Screasel
Es hat ein bisschen gedauert – doch ich kann euch heute wieder eine richtig gute lokale Band vorstellen: Screasel. Ob Vilshofen noch zur Landshuter Umgebung zählt, ist schwer zu sagen, egal solange ich das “lokal”definiere.
Auf einem Konzert während der Dult traten sie mit Werewolf and Lumberjack im Wintergarten auf und haben bewiesen, dass sie nicht nur auf ihrer Facebookseite gut klingen. Meiner Meinung nach spielen sie Rock – keinen Poprock, aber durchaus massentauglich.

Das erwartet man nicht unbedingt, wenn man die vier Jungs auf der Bühne sieht. Josef Pichlmaier, der Frontmann könnte – er wirds mir verzeihen – visuell in einer Indie-Schülerband singen. Tut er aber nicht, und das ist gut so!
Melodisch und tanzbar haben Screasel ein recht breites Reservoir an englischen und selbstverfassten Liedern. Der Auftritt im Wintergarten war dahingegen nicht optimal, da sie ihr deutlich angetrunkenes Publikum erst gewinnen mussten und keinen Lokalvorteil hatten.
Ich selbst kam auch nicht direkt nüchtern vom Volksfest und habe es deshalb verschlafen, eine CD zu kaufen -das solltet ihr nicht, denn Screasel macht Musik, die man sich auch gerne im Auto anhört. Beim nächsten Konzert in der Nähe dann – dort solltet ihr auch hin, denn wie immer gilt auch bei den Vilshofnern -> Live spürt man mehr!



Am Samstag war ich bei der Albumvorstellung von Pink Plastic Jesus im Rocket Club – ein Termin, auf den ich mich schon lange gefreut habe. Deshalb war ich auch bereits zum Einlass um 21 Uhr da. Doch dann zeigte sich, dass das, was ich früher begeistert als exzentrisches Auftreten – welches nunmal zur Popmusik gehört – bezeichnet habe, ist mitlerweile in eine Arroganz ausgeartet, mit der PPJ ihr Publikum 2 Stunden ohne Vorband warten ließen! Doch das ist nicht alles: Für einen Eintritt von 8€ lieferten die Jungs dann ein nicht einmal einstündiges Konzert ab und genehmigten sich sogar noch eine Pause!