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Kn4st – Landshuts neue “Disco”

Update hier.

Neulich habe ich es zum ersten Mal geschaft in Landshuts neuesten Club zu gehen. Leider mussten wir um elf Uhr noch warten, bis der Veranstalter die zahlende Kundschaft hineinließ. Peinlich, besonders wenn man bedenkt, dass es den Kn4st seit noch nicht mal einem Monat gibt und es momentan gilt, sich Stammgäste zu besorgen.

Sobald wir es durch das Tor geschafft hatten, bekamen wir für 5€ Eintritt auch einen Wotan-Wodka, den es nur im Kn4st gibt. (Zum Geschmack kann ich nichts sagen, weil ich Fahrer war.) Der nächste Ort, den ich in einer Disco immer gleich aufsuche, die Garderobe, ist leider im 1. Stock, und so muss man erst durch den Electro-Bereich und eine Wendeltreppe hoch.

Es gibt im Gefängnisshof noch einen Imbisswagen und im Gebäude einen Kiosk. Dazu hat der Kn4st 3 Bar,s an denen man einfache Mischgetränke, Biere und Erfrischungsgetränke relativ schnell bekommt. Die Getränkewahl ist ebenfalls eine Erwähnung wert. So wird neben Wotan Wodka auch Fritz-Cola, Bluna – Limonade und Augustiner Helles ausgeschenkt. Löblich und so sucht man auch schnell die Sanitäranlagen auf. Auch diese sind in ausreichender Zahl vorhanden und in einem sauberen Zustand. Im Gefängnis selber wurde auch hier alles rustikal belassen.

Neudeutsch besteht die Disco aus 3 Areas. Ganz unten kommt man in einen Electro-Bereich – ich kenne mich mit Techno nicht aus und will zum Tanzen lieber Mainstream Techno-Verschnitte hören. Das hat der Kn4st bei meinem Besuch nicht geboten, allerdings hat der Club angeblich 14 DJs.

Eigentlich keine Erwähnung wert ist der “Glitter & Gold” – Bereich im 2. Stock. Keine gute Musik, ein komisches Ambiente – es geht also weiter in den 3. Stock! Für mich am interessantesten und wohl auch die größte Besonderheit am Kn4st. Tolle Rockmusik von dem Besten, was Landshut zu bieten hat. Die Liste der Bands liest sich wie ein “who is who” der Landshuter Band Szene (Pink Plastic Jesus, Markus Beer & die Volksvertreter und Fusebox).

Ansonsten gibt es noch einen Raucherraum und einen Kickerkasten. Leider gibt es neben all dem Lob auch noch Kritik. Mir war während meines Besuchs nicht ganz klar, wohin die Gäste aus dem 3. Stock fliehen sollen, wenn es zu einem Brand kommt und die Wendeltreppe versperrt ist.

Ebenso haben mich die abgestandenen Couchen in allen Ecken gestört. Einfache Sitzmöglichkeiten – hätten das Budget sicher nicht gesprengt, das Ambiente aber deutlich verbessert. Das hätte natürlich vor der Eröffnung geschehen müssen, vielleicht passiert es aber wenigstens in den folgenden Wochen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Kn4st als neuer Ort für die Landshuter Nachtschwärmer sehr interessant ist. Besonders Fans von guter Musik kommen auf ihre Kosten, müssen aber Abzüge bei der Ausstattung machen.

Song of the day: Pink Plastic Jesus – Sit and Smoke

Nach den Volksvertretern und Bitch to the Bones, gibt es jetzt den 3. Song of the day (lokal) mit der kürzlich vorgestellten Band Pink Plastic Jesus. Die Jungs haben mir ihre CD mit fünf richtig guten Liedern gegeben, die ihr alle auch auf ihrer Myspace-Seite findet. Entschieden habe ich mich dann für Sit and Smoke.

Das Video ist wie schon bei Bitch to Bones, eine reine Aneinanderreihung von Bildern. Es geht auch mehr um die Musik und die ist richtig gut.

Pink Plastic Jesus

Hier bekommt ihr immer wieder kurze Informationen über lokale Bands aus Landshut.

30.Januar – dieses Datum hab ich mir schon früh im Kalender angestrichen. An diesem Samstag spielten nämlich Pink Plastic Jesus im Rocket Club Landshut. Leider war auf der Seite 9 Uhr als Beginn angegeben, also kam ich mit 5 Bekannten schon um halb 9. Zum ersten Mal dort, fanden wir den Eingang nicht sofort und als wir vor dem vermeindlichen Zugang standen, war dieser verschlossen.

