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Bouncin B.C.

Endlich wieder eine Band aus der Umgebung von Landshut auf Josty knows best. Bouncin B.C. ist eine Punkband, die mit ganz viel Leidenschaft und Herzblut ihre Konzerte bestreitet. Ich habe sie bei einem Auftritt im Wintergarten gehört – ein Ort der nicht unpassender für ein Punkkonzert sein könnte- und trotzdem war es ein richtig guter Abend.


Ein Albumcover von Bouncin B.C.

Musikalisch sind Bouncin B.C. keine klassische Punkband mit Drei-Mann-Besetzung (Gitarre, Bass, Schlagzeug) und Drei-Akkord-Melodien. Viel mehr ist es eine technisch gute Combo mit einem sehr guten Sänger. Doch es gibt relativ viele gute Musiker, den Unterschied macht der Spaß am Auftritt. Man merkt auf einem Konzert sofort, ob eine Band gerne auf der Bühne steht. Bei Bouncin B.C. hatte ich von der ersten Sekunde an das Gefühl.

Nun weiß der gemeine JKB-Leser bereits, dass ich in dieser Rubrik hauptsächlich auf gute Bands aufmerksam machen will, aus Mangel an musikalischer Fachkentniss. Aus diesem Grund, die selbe Empfehlung wie immer – hört es euch selbst im Internet an und wenn es euch gefällt, geht gefälligst auf ein Konzert – die Jungs freuen sich sicher über ein großes Publikum.

Stadt und Turnfest in Landshut

Momentan findet das Landshuter Turnfestival statt. Das heißt auch: Abends tolle lokale Bands! Heute Black Jack, Markus Beer und Rushmoon.


Auch spätabens herrschte großes Interesse – Nein, Spaß, die waren alle bei den Bands

Pink Plastic Jesus Album

Am Samstag war ich bei der Albumvorstellung von Pink Plastic Jesus im Rocket Club – ein Termin, auf den ich mich schon lange gefreut habe. Deshalb war ich auch bereits zum Einlass um 21 Uhr da. Doch dann zeigte sich, dass das, was ich früher begeistert als exzentrisches Auftreten – welches nunmal zur Popmusik gehört – bezeichnet habe, ist mitlerweile in eine Arroganz ausgeartet, mit der PPJ ihr Publikum 2 Stunden ohne Vorband warten ließen! Doch das ist nicht alles: Für einen Eintritt von 8€ lieferten die Jungs dann ein nicht einmal einstündiges Konzert ab und genehmigten sich sogar noch eine Pause!

 

Auch wenn ich die Band musikalisch gerne mag, ihr Auftreten ist in einem solchen Maße arrogant, dass die Höhe des Saals gerade noch für ihr Ego reichte.

 

Doch nun zum eigentlichen Konzert: Highlight waren sicher die größtenteils weiblichen Ruamzuzler (bayerisch für ökologisch korrekte Menschen), die vor der Bühne in einem solchen Maße exzessiv tanzten, dass es nur noch lächerlich wirkte.

 

Musikalisch spielten Pink Plastic Jesus einmal mehr ein gutes Konzert, das Album setzt nahtlos an die älteren Lieder an. Ein Stilwechsel ist nicht zu erkennen, aber das finde ich auch gut. Der Einblick auf neue Lieder nach dem Album ist ebenfalls gelungen. Insgesamt ist das Album deutlich besser als es seine Vorstellung war.

Nun will ich aber niemand abschrecken, auf ein Konzert der Landshuter zu gehen. Ihr Programm ist gut tanzbar und macht Spaß. Und normalerweise sind sie auch eine großartige Liveband.

Die Volksvertreter stellen ihr Album vor

Der 25. September war schon lange in meinem Kalender angestrichen – und gestern war es endlich so weit. Markus Beer und die Volksvertreter haben ihr Album “Danzn im Mondliacht” im Rocket Club vorgestellt. Vorband waren Krautschädl – aber jetzt zu meiner unglaublich strengen Kritik.

Als wir um kurz nach 9 Uhr kamen, war der Rocket Club schon überraschend voll. Eine knappe Stunde später fingen Krautschädl mit einem genialen Bassisten und viel Spaß an der Musik an. Richtig gut, was die 3 – sicher etwas seltsamen – Ösis da machten.

