Islands Gesetzentwurf – eine Chance für den Journalismus

28 02 2010

Island und Wikileaks, das ist die Liebesgeschichte der Finanzkrise. Dank dem „Geheimnissflüsterer“-Netzwerk wurde nämlich in dem EU-Land ein nie dar gewesener Skandal aufgedeckt. Isländische Bänker haben durch nicht für möglich gehaltenes Kalkül ihr eigenes Land an den Rand des Staatsbankrott gebracht. Weil ein Beitrag über diesen Skandal nicht gezeigt werden durfte wurde in den isländischen Nachrichten minutenlang eine URL gezeigt:

www.wikileaks.org

Seitdem ist das ganze Land begeistert von investigativen Journalismus, ja es scheint sich sogar verpflichtet diesen gesetzlich zu schützen. In Kürze wird entschieden ob ein Gesetzentwurf dafür durch kommt – die Chancen stehen gut. Der Gesetzesvorschlag ist eine Mischung aus den Schutzparagraphen für Quellen im Schwedischen Recht und Pressefreiheitsregelungen aus der ganzen Welt.


Vorreiterrolle des Nordischen Landes

International hilft diese Regelung dem investigativen Journalismus weltweit genauso wie die Finanzregelungen in der Schweiz den Bänkern. Das funktioniert mit Servern auf Island. Wieviel das Ganze dann wirklich bedeutet, auch für Blogger – besonders in Ländern mit ungenügender Pressefreiheit.

Kritik kommt dabei vor allem von Lobbyisten – die natürlichen Feinde der Quellen. Daneben melden manche Zweifel an, weil sie befürchten die neue Pressefreiheit könnte Lügner schützen. Diese Leute sind scheinbar dazu berufen an jeder Idee einen Nachteil zu finden. Man sollte jedoch wissen, das alles Gute Nachteile hat.

So ist der Vorschlag der IMMI (Icelandic Modern Media Initiative) eine Möglichkeit für den Jounalismus – der Königsweg ist es aber nicht. Dafür müsste es weltweit eine UN-Charta zum besseren Schutz der Medien geben.



Wikileak – für investigativen Journalismus

20 01 2010

Wikileaks.org ist eine Internetseite, die jedem die Möglichkeit bietet, Informationen zu veröffentlichen. Dabei geht es natürlich nicht um Dinge, die getwittert werden wie – ich trinke gerade Kaffee und die xy sieht heute wieder fantastisch aus -, sondern um gesellschaftsrelevante Insider-Informationen.

Schon häufiger wurde Wikileaks dafür kritisiert, sich zu wenig um die Auswahl der Texte zu kümmern. Doch das würde dem Grundprinzip der Plattform auch widersprechen. Sie will Informationen, die sonst geheim bleiben würden, öffentlich machen. Zum Beispiel die Sperrliste für Kinderpornoseiten, die nur dem BKA zugänglich sein sollen. So etwas ist natürlich umstritten. Andererseits, was hilft der Demokratie mehr als Informationen – oder noch besser ehemalige Geheimnisse?

Dazu kommt, dass Wikileaks dem investigativen Journalismus als geniale Quelle entgegen kommt. Spätestens seit die anerkannte Zeitung “The Guardian” die Seite als Quelle angegeben hat, dürfte sie auch anerkannt sein. Das liegt daran, dass durch Wikileaks die einfachste Möglichkeit aller Zeiten besteht, Informationen vor allem anonym preiszugeben. Die bekanntesten aufgedeckten Geschichten sind: Die Kinderpornoseiten Sperrlisten, 570 000 Nachrichten die am 11.September verschickt wurden, der Kunduz-Feldjäger-Report und die Richtlinien für Soldaten auf Guantanamo Bay.

All das bietet der Demokratie eine riesen Chance – verständlich daher wie überzeugt Daniel Schmitt (Mitarbeiter bei Wikileaks) für sein Projekt in der Zeit argumentiert. Es wird interessant sein zu sehen, ob das Netzwerk seine Erfolgsgeschichte fortschreibt und wie es von Medien und Bloggern weiterhin aufgenommen wird.

