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Song of the day: Lazy Bastards – Working Class Rock´n´Roll

Endlich gibt es mal wieder etwas Neues zu den Landshuter Bands auf Josty knows best. Über Facebook habe ich die Band Lazy Bastards entdeckt und war begeistert. Weil ich noch nie auf einen Konzert von ihnen war, gibt es noch keinen ausführlichen Artikel. Dafür als “Song of the day” die Nummer “Working Class Rock´n´Roll” von ihrer neuen CD.

Wenn ihr mehr von den Jungs hören wollt schaut auf ihre Myspace-Seite. Eventuell sehen wir uns ja auch am 24. September bei ihrem Konzert in der Poschinger Villa.

Rock over Wollkofen

Letzte Woche am Samstag waren endlich wieder gute Bands in Adlkofen zu hören. Im beschaulichen Wollkofen wurde ein unauffälliges Einfamilienhaus zum Konzertplatz. 4 Bands aus der Region gaben sich keine Blöße und sorgten für 4 Stunden besten Liverock.  Für den geringen Eintritt von 10€ gab es neben Musik auch noch Fassbier und Gulaschsuppe.


Rock over Wollkofen im letzten Jahr

Die erste Band war “Vorlaut” – eine Mischung aus Punk und Rock mit deutschen Texten. Über den Schlagzeuger (so called Dres) kam ich erst zu dem Konzert. So ziemlich jeder, der gelegentlich ein Konzert in Landshut besucht, wird den guten Mann, mit dem nicht ganz unauffälligen Aussehen, schon einmal getroffen haben.

“Vorlaut” gibt es erst seit 6 Monaten, und so leid es mir tut, das merkte man auch. Es braucht wohl noch ein bisschen Zeit, bis sie richtig eingespielt sind. Auch war bei den ersten Liedern der Gesang viel zu leise und undeutlich. Das besserte sich im Verlauf des Auftritts, der mit einer sehr guten Nummer endete und Interesse auf mehr weckte.

Danach kamen die Peace Dealing Teenagers, die spielten etwas, das ich als schnellen Punkrock einordnen würde, sie selbst aber nur “Fuck´n Roll” nennen. Gute Lieder und am Ende auch noch ein paar mit genialen Mitgröhlfaktor – “Durstige Männer” und “Alcohol is the devil”. Einen Kritikpunkt habe ich trotzdem: Jungs, repariert eure Homepage – ich will mir die Lieder anhören können.

Die 3. Band im Bunde war “Phil & The GoGoGirls from Hell” mit ehrlichen Rock. Unglaublich, was die 4 für einen Sound machten, obwohl sie nur 1 Gitarre dabei hatten. Die Jungs haben auch schon in der alten Kaserne tolle Auftritte abgeliefert und zeigten in Wollkofen, dass sie auch noch in der Garage spielen können. Ein spezieller Dank an die Jungs, denn auf der Website  kann man ihre Lieder im Vergleich zu den anderen auch anhören und das macht richtig Laune.

“Headliner” war dann die Band Grape mit richtig schnellem Punk – wie es sich gehört, wenn man Ramones als Vorbild angibt. Am besten ihr hört euch die Jungs selbst mal an, zuerst auf ihrer Myspace-Seite, aber noch besser Live. Erwähnenswert ist sicher noch, dass ihr Auftritt mit einem Fangesang für den TSV Kirchberg geendet hat. Das geht natürlich gar nicht, zum Glück besiegten unsere Jungs die Kirchberger am folgenden Tag mit 6:1 und stellten so die Verhältnisse wieder klar.

LaBrassBanda ist – anders

Ich schreibe den Text mit einem breitem Lachen im Gesicht – ein Lachen, das jeder hat, wenn man LaBrassBanda hört. Seit einiger Zeit habe ich mich durch intensiven Genuss der Musik von den Chiemgauern – immer zum Feierabend – auf das Konzert vorbereitet. Was zwar leicht dazu führt, dass man auf bestimmte Lieder wartet, dem war aber nicht so, denn es gab nur gute Nummern.

Vor “Der Blasmusik Band” spielten zwei Vorbands. Die sangen bayerisch und waren richtig gut – aber im Gedränge von 2600 Leuten in einem kleinen Zelt habe ich ihre Namen leider nicht verstanden. Wer sich jetzt fragt, warum eine Band, die mit ihrem Album “Übersee” schon auf dem 39. Platz der Charts war, ausgerechnet in einem Siedlungskaff namens “Aich” spielt – Manuel Winbeck (Posaune & Gesang) hat in der örtlichen Kapelle gespielt. Außerdem gehören noch Stefan Drettel (LeadGesang & Trompete), Oliver Wrage (Bass), Andreas Hofmeir (Posaune) und Manuel da Coll (Schlagzeug) zur Band.

Die Stimmung war also gut und fünf gut gelaunte Musiker waren bereit, richtig loszulegen. Schon nach dem ersten Ton hat das halbe Zelt getanzt. Nach gefühlten 10 Minuten machten sie eine kurze Pause – leider bin ich Vogel schon kurz zuvor gegangen und hab so den Anfang von Autobahn verpasst. Weil das aber ihr bestes Lied ist, bin ich zurückgestürmt.

