry Slam besucht. Der Abend wurde von den Herren Lange und Langer so moderiert, dass man sich auf die Ankündigungen freute.

Bei solchen Events macht es mir immer besonders viel Spaß, die Menschen im Publikum zu beobachten. Da sieht man Unmengen an Hornbrillen -  diese dürften den Gastautor und bekennenden Brillenfetischisten Micha-El Goehre ganz schön nervös gemacht haben -, stylische Leute und natürlich Exzentriker, wie einer der Teilnehmer, der mit der Hose in den Stiefeln und kleidlangem Pullover auftrat. Dann fällt dem y-Chromosom Träger mit dem geschulten Auge noch der fantastische Anteil an hübschen Menschen ohne y-Chromosom auf. Schönheit direkt proportional zu Intelligenz?

Nach kurzer Einweisung von Lange & Langer trug zuerst der Veranstalter Heiner Lange seinen Text vor. Außer Konkurrenz war er – wie schon beim letzten Mal – einer der Besten. Danach kam Micha-El Goehre auf Bielefeld und begeisterte, scheinbar ohne Schamgefühl, das bis zur letzten Ecke gefüllte Foyer des kleinen Theaters. Er war sogar so gut, dass ich mir zuhause angekommen erst einmal sein Buch bestellt habe.

Mit gut eingestimmtem Publikum begann der eigentliche Wettbewerb mit einer Lehrerin des Carossa/Leinberger Gymnasiums. Sie trat schon bei meinem letzten Besuch auf und kopierte damals recht schamlos einen Text. Danach kamen 6 andere Poeten mit teil sehr wirren Gedankengängen, teils genialen Geschichten und teil extrem lustigen Texten.

Die vier von einer Zufallsjurie am besten bewerteten Slamer kamen dann ins Finale, wobei dieses Mal alle ziemlich gut waren. Gewonnen hat schließlich Andi Valent mit einem “Rap”, der eindeutig der lustigste im Wettbewerb war. Ich schau mal, dass ich die anderen Namen nachreichen kann.

Nachdem ich jetzt schon einmal in einem Text versucht habe, lustig zu schreiben, bin ich nach diesem Wettbewerb voller Elan für neue Texte in diese Richtung – wenn ich es nur besser könnte =)



Poetry Slam – Kultur mal lustig

27 12 2009

What the hell is a poetry Slam?! Poetry Slam ist ein literarischer Vortragswettbewerb, in dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen werden. Bewertet werden sowohl der Inhalt der Texte als auch die Art des Vortrags – sagt Wikipedia. Da kann man eigentlich nur noch hinzufügen, dass die Texte sich teilweise reimen, aber fast immer wirre Gedankengänge sind (ich hätte nicht gedacht, dass ich irgendwann man “wirr” auf JKB schreiben würde).

Mehr kann man eigentlich nicht zu dem eigentlichen Poetry Slam sagen. Am besten ich zeige euch ein Beispiel von einem der besten Slamer, die es gibt – Marc Uwe Kling. Im Voraus – wer mehr und andere Dichter hören will, sollte mal zur Seite der Lesedüne schaun. Kling ist auch schon bei Stefan Raab aufgetreten und macht so geniale Lieder wie “Scheissverein“. Aber jetzt wirklich das versprochene Beispiel:

Falls ihr jetzt, nach all den Links, noch bei Josty knows best seid, findet ihr Marc Uwe Kling wohl nicht so gut, oder ihr seit ganz schön loyal. Doch es lohnt sich, denn es gibt auch in Landshut Poetry Slams und zwar im kleinen Theater. Der Nächste ist am 20. Januar, vielleicht sieht man sich.

Das kleine Theater in Landshut - einfach stylisch oder?