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Die Zukunft der E-Reader

Ein Lieblingsthema der Journalisten ist die eigene Zukunft, bzw. wie sie gelesen werden. Klar ein Thema, das sie selbst bewegt und betrifft. Jostyknowsbest wird wohl doch auf Computer- und Handybildschirme beschränkt bleiben, doch auch mich interessiert natürlich die Zukunft des Lesens.

Momentan wird zwischen E-Books und Zeitungen noch deutlich unterschieden, die Zukunft liegt meiner Meinung nach aber in ein und dem selben Gerät. Während die klassischen Zeitungen und Zeitschriften im Nachrichtenmarkt einen immer geringeren Anklang finden, werden lange Reportagen und Essays immer wichtiger. Und jeder, der schon mal die Wochenendausgabe der “Zeit” gelesen hat, weiß, welches Buch man da vor sich hat.


Quelle

Nun vermute ich, dass Nachrichten in naher Zukunft pausenlos über den PC, Facebook und Smartphones konsumiert werden und für Bücher und Zeitungen ein Zwitter aus E-Books wie dem Kindle und Tablets wie dem Ipad sich durchsetzen wird.
Dieses neue Gerät wird das tolle Schwarz-Weiß Display, die genialen Akkulaufzeiten und den günstigen Preis des Amazon Kindle brauchen. Gleichzeitig aber muss es Bilder so brilliant anzeigen wie das Apple Ipad und dabei auch die Möglichkeit bieten, Gelesenes in Social Networks zu teilen – bzw. Tipps zu empfangen.
Auf mich selbst bezogen, sehe ich mich also in 3 Jahren am Frühstückstisch mit dem iKindle, wie ich meine Lieblingszeitung lese – die täglich varieren kann. Statt jeden Morgen eine frische Zeitung vorgesetzt zu bekommen, aktualisiert sich das elektrische Papier in Echtzeit. Gleichzeitig bietet mir das neue Gerät genügend Speicher für eine ganze Bibiliothek an Büchern.
Das Ganze scheint Wunschdenken der Digital Natives zu sein, doch aktuelle Verkaufszahlen an Kindle E-Books bei Amazon zeigen, dass die elektrische Art zu lesen längst in der breiten Masse des Büchermarkts angekommen ist. Die Qualitätszeitungen würden jetzt gut daran tun, auf den Zug aufzuspringen, und zwar nicht einzeln, sondern geschlossen im deutschsprachigen Raum.

Wenn Blogs Kommentare abschaffen

Charakteristisch für einen Weblog ist neben dem Layout sicher die Kommunikation zwischen Autor und Leser in Kommentarform. Doch scheint es einen Trend zu geben, diese Funktion auch in kleineren Blogs abzuschaffen. Nun ist es sicher richtig, dass ein Löwenanteil der Leserschaft sich nicht an der Diskussion unter dem Text beteiligen wird, trotzdem sehe ich es als nötig, die Möglichkeit anzubieten.

Der Stylespion – den ich fernab dieser Frage gerne lese – hat seinen Seitenbesuchern nun jene Möglichkeit genommen und Twitter bzw. Email als Alternativen angeboten. Kai Müller handhabt es so, dass er die meisten der an ihn gestellten Fragen ausführlich und nett beantwortet. Ein Austausch innerhalb der Leserschaft findet so jedoch nicht statt.

Bei sehr vielbesuchten Seiten gibt es allerdings noch neben Spam – der von WordPress gut erkannt und gefiltert wird – ein Problem mit so genannten Trollen. Dieser Begriff steht nicht für eine Fantasyfigur, sondern für Kommentatoren, die mit ellenlangen Argumentationen dem Leser ihre meist radikalen Ansichten aufdrängen wollen. Die Trolle produzieren eine solche Masse an Texte handwerklich guter Qualität, dass sie gar einen Einfluss auf die öffentliche Meinung haben.


“Trolle nicht füttern” -Quelle Wikipedia

Für die Urheber der Seiten ist es beinahe unmöglich, diese zum Teil bis zur Illegalität provozierenden und hetzerischen Stücke zu filtern und zu löschen. Dennoch sollte eine Abschaltung der Kommentarfunktion nicht die Folge sein! Eventuell kann man die große Masse der gemäßigten Leser und Kommentatoren zur Bekämpfung dieser Trolle einsetzen. So könnte neben dem bekannten Button “Melden” ein vergleichbarer entstehen, der bei einer bestimmten Anzahl an Klicks den Urheber informiert. Dieser könnte zuerst den Kommentar löschen und bei Mehrfachtätern gar die IP-Adresse für Kommentare sperren. Das ist leicht zu umgehen und wird womöglich von einigen als Zensur gesehen, doch dem Populismus muss Einhalt geboten werden, um die freie Diskussion zu fördern.

Warum Facebbook Twitter überholt hat

Ich habe schon ziemlich lange einen Twitter-Account (gut, der erste ist schon wieder gelöscht), besonders als ein junger Mann dem “elektrischen Reporter” vor ein paar Jahren seine Idee erklärt hat, war ich begeistert. Damals war das Microbloggingsystem noch beinahe ausschließlich von Nerds besetzt und noch nicht von Promis oder gar der breiten Masse – besonders in Deutschland.

Doch auch Facebook hatte in meinen Freundeskreis noch nicht Einzug gehalten (auch hier habe ich schon vor Jahren meinen ersten Account gelöscht). Doch seit es sich auch in Deutschland gegen Lokalisten und StudiVZ durchgesetzt hat, bekommt es laufend mehr Anhänger.

