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Spiegel – Studenten Abo

Der Spiegel ist abonniert, nachdem wir jetzt seit einiger Zeit den Stern haben. Jetzt probiere ich 3 Monate lang den Klassiker unter den deutschen Politmagazinen aus. Noch kann ich nur wenig über die Qualität der Zeitschrift sagen.

Stattdessen will ich euch auf ein tolles Angebot aufmerksam machen. Für Schüler und Studenten gibt es 12 Wochen lang den Spiegel, UniSpiegel, KulturSpiegel und jeden Samstag ab 22 Uhr den Spiegel als E-Book. Das Alles gibt es für 20€. Wenn man die Sonderausgaben nicht mitzählt, sind das 65 cent pro Heft!

Beachten muss man jedoch, dass man das Abonnement nach Eintreffen der 10. Ausgabe kündigt. Für das Abschließen dieses Mini-Abos bekommt man auch noch ein kleines Geschenk (z.b. USB-Stick 2 Gb). Das Alles ist für mich ein mehr als faires Angebot

Soll das ein Witz sein? Laut RTL ist jeder Muslime ein potentieller Terrorist

Beim Durchzappen bin ich über RTL gestolpert. Dort kam gerade ein Bericht über die Anschläge in Moskau. Zu dem Zeitpunkt sprach der Moderator gerade mit dem  Russland-Korrespondenten Peter Leontjew. Dieser sagte: Man kann die Terroristen schon Verfolgen, aber es gibt 14 Millionen Muslime in Russland.

Leider hat RTL dieses Interview nicht auf ihrer Internetseite. Ihr müsst es mir also glauben – oder nicht.


Mein RTL…

The Simpsons – only English!

Die Zeichentrickserie wurde vor über 20 Jahren von Matt Groening erschaffen. Mit mittlerweile 456 Folgen in 21 Staffeln sind die Simpsons die bekannteste gezeichnete Familie. Wie großartig die Simpsons sind, will ich in diesem Beitrag gar nicht zu beschreiben wagen. Da müsste man bei Homers “D´oh!” (in der deutschen Version “Neinn!”) anfangen und ist bei Ralph Wiggum noch lange nicht am Ende.


Simpsons feat. Streetart – besser gehts nicht

Stattdessen will ich euch eine Möglichkeit zeigen, wie man die neusten Simpsons Folgen auf Englisch anschauen kann. Dabei hört man auch die fantastischen Stimmen der Orginalserie.

Ob diese Möglichkeit legal ist, lässt sich momentan nicht einwandfrei klären. Es ist ähnlich wie bei kino.to. Und deshalb möchte ich noch einmal betonen, dass ich für alle Links auf Jostyknowsbest keinerlei Haftung übernehmen kann und möchte.

Solche Seiten sind wegen der nicht geklärten Rechtslage immer sehr kurzlebig – wenn eine Seite geschlossen wird, sucht man am besten in google nach neuen Möglichkeiten. Und wenn ihr die Folgen dann auch noch auf Englisch anschaut, dann hat Josty seinen Bildungsauftrag auch erfüllt.

So a Saustoi – Lerchenberg tritt zurück

Der nächste Rücktritt, den ich nicht verstehen kann und will! Michael Lerchenberg, der dieses Jahr den Barnabas bei der jährlichen Fastnachtpredikt am Nockherberg spielte, ist nach heftiger Kritik gestern zurückgetreten. Das Derblecken war dieses Jahr wieder politischer als die letzten Jahre.


Schade, der Nächste tritt unötig zurück und man muss sich fragen, warum unsere Medien so sind, wie sie sind!

Aber warum ist er jetzt zurückgetreten? Grund dafür war hauptsächlich der Ausschnitt von Minute 3-4 in diesem Video. Der größte Aufschrei – über diese Anspielung auf das Schild “Arbeit macht frei” – kam vom Zentralrat der Juden. Wie immer, wenn irgendjemand etwas über das Dritte Reich sagt. Ich bin alles andere als judenfeindlich und einer der wenigen Linken, welche Israel im Recht sehen und dennoch bin ich der Meinung, dass es nicht viele Vereine gibt, die noch lächerlicher sind, als der Zentralrat der Juden in Deutschland!

