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Pink Plastic Jesus

Hier bekommt ihr immer wieder kurze Informationen über lokale Bands aus Landshut.

30.Januar – dieses Datum hab ich mir schon früh im Kalender angestrichen. An diesem Samstag spielten nämlich Pink Plastic Jesus im Rocket Club Landshut. Leider war auf der Seite 9 Uhr als Beginn angegeben, also kam ich mit 5 Bekannten schon um halb 9. Zum ersten Mal dort, fanden wir den Eingang nicht sofort und als wir vor dem vermeindlichen Zugang standen, war dieser verschlossen.

Daher gings zum nächsten Tor, das war dann auch offen und schon standen wir vor der Bühne – alleine! Nach einiger Zeit des fragend Umherschauens, hatten wir dann doch den  mit 10€  happigen  Eintritt bezahlt. Jetzt hieß es Warten, bei einem kühlen Augustiner auch kein Problem (auch wenn ich 2,80€ für eine Frechheit für Bier in der Flasche halte!).

Vorband waren die Münchner Matt Driven, die eine ehrliche Musik spielten. Soweit ich es beurteilen kann, waren es 4 gute Musiker – das einzige Problem war, so richtig Stimmung aufkommen wollte nicht. Sie wären eigentlich einen eigenen Beitrag wert, aber München passt nicht mehr ganz in die Region Landshut.

Und deswegen jetzt endlich zu Pink Plastic Jesus. Gleich beim ersten Lied hat man gemerkt, da ist eine andere Stimmung. Wahrscheinlich liegt es an dem Leadsänger, Andy, der einfach Entertainer durch und durch ist. Für eine Art Jesus-Pose, in bauchfreiem T-Shirt muss man sicher mehr als ein bisschen verrückt sein – genau das braucht wohl eine solche Band.


Selbe Pose -noch unter dem alten Namen und nicht bauchfrei

Die Musik von Andy (Vocals), Cisco (Guitar, Drums), Seli (Drums, Guitar) und Christian (Bass) einer Richtung zu zuordnen ist mir nicht möglich. Es hat etwas von Rock ‘n’ Roll und Poprock, wird dann aber wieder lauter. Eine gute Mischung!

Ein paar mehr Lieder im Repoirtuar hätten nicht geschadet, denn von dieser Gruppe hätte ich gerne noch mehr gehört. Evtl. lag es daran, dass man sich zu der Musik einfach bewegen muss, oder dass sie einen Ohrwurm nach dem anderen spielten – aber das Konzert kam mir extrem kurz vor.

Wer in Landshut also tanzbaren Rock hören will, der sollte sich mit Pink Plastic Jesus auseinandersetzen. Auch der Rocket Club ist, trotz des sicher ein bisschen verplanten Personals, eine klare Empfehlung. 5€ für das Album mit 5 Liedern finde ich jetzt ehrlich gesagt ein bisschen viel für eine Band, die live einfach noch viel besser ist. Frei nach dem GoTV Motto: Live spürt man mehr!

*Edit* Sie haben mir die CD geschenkt – von daher kann ich mich nicht beschweren. =)

Polaroid – sieht immer noch toll aus

Schon immer war ich begeistert von Polaroid-Fotographie. Früher war das Gute an der Technik, dass man das geschossene Bild sofort sehen konnte. Heute geht das mit Digitalkameras einfach und billiger. Physische Fotos macht man heute dafür viel seltener. Auch der Retro-Stil ist jetzt wieder gefragt. Es sieht ja auch cool aus, wenn eine Wand mit – am besten beschriebenen- Polaroidfotos übersäht ist.

Trotz dieser Tatsachen hat die Firma Polaroid die Produktion von Sofortbildfilmen eingestellt. Jetzt will der Wiener Florian Kaps mit dem Impossible Projekt (alte Seite) die Filmproduktion wieder aufnehmen. Nach dem Ende von Polaroid hat Kaps sämtliche Restbestände aufgekauft, die er seitdem im Internet vertreibt. Vor kurzem stellte er mit seinem Team aus 12 ehemaligen Polaroid-Mitarbeitern zum ersten Mal wieder Filme aus noch vorhandenen Materialien her. Kaps hat nämlich nicht nur die Restbestände, sondern auch 12 alte Maschinen gekauft. Davon wird nur eine genutzt, die anderen dienen als Ersatzteillager.