Daher gings zum nächsten Tor, das war dann auch offen und schon standen wir vor der Bühne – alleine! Nach einiger Zeit des fragend Umherschauens, hatten wir dann doch den  mit 10€  happigen  Eintritt bezahlt. Jetzt hieß es Warten, bei einem kühlen Augustiner auch kein Problem (auch wenn ich 2,80€ für eine Frechheit für Bier in der Flasche halte!).

Vorband waren die Münchner Matt Driven, die eine ehrliche Musik spielten. Soweit ich es beurteilen kann, waren es 4 gute Musiker – das einzige Problem war, so richtig Stimmung aufkommen wollte nicht. Sie wären eigentlich einen eigenen Beitrag wert, aber München passt nicht mehr ganz in die Region Landshut.

Und deswegen jetzt endlich zu Pink Plastic Jesus. Gleich beim ersten Lied hat man gemerkt, da ist eine andere Stimmung. Wahrscheinlich liegt es an dem Leadsänger, Andy, der einfach Entertainer durch und durch ist. Für eine Art Jesus-Pose, in bauchfreiem T-Shirt muss man sicher mehr als ein bisschen verrückt sein – genau das braucht wohl eine solche Band.


Selbe Pose -noch unter dem alten Namen und nicht bauchfrei

Die Musik von Andy (Vocals), Cisco (Guitar, Drums), Seli (Drums, Guitar) und Christian (Bass) einer Richtung zu zuordnen ist mir nicht möglich. Es hat etwas von Rock ‘n’ Roll und Poprock, wird dann aber wieder lauter. Eine gute Mischung!

Ein paar mehr Lieder im Repoirtuar hätten nicht geschadet, denn von dieser Gruppe hätte ich gerne noch mehr gehört. Evtl. lag es daran, dass man sich zu der Musik einfach bewegen muss, oder dass sie einen Ohrwurm nach dem anderen spielten – aber das Konzert kam mir extrem kurz vor.

Wer in Landshut also tanzbaren Rock hören will, der sollte sich mit Pink Plastic Jesus auseinandersetzen. Auch der Rocket Club ist, trotz des sicher ein bisschen verplanten Personals, eine klare Empfehlung. 5€ für das Album mit 5 Liedern finde ich jetzt ehrlich gesagt ein bisschen viel für eine Band, die live einfach noch viel besser ist. Frei nach dem GoTV Motto: Live spürt man mehr!

*Edit* Sie haben mir die CD geschenkt – von daher kann ich mich nicht beschweren. =)

Song of the day: Bitch to the Bones – The State is watchin you

So jetzt ist es das erste Mal so weit: Eine Band hat kein Video mit CD Qualität auf Youtube. Ich durfte also selbst Hand anlegen und es wurde…naja es geht ja um die Musik.

Bitch to the Bones wurden bereits auf JKB vorgestellt und machen richtig gute Musik, mein Lieblingslied von ihnen ist “The State is watchin you”. Leider ist die Band momentan auf ganz Ostbayern zerstreut und so wird es vorrausichtlich in nächster Zeit keine Konzerte geben. Es lohnt sich trotzdem immer wieder auf ihrer Myspace-Seite vorbei zu schauen.

Song of the day: Die Volksvertreter – Do sigst wia ma se deischn ko

Nachdem ich letztes Jahr in der Reihe “Song of the day” nur bekannte Bands gezeigt habe, will ich dieses Jahr die besten Lieder kleinerer Bands zeigen. Den Anfang macht die wohl bekannteste der lokalen Bands in Landshut (mit Fusebox): Markus Beer und die Volksvertreter.

Ihr, am Anfang des Video beworbenes, Album ist wirklich das Geld wert. Ich habs auch – zum Beweis: Auf dem Album heißt der Text “und heid bagst du mir mein Fishmac ei”. Also absolute Kaufempfehlung, wobei es live immer besser ist wie auf CD oder in einem Video. Sie machen wirklich a ganz besondere Musik, einfach was anderes – positiv gemeint. Also evtl. sieht man sich mal auf einem Konzert. Hier ihr bestes Lied, mit richtig lustigen Text:

Die Volksvertreter nehmen gerade ein neues Album auf. Darauf wird auch das schon bekannte Lied “Wo Mädls no sehnsüchtig schaun” enthalten sein.