Weil wir gerade bei brisanten Informationen sind: Nicht aus Wikileaks, aber auf spreeblick habe ich gerade gelesen, dass die SZ angeblich Blogger für positive Beiträge über das neue SZ-Iphone App bezahlt hat. Für mich wäre das ein Skandal – was ist nur zur Zeit mit meiner bayerischen Lieblingszeitung los…



Islamkritik kann tötlich sein

4 01 2010

Andauernd in den Medien: Der Mordanschlag auf Kurt Westergaard, den Mohammed Karikaturisten. Für den holländischen Filmemacher Theo van Gogh war seine Kritik an der Weltreligion sogar tödlich. Es fällt schon auf, dass die Anhänger des Islam, wenn es um die Verteidigung der Ehre ihrer Religion geht, ziemlich gewaltätig werden.

Das Ganze hört sich extrem islamfeindlich an. Das ist es aber nicht, ich würde jede andere Religion ähnlich kritisieren. Daher frage ich mich schon, wie es sein kann, dass diese Kritik einem sogar in Europa gefährlich wird. Es gibt in jeder Religion Radikale – beim Christentum wundert man sich eigentlich immer, wenn sich der Papst zu Aids äußert. Vergessen sollte man aber auch nicht, dass es in einigen islamischen Ländern unter Todesstrafe steht, wenn man zum Christentum konvertiert. Dabei handelt es sich natürlich um eine extreme Verletzung der Menschenrechte.

Das Radikale Ungläubige töten wollen, meine ich damit gar nicht. Es geht mir viel mehr um die Bevölkerung, welche Gesetze, die die Religionsfreiheit einschränken unterstützt. Es geht mir also um die breite Masse, die immer radikaler zu werden scheint. Angestachelt durch Diktatoren wie im Iran, aber auch durch eine indisskutable Politik der USA und anderer westlicher Staaten.

Übrigens habe ich keine Angst, wenn es in Deutschland immer mehr Moslems gibt. Mein Problem liegt bei der Verachtung anderen Weltansichten und der Unterdrückung der Frauen, welche bei den jüngeren Generationen der Türken in Deutschland scheinbar wieder zunimmt.

Wir werden sehen, ob man in Zukunft Mohamend genauso in einem Film parodieren darf, wie es bei dem Christlichen Gott der Fall ist – es wäre wünschenswert.



Wenn Menschenrechte mit Füßen getreten werden

2 01 2010

Seit Wochen wird immer wieder über die Aufstände im Iran berichtet. Dass Menschenrechte in China noch nie beachtet wurden, dürfte auch jeder wissen. Man kann eigentlich sagen, dass höchstens ein Drittel der Weltbevölkerung alle Rechte für ein menschenwürdiges Leben sicher hat.

Wenn dann wieder herauskommt, ein Menschenrechtler würde für die Meinungsfreiheit in China weggesperrt, dann sind alle Politiker der westlichen Welt ganz “entsetzt”. Mehr trauen sie sich aber nicht. Es ist im Grunde wie zur Kolonialzeit, Geld vor der Würde des Menschen! Es macht mich unendlich wütend und traurig zu gleich, wie uninteressiert die ganze Welt die Verbrechen  zulässt ohne Konsequenzen daraus zu ziehen. Es ist im Grunde dasselbe wie bei dem Problem mit dem Hunger, welches ich schon erläutert habe. Wir könnten so viel ändern, warum tun wir nichts?

Eigentlich jede Zeitung, Nachrichtensendung und Newsseite hat mit “Mussawi zu Märtyrertod bereit” getitelt. Trotzdem bekommen die Aufständischen, die einfach nur ihre Menschenrechte wollen, keine internationale Unterstützung. Es fehlt auch hier den westlichen Politikern an Mut, sich für die Rechte der Menschen auch in anderen Regionen der Welt einzusetzen. Stattdessen hören wir jetzt von den sogenannten “Volksvertretern”, dass die Forderungen der Oppositionellen immer radikaler werden. Radikal heißt anscheinend so wie bei uns?! Was soll diese Wortwahl? Damit schafft man eine Ablehnung des Aufstands im Iran, obwohl die Menschen nur die selben Reche haben wollen wie wir. Der Wandel von dem jetzigen Regime zur menschrechtskomformen Demokratie ist radikal, das stimmt. Und er ist unterstützenswert!