Das eigentliche Ziel ist es aber, eine neue Chemikalie zu finden, welche den aktuellen Umweltschutzbedingungen entspricht. Eine Solche soll angeblich bis Ende Februar fertiggestellt sein. Wie sich der Aufwand preislich auswirken wird und ob eine Massenfertigung möglich gemacht werden kann, ist aber noch nicht sichergestellt. Wenn dann nämlich ein Bild 50 cent oder mehr kostet, geht dem Polaroid natürlich das Freie verloren. Wer dann sagt bei 50-cent – ein etwas aus der Luft gegriffener Wert – kann man ein Spaß-Foto machen ohne es zu bereuen, der belügt sich selbst. Dabei sind es spontane Bilder, die Polaroid so beliebt machen und dieser Technik auch noch heute eine Chance neben Fotodruckern geben können.

Das echte Notebook

Heute will ich NICHT von einem elektrischen Notebook (=Laptop) schreiben sondern von einem “echten”, einem Notizbuch!
Notizbücher gibt es schon immer, aber die gebundenen wurde erst mit Bruce Chatwin bekannt. Der britische Schriftsteller soll der erste gewesen sein der ein sogenanntes Moleskine verwendete, er führte ein solches auf jeder seiner bekannten Reisen mit sich und soll sogar gesagt haben: „Losing my passport was the least of my worries, losing a notebook was a catastrophe.“ Das bedeutet frei übersetzt, meinen Pass zu verlieren, wäre meine geringste Sorge, ein Notizbuch zu verlieren wäre eine Katastrophe.

Hier ein Moleskine:

Ein klassischen Moleskine

Speziell erläutern will ich das Moleskine, welches schon Picasso und Van Gogh genutzt haben sollen. Der Name Moleskine kommt von Moleskin, dem englischen Wort für Maulwurfleder, ein sehr robuster Baumwollstoff aus der Atlasbindung. Heutzutage ist um das Moleskine ein wahrer Objektkult (vgl. Ipod) entstanden, so wird das Buch als Handwerkszeug des freien und gebildeten Menschen gesehen, gerne lassen sich Prominente, wie z.b. Brangelina damit ablichten lassen.
Tatsächlich sehe auch ich das Schreiben auf echtem Papier für Notizen und Skizzen sehr hilfreich und deswegen habe auch ich ein Notizbuch, das ich auch regelmäßig mit Ideen für den Blog oder anderes fülle. Es ist zwar kein teurers Moleskine welches man hier bei Amazon kaufen kann (am besten das kleine “Hosentaschenformat” wie ich es auch verlinkt habe), aber es ist ein schwarzes Notizbuch mich Gummiband und darauf kommt es doch an!

Hier noch eine Mischform der Notebooks eines sehr kreativen Notizbuchfüllers:

Streetart

Was ist das? – Nach Wikipedia ist es Kunst im öffentlich Raum. Bevor ihr jetzt an Graffiti denkt, Streetart ist zwar ähnlich aber eigentlich doch ganz anders so werden Sticker, Stencils (Schablonen), Plakate aber auch Veränderungen des öffentlichen Raums als Streetart bezeichnet.
Beispiel für eine Gestaltung der Straße

Mir persöhnlich gefällt dies sehr gut, deswegen schreibe ich auch darüber, besonders weil viele Aktionen oft einen politischen Hintergrund haben. In den Faschingsferien werde ich nach London fliegen und mir dort eine Werke von Banksy und anderen Londoner Künstlern ansehen können. Es wäre jetzt schwierig alle berühmten zu erwähnen, deswegen will ich nur kurz auf Banksy eingehen. Der Engländer verkauft seine Werke (politische Stencils) für bis zu 150 000$ an Stars wie Angelina Jolie und Kate Moss.

Dieses Bild wurde für 150 000 $ versteigert:
Banksy - Bombing Middle England