Nach 10 Minuten Pause hatte ich endlich einen Platz vor der Bühne, wo mein Umfeld auch tanzte. Von da an war es ein Konzert, das man schwer in Worte fassen kann. Es wurde durchgehend gepogt und ich war wirklich froh um meine dicke Lederhosn – auch wenn mein Hemd nach dem Konzert nicht nur feucht, sondern nass war.

LaBrassBanda spielten alle ihre Lieder mit einer solchen Energie, wie man sie selbst mit E-Gitarren nur schwer hinbekommt. Hinzu kommt, dass sie einfach etwas ganz Besonderes machen und ich kann nur jedem empfehlen, sich dieses Erlebnis nicht entgehen zu lassen. Schaut einfach mal auf ihre Myspace-Seite und überredet eure Freunde, auf ein Konzert zu gehen.

Nach dem eigentlichen Konzert spielte die Vilsbiburger-Combo “Stoned Marmalades” und damit eine richtig gute Coverband. Leider gingen sie nach LaBrassBanda ein bisschen unter und spielten sicher nicht ihr bestes Konzert.

Und jetzt sitze ich mich raus und hör Zehnerlfuxa.

Kn4st – Landshuts neue “Disco”

Update hier.

Neulich habe ich es zum ersten Mal geschaft in Landshuts neuesten Club zu gehen. Leider mussten wir um elf Uhr noch warten, bis der Veranstalter die zahlende Kundschaft hineinließ. Peinlich, besonders wenn man bedenkt, dass es den Kn4st seit noch nicht mal einem Monat gibt und es momentan gilt, sich Stammgäste zu besorgen.

Sobald wir es durch das Tor geschafft hatten, bekamen wir für 5€ Eintritt auch einen Wotan-Wodka, den es nur im Kn4st gibt. (Zum Geschmack kann ich nichts sagen, weil ich Fahrer war.) Der nächste Ort, den ich in einer Disco immer gleich aufsuche, die Garderobe, ist leider im 1. Stock, und so muss man erst durch den Electro-Bereich und eine Wendeltreppe hoch.

Es gibt im Gefängnisshof noch einen Imbisswagen und im Gebäude einen Kiosk. Dazu hat der Kn4st 3 Bar,s an denen man einfache Mischgetränke, Biere und Erfrischungsgetränke relativ schnell bekommt. Die Getränkewahl ist ebenfalls eine Erwähnung wert. So wird neben Wotan Wodka auch Fritz-Cola, Bluna – Limonade und Augustiner Helles ausgeschenkt. Löblich und so sucht man auch schnell die Sanitäranlagen auf. Auch diese sind in ausreichender Zahl vorhanden und in einem sauberen Zustand. Im Gefängnis selber wurde auch hier alles rustikal belassen.

Neudeutsch besteht die Disco aus 3 Areas. Ganz unten kommt man in einen Electro-Bereich – ich kenne mich mit Techno nicht aus und will zum Tanzen lieber Mainstream Techno-Verschnitte hören. Das hat der Kn4st bei meinem Besuch nicht geboten, allerdings hat der Club angeblich 14 DJs.

Eigentlich keine Erwähnung wert ist der “Glitter & Gold” – Bereich im 2. Stock. Keine gute Musik, ein komisches Ambiente – es geht also weiter in den 3. Stock! Für mich am interessantesten und wohl auch die größte Besonderheit am Kn4st. Tolle Rockmusik von dem Besten, was Landshut zu bieten hat. Die Liste der Bands liest sich wie ein “who is who” der Landshuter Band Szene (Pink Plastic Jesus, Markus Beer & die Volksvertreter und Fusebox).

Ansonsten gibt es noch einen Raucherraum und einen Kickerkasten. Leider gibt es neben all dem Lob auch noch Kritik. Mir war während meines Besuchs nicht ganz klar, wohin die Gäste aus dem 3. Stock fliehen sollen, wenn es zu einem Brand kommt und die Wendeltreppe versperrt ist.

Ebenso haben mich die abgestandenen Couchen in allen Ecken gestört. Einfache Sitzmöglichkeiten – hätten das Budget sicher nicht gesprengt, das Ambiente aber deutlich verbessert. Das hätte natürlich vor der Eröffnung geschehen müssen, vielleicht passiert es aber wenigstens in den folgenden Wochen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Kn4st als neuer Ort für die Landshuter Nachtschwärmer sehr interessant ist. Besonders Fans von guter Musik kommen auf ihre Kosten, müssen aber Abzüge bei der Ausstattung machen.

Song of the day: Pink Plastic Jesus – Sit and Smoke

Nach den Volksvertretern und Bitch to the Bones, gibt es jetzt den 3. Song of the day (lokal) mit der kürzlich vorgestellten Band Pink Plastic Jesus. Die Jungs haben mir ihre CD mit fünf richtig guten Liedern gegeben, die ihr alle auch auf ihrer Myspace-Seite findet. Entschieden habe ich mich dann für Sit and Smoke.

Das Video ist wie schon bei Bitch to Bones, eine reine Aneinanderreihung von Bildern. Es geht auch mehr um die Musik und die ist richtig gut.