Das klassiche Bild der Proteste: Junge, gut aussehnde Demonstranten/innen

Als drittes in den Medien präsentes Beispiel will ich noch den Gazastreifen erwähnen. Nach Israel ist er schon völlig abgeschirmt und jetzt baut auch Ägypten eine undurchdringliche Mauer um das Land der Palästinenser. Auch der Seeweg wird von Israel blockiert. Damit schaffen sie Zustände, die die eines Ghettos ähneln. Es ist schon komisch, dass ein jüdisches Volk – welches im letzten Jahrhundert mehr Gräultaten als jedes andere wegstecken musste – jetzt selbst ein riesiges Ghetto aufgebaut hat!

Es gibt wichtigere und unwichtigere Gesetze, bei den Menschenrechten darf jedoch kein einziges angetastet werden.



Datenschutz bei sich selbst

17 12 2009

Mittlerweile dürfte allgemein anerkannt sein, dass die Ausrede “Ich hab ja nichts zu verbergen” nicht mehr gilt. Es ist nunmal bewiesen: Wer überwacht wird verhält sich anders als wenn er frei wäre. Dies verändert langfristig die Gesellschaft imd wandelt sie zu einer gleichen und leicht beeinflussbaren Bürgerschaft. Auch dem so wichtigen investigativen Journalismus wird dadurch ein imenser Schaden zugefügt. Wir können also festhalten – Datenschutz ist wichtig! Da kommt man dann nicht darum nachzudenken wie es bei einem selbst ist.

Selbst beeinflussen kann man hauptsächlich was man selbst über sich im ins Internet stellt. Daneben wäre es natürlich empfehlenswert sich nicht bei jeder Spamschleuder mit der Vorname.Nachname@anbieter.de adresse anzumelden.Bei mir selbst kommt natürlich noch der Blog dazu. Auf diese Datenschleuder will ich trotzdem nicht verzichten.

Der größte Punkt betrifft aber wieder alle – soziale Netwerke. Momentan preise ich meine Daten auf lokalisten und im ednetz an, in facebook und spin.de war ich auch schon. Es gehört heute zur Jugendkulutr via Communities zu kommunizieren. Das erstellen eines Profils ist genauso normal wie die selbst geschriebenen Informationen von anderen anzusehen. Ich muss das Prinzip wohl kaum erklären, weil es einfach die Norm ist sich damit auszukennen. Das ist durchaus ein Problem, weil man zum Beispiel ein Bild hineinstellt um nicht als hässlich verschrien zu werden und sich zu promovieren.

Überwachung durch Datenschutz aussperren!

Wie löst man das Problem mit diesen offen liegenden Daten? Die Gefahr von Pädophilen und anderen Sexualverbrechern müssen Betreiber in enger Zusammenarbeit mit der Polizei lösen. Das Hauptproblem bei den Daten sind Informationen und Bilder in einem öffentlichen Profil die der Arbeitgeber o.a. Autoritätspersonen nicht sehen sollen. Als einfache Faustregel sollte man beim Einrichten des Profils nichts ins Netz laden was man nicht auch seinem Chef zeigen könnte ohne als Alkoholiker zu gelten.



Generation Internet

18 09 2009

Vieles hat die Menschheit nachhaltig verändert: Das Feuer, das Rad, der Buchdruck und jetzt das Internet. Jeder Jugendliche weiß, wie man mit Hilfe von “Wikipedia” in Sekundenschnelle auf ein riesiges Netzwerk an Informationen zugreifen kann, wie man in “Youtube” alle seine Lieblingslieder findet, wie man bei “Lokalisten” seinen Freunden eine Nachricht schreiben kann und wie man all diese Seiten bei “google” findet.
In den nächsten 10-20 Jahren werden die ersten Vertreter dieser neuen Generation – mit einer neuen Medienkultur – wichtige Positionen in der Wirtschaft und der Politik auftauchen. Spätestens dann wird auch der Bundestag keine Bastion gegen das Internet mehr sein und lernen, dass z.B. Online-Petitionen ein wirkungsvolles politisches Mittel sind, das die Basisdemokratie stärkt.

Eine weitere interessante Frage ist, wie sich das Internet in diesen 10-20 Jahren entwickeln wird – werden die Texte länger, wie der Trend in Blogs geht, oder werden sie kürzer – in “twitter-Manier”? In dem unrealistischen Fall, dass die Textform im Internet nicht weiter auf der Erfolgsspur bleibt – was würde dann die Nachfolge antreten? Videos? Podcasts?
Ich persönlich glaube, dass die Vielfalt siegen wird! So denke ich, dass wir in Weblogs immer bessere, längere und enger verlinkte Artikelreihen sehen werden. Außerdem werden Dienste alá “Twitter” noch aktueller und näher am Geschehen stattfinden werden. Fernsehen und Radio werden mit Sicherheit in das Internet verlagert werden.

Neben dem Informationsmedium wird das Internet auch als Kommunikationsmedium einen Schritt nach vorne machen. So macht das Internet mittlerweile eine ähnliche Entwicklung wie das Telefon vor etlichen Jahren mit dem Handy. Der ehemalige Nerd, der zuhause vor dem Atari saß, existiert nicht mehr, viel mehr sitzt der moderne Blogger vor seinem Netbook im In-Café. Desweiteren ist mittlerweile fast jeder online und ist damit Teil eines Netzwerks, dass stetig verbunden ist, immer miteinander kommuniziert und in dem man sich stetig präsentiert.

Und hier ist man bei einem anderen, sehr interessanten Punkt: Wie entscheidend wird die Online-Präsenz für die einzelnen Menschen sein? Da kann ich sehr leicht ein Beispiel aus dem Herzen der Generation Internet – den 12-30-Jährigen – nennen. So lernt man etliche Menschen über das Internet kennen. Falls man jemand – besonders vom anderen Geschlecht – gerade kennen gelernt hat, dann schaut man sich am nächsten Tag an, wie sich die Person präsentiert und sich selbst sieht.
Dies beweist, dass sich der Internetnutzer eine zweite Persönlichkeit aufbauen und zurechtschustern kann, allerdings – und hier muss man ehrlich sein – der Abstand zwischen Real-Life und der Online-Welt wird kleiner.

Diese Verschmelzung wird durchaus spannend zu beobachten sein. Wir werden sehen, wie sich unsere Generation Internet in internationalen Schicksalsfragen:
- Klimawandel
- Energieknappheit
- Hunger in der 3. Welt
- Wirtschaftskrise
schlagen wird!



Von Laien regiert!

22 04 2009

Heute ist es passiert Spreeblick.com trat in den Streik. Beeindruckend wenn man sieht wie viele Menschen auf der Karte “mitmachen”. Sogar 5 oder 6 Landshuter sind dabei.

Das einzige was schlecht an dem Streik ist, ist dass er berechtigt ist. Unser Innenminister gibt es sogar selbst zu das er sich mit Computern überhaupt nicht auskennt. Trotzdem treibt er Onlinedurchsuchungen und Vorratsspeicherung unermüdlich voran. Damit man mich nicht falsch versteht, ich schätze den Ehrgeiz den dieser Mann hat, aber jetzt ist es an der Zeit das im ein echter Experte erklärt wie das Internet funktioniert. Hier ein passendes Bild von ihm:

Das schlimme an der Propaganda, und man kann es wirklich so nennen, ist das ein ganz normaler politisch Interessierter Bürger sich denkt es sei richtig! Auch wenn man sonst noch so liberal ist und hier kommt wieder die Meinung “Wer nichts zu verbergen hat”. Und warum spricht man dann trotzdem nicht vollkommen offen wenn einem zugehört wird? Wird dadurch nicht die Meinungsfreiheit eingeschränkt? Und besonders der Journalismus gestört?!

Übrigens laufen alle Medien (die Bild mal ausgeschlossen) Sturm gegen dieses neue Gesetz. Wir sollten langsam einsehen das Ursula von der Leyen eventuell doch nicht das beste will für die Bürger und Familien.



Neue Pressefreiheit durch das Internet

18 04 2009

Gestern sah ich den Film “Insider” mit Russell Crowe und Al Pacino. In dem Film geht es um CBS-News die mit Hilfe eines Kronzeugen (Russell Crowe) einen Skandal in der Tabakindustrie aufdecken. In dem Film wurde gesagt: “Wie frei die Presse ist, bestimmt der Besitzer der Presse.”

Viel der neuen Presse wird aber im Internet gemacht, und das Internet gehört niemanden! Auch wenn die klassischen Medien es nicht akzeptieren, aber durch das Internet wird die Pressefreiheit auf eine neue Stufe gebracht!
Und deswegen ist die Zensur des Internets eine Gefahr für eine neue bessere Demokratie! Kinderpornografie ist schrecklich, wird aber als Mittel zu Zweck für die Zensur ausgeschlachtet.
Wir sollten die Freiheit im Internet mindestens so schützen wie die Pressefreiheit, denn beides ist ein elementarer Bestandteil an dem Menschenrecht der Freiheit bzw. der Demokratie.
In wikipedia steht diese Karte über Internet-Zensur:
Blau: Freiher Zugang
Gelb:Teilweiße Zensiert
Dunkel-Gelb: Überwacht
Schwarz: Zensiert



Freiheit statt Angst – ein Rückblick

19 10 2008

Am Freitag habe ich auf netzpolitik.org ein paar Videos gefunden mit Reden von der “Freiheit statt Angst” Demo in Berlin (hier). Da dies eine der größten Demonstrationen gegen Vorratsdatenspeicherung und Co. war ist es mir auf jeden Fall einen Post wert. Den meisten Print und Fernsehmedien war dann wohl doch Paris Hilton und Kumpanen wichtiger.

Jedenfalls nahmen an der Demo 15-100 tausend Leute teil (Polizei gab 15.000, netzpolitik.org und die Veranstalter, AK Vorratsdatenspeicherung 100.000 an. Allerdings soll die Polizei die Zahl inoffiziel auf 50.000 schätzen (Angaben von gulli.com). Es ist auch egal wieviel zehntausende es waren, es waren viele das reicht mir.

Diese Veranstaltung führte jedenfalls zu einer Disskusion mit meiner Mutter, die immer noch das Argument “Wer nichts zu verbergen hat…” bringt. Weil viele andere dies wahrscheinlich ähnlich sehen möchte ich euch sagen, warum das Schwachsinn ist!

Ich habe nichts zu verbergen…da stellt sich mir gleich die Frage vor wem hat man nichts zu verbergen? Vor dem Staat (der auf die Daten zurück greifen kann), vor den Telefonanbietern (die die Daten gerne mal verlieren), oder vor den Chinesen (die sich die Daten einfach mit einem Trojaner holen können). Falls ihr jetzt ruhigen gewissens sagen könnt, das euch die egal ist…dann habt ihr mein erstes Argument unbrauchbar gemacht.

Als nächstes stellt sich die Frage ob es kein Einschnitt in die Meinungsfreiheit ist, wenn man seine Einstellung über das Internet nicht anonym Preisgeben kann. Natürlich werden jetzt viele sagen, dass man ja wenn es nicht gesetz oder verfassungswiedrig ist keine Folgen nach sich zieht, aber hier hat ein Autor von Daten-speicherung.de etwas schönes geschrieben:                                                                                   Noch nie schwarz gefahren? Noch nie beim Autoverkauf geflunkert (Betrug)? Immer alle Einnahmen in der Steuererklärung angegeben? Noch nie zu schnell gefahren? Wenn der Staat jemanden nur lange genug überwacht, wird er früher oder später immer ein Vergehen feststellen.

Außerdem macht der Autor noch auf die fehlende Transparenz von Politikern aufmerksam:                Übrigens hat auch der Staat selbst etwas zu verbergen. Das nennt man „Staatsgeheimnisse“. Abgeordnete wehren sich gegen „zuviel“ Transparenz, wollen ihre Einkünfte nicht offen legen. Auch staatliche Überwachungsmaßnahmen selbst werden verborgen. Sie sollen vor den Überwachten geheim bleiben.

Dazu muss ich aber sagen, dass der Bundestag eh schon viel transparenter ist als früher, siehe Parlameter.

Ich bin gespannt auf eure Meinungen dazu.

Schönen Sonntag noch.



China als 2. Weltmacht

1 10 2008

In letzter Zeit hört man in den Medien wieder mehr über China, Olympia und natürlich der Tibet-Konflikt intressieren die Weltöffentlichkeit. Ein Wirtschaftswachstum von im Schnitt 10% pro Jahr (Deutschland 2006: 2,6%) erfreuen Unternehmen, die seit Jahren verstärkt in der Volksrepublik investieren. Von Streitmacht die aber fast 1 Million mehr Soldaten beinhaltet als die USA, sprich 2,3 Millionen, möchten die meisten Europäer und