Gegen halb 12 (korrigiert mich, wenn ich falsch liege) haben dann die Volksvertreter angefangen. Es war ein fantastisches Konzert, die Landshuter Jungs spielten ihr komplettes Repertoir aus beiden Alben und noch weitere Lieder. Damit ich nicht wieder gerügt werde, nicht kritisch genug zu sein: Die neue Version von “Zwing mi ned zum danzn” ist ein großer Rückschritt – mehr habe ich an diesem Konzert nicht zu auszusetzen. (denn ich habe ein T-Shirt abgestaubt :)


“Da hat sich die Arbeit doch gelohnt” – hat Markus schon während des Konzerts festgestellt

Aber jetzt endlich zu den neuen Liedern – bei “Danzn im Mondliacht” das Lied mit dem Albumtitel, hört man am besten die leichte Veränderung im Sound (Unwort) der Volksvertreter. Nach Lena muss auf jedem Album in Deutschland ein Titel mit “Satelliten” dabei sein, das haben Markus Beer und Co. mit “Zwoa Satelliten in da Nacht” genial gelöst – eins der besten Lieder auf der CD!

Die Lieder “Wo d´mädls no sehnsüchtig schaun” und “Finganoglbeissn” habe sie schon öfter gespielt und ich habe sie schon auf dem ersten Album vermisst. Zwei klasse Nummer, die das Album gut ergänzen. Das letzte Lied ist dann auch noch eine Erwähnung wert – “I schmeiss mi weg” ist perfekt für die ganz späten Stunden.

Schade ist nur, dass es das Lied über den Wanderer im roten Stickpulli nicht auf die CD geschafft hat. Es ist für mich als Adlkofner natürlich richtig lustig, wenn ein ganzes Lied nur von einem Mann – den jeder in unserem Dorf schon gesehen hat – handelt, welcher immer wieder von Schönbrunn nach Adlkofen geht. Und wenn es irgendwann einen Live-Mitschnitt davon gibt, dann verspreche ich, werde ich ihn auf Jostyknowsbest veröffentlichen.

Schlussendlich schließe ich mich auf jeden Fall “Mölgie” (dem Sänger von Krautschädl) an – diese CD ist “sehr kaufbar”. Hier könnt ihr sie bei Amazon downloaden, allerdings empfehle ich jedem: Geht auf ein Konzert und kauft sie euch dort, denn live spürt man mehr! (GoTV)

Edith: Wer nach so viel Amateurjournalismus einen wirklich sehr guten Artikel über die Landshuter Jugendkultur und die Volksvertreter lesen will: Hier könnt ihr den in der SZ erschienen Text “Provinzdeppending für immer” – von Judith Liere – als PDF herunterladen.

Pink Plastic Jesus auf dem Stadtspektakel

Gestern habe ich Pink Plastic Jesus zum 3. Mal gesehen und sie waren besser denn je! Leider konnte ich – aus bestimmten Gründen – nicht mehr den Unplugged-Auftritt um 23Uhr sehen und heute kann ich nicht mal die 2. Chance nutzen. Also jeder, der heute irgendwie nach Landshut kommen kann, sollte um 23 Uhr im Chocolat sein und sie sich anhören.

Neben den altbekannten Liedern spielten PPJ auch einige neuere. Und wenn die Jungs “I wanna leave” spielen, ist es eh um mich geschehen. Dieses Lied vergewaltige ich regelmäßig beim “in der Dusche mitsingen”.

Und so ging das ganze Konzert von einem Highlight zum nächsten: Als Andy (der Sänger) dann eine Gastsängerin mit dem Namen Yvonne (Eve) vorstellte, wurde das Konzert noch einmal um eine Klasse besser. Auch wenn ich bei “Eve” ganz unwillkürlich an dieses Lied denken muss, ergänzte sich ihre relativ dunkle Stimme perfekt mit dem Sound von Pink Plastic Jesus. Das sehe wohl nicht nur ich so, denn es gibt schon ein Musikvideo:

Ziemlich am Ende des Konzerts kam endlich das, auf das alle (naja ich) gewartet haben. Der gut 1.90 Meter große, schlanke, glatzköpfige Sänger stellte sich mit einem (wie immer) zu kurzen T-Shirt und Sonnenbrille in Jesuspose vor das Publikum. In Bayern sagen wir: Der hod an Schattn. Richtig ausgedrückt – er ist wohl das, was man einen Entertainer nennt.

Und so war das Konzert einmal mehr eine geniale Show! Wer heute keine Zeit hat, kann sie sich hier wenigstens auf Myspace anhören.