Aber hier in Deutschland kann man sich ja nicht über die Nazivergangenheit unterhalten. Das hat mir auf Josty knows best auch schon eine Kommentatorin bewiesen. Unfreiwillig komisch ist dann, dass sich der Herr Westerwelle (wurde beim Derblecken sicher alles andere als geschont) über die Anspielung auf “Arbeit macht frei” gar so künstlich empört zeigte. Lustig ist, wenn man bedenkt, dass er in jedem Interview zu Zeit skalliert: “Man muss doch noch sagen dürfen”.

Neben dieser Aussage wurde Lerchenberg von Horst Seehofer vor allem vorgeworfen, die bayerische Polizei kritisiert zu haben. Dabei hat Bruder Barnabas sich darüber aufgeregt, dass bei 2 Amokläufen nach der Feuerwehr erst die Polizei am Ort des Geschehens war.

Desweiteren hat er den Mord die Tötung eines Regensburger Studenten angesprochen. Dabei verglich er die Polizisten – welche dem Mann unter anderem 3 Mal in den Rücken geschossen haben – mit Wilderern. Da bleibt einem natürlich das Lachen weg, und das liegt nicht an einer angeblichen Geschmackslosigkeit von Herrn Lerchenberg.

Schlussendlich verstehe ich Michael Lerchenberg, wenn er jetzt sagt (hat er nicht): Ach leckts mi doch am Arsch. Weil Paulaner hinter den Kritiker steht und man gar nichts mehr kritisieren darf, ist es nur konsequent, wieder zurückzutreten.

Islands Gesetzentwurf – eine Chance für den Journalismus

Island und Wikileaks, das ist die Liebesgeschichte der Finanzkrise. Dank dem „Geheimnissflüsterer“-Netzwerk wurde nämlich in dem EU-Land ein nie dar gewesener Skandal aufgedeckt. Isländische Bänker haben durch nicht für möglich gehaltenes Kalkül ihr eigenes Land an den Rand des Staatsbankrott gebracht. Weil ein Beitrag über diesen Skandal nicht gezeigt werden durfte wurde in den isländischen Nachrichten minutenlang eine URL gezeigt:

www.wikileaks.org

Seitdem ist das ganze Land begeistert von investigativen Journalismus, ja es scheint sich sogar verpflichtet diesen gesetzlich zu schützen. In Kürze wird entschieden ob ein Gesetzentwurf dafür durch kommt – die Chancen stehen gut. Der Gesetzesvorschlag ist eine Mischung aus den Schutzparagraphen für Quellen im Schwedischen Recht und Pressefreiheitsregelungen aus der ganzen Welt.


Vorreiterrolle des Nordischen Landes

International hilft diese Regelung dem investigativen Journalismus weltweit genauso wie die Finanzregelungen in der Schweiz den Bänkern. Das funktioniert mit Servern auf Island. Wieviel das Ganze dann wirklich bedeutet, auch für Blogger – besonders in Ländern mit ungenügender Pressefreiheit.

Kritik kommt dabei vor allem von Lobbyisten – die natürlichen Feinde der Quellen. Daneben melden manche Zweifel an, weil sie befürchten die neue Pressefreiheit könnte Lügner schützen. Diese Leute sind scheinbar dazu berufen an jeder Idee einen Nachteil zu finden. Man sollte jedoch wissen, das alles Gute Nachteile hat.

So ist der Vorschlag der IMMI (Icelandic Modern Media Initiative) eine Möglichkeit für den Jounalismus – der Königsweg ist es aber nicht. Dafür müsste es weltweit eine UN-Charta zum besseren Schutz der Medien geben.