Nun will man als Blogger natürlich diese Social Media Angebote nutzen. Das heißt schnell ein Twitter-Konto und eine Facebook-Fanseite erstellt. Und schon hat man zwei SEO-freundliche Seiten mit den Urls facebook.com/jostyknowsbest und twitter.com/jostyknowsbest

Doch während ich wegen meines Freundeskreises extrem oft in Facebook bin, habe ich Twitter immer noch nicht richtig für mich zu nutzen gelernt. Zwar sind viele Tweets schon interessant, aber vor allem technische Probleme am Android Handy stören mich. Außerdem finde ich, dass es in Facebook einfacher ist einen Status zu kommentieren, als in Twitter zu retweeten.

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Quelle

Da aber die SEO-Gurus jedem Blogger zu einem aktiven Twitter-Account raten, habe ich mich nach der richtigen Lösung für mich umgeschaut. Nun glaube ich, diese gefunden zu haben – nicht sehr elegant, aber mit geringem Aufwand.

In den Facebook-Einstellungen habe ich bei meiner Fanseite eingeschaltet, dass alle Twitternachrichten als Status auftauchen. Damit kann ich gemütlich twittern und bekomme Antworten von 2 Social Networks. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich meinen Facebook Fans Twitter näher bringe.

Denn das ist auch der Grund, warum ich Twitter nicht auf dem Blog einbinde – die meisten meiner Leser nutzen es schlicht nicht!

Warum Messi?

Gestern wurde der Ausnahmefußballer Lionel Messi zum 2. Mal in Folge als Weltfußballer des Jahres ausgezeichnet. Doch diese Ehrung hätte nicht sein müssen, so blass, wie Messi dieses Jahr blieb, hat er die Auszeichnung auf keinen Fall verdient. Er ist sicher ein genialer Fußballer, doch er war bei Weitem nicht der Beste 2010.


Der beste Spieler des Jahres 2010, wenn es nach mir geht – Andrés Iniesta

Seine Abhängigkeit von den genialen Spielmachern Iniesta und Xavi (Plätze 2 und 3) bei Barca konnte man eindrucksvoll während der WM sehen. Die beiden Spanier wurden Weltmeister und waren daran maßgeblich beteiligt; Argentinien schied – peinlich schwach – gegen Deutschland mit 0:4 aus und Messi blieb das ganze Turnier torlos.

Doch es sind nunmal die genialen Dribbler, denen jedes Jahr die Ehre als die Besten der Besten zu Teil wurde. So war Fabio Canavaro (2006), der einzige Defensievspieler, der in den letzten 19 Jahre zum Weltfußballer ernannt wurde. Dieses Jahr aber wurden zwei so fantastische Spieler wie Iniesta und Xavi auf die Plätze verwießen, dass sich selbst die Experten die Haare raufen.

Sogar mir als mittelmäßiger Beobachter wurde klar, dass Messi nicht ohne die zwei Spielmacher glänzen kann und seine Extraklasse diesen genialen Ballverteilern und Arbeitstieren verdankt. Es ist nicht nur blamabel für die FIFA (die den Titel ausstellt), auch schien der Trainer von Barca (der den Pokal übereichte) und Messi peinlich berührt.

Schade ist nur, dass die Leistung für die Mannschaften (Spanien und Barcelona) in denen Xavi und Iniesta spielen nicht anerkannt wurden und nur die vermeintliche Show zählt. Aber es wird ja auch eine Winter-WM in Quatar geben…

Der seltsame Fall des Julian Assange

Vor Kurzem habe ich die Hintergründe der angeblichen Verbrechen des Wikileaks-Gründers Assange in einer Spiegel Dokumentation gesehen und es ist eine Frechheit, was dort momentan passiert.


Wirkt er nur schmierig – oder ist Julian Assange ein Vergewaltiger?

Kurz beschrieben: Assange hat eine Affäre mit der Frauenrechtlerin Anna Ardin, die ihn unterstützt. Gleichzeitig schläft er mit der Freundin von Ardin – Sofia Wilén -, was die Frauenrechtlerin nicht weiß. Nach einem Streit weint sich Wilén bei Ardin aus. 2 Tage nachdem die Dreieckbeziehung aufgeflogen ist, gehen die zwei Frauen zur Polizei wegen einer Vergewaltigung.

Interessant scheint besonders, dass Anna Ardin in ihrem Weblog beschreibt, wie man sich für Untreue rächt. Das Ganze wirkt wie eine Racheaktion von zwei ehemals verliebten Frauen, dass sah wohl auch die schwedische Justiz so, denn der Fall wurde eingestellt. Erst 3 Monate später – als auch die 250´000 Depeschen veröffentlicht waren -  wurde es wieder eröffnet. Heisst das die USA haben doch ihre Hände im Spiel?

Trotz allem kann Assange natürlich schuldig sein, doch wenn die Aussage des Wikileaks-Gründers gegen die Aussagen der Frauen steht, kann man ihn nach meiner Auffassung von Gerechtigkeit auf keinen Fall verurteilen.

Mittlerweile fordern US-Politiker die Auslieferung von Assange an die USA – wenn Folge geleistet wird, dann stellt dies einen imensen Angriff auf die Pressefreiheit dar! Ich hoffe, dass die schwedische Justiz in dem Fall korrekter handelt als es momentan scheint.

Hier könnt ihr das Spiegel-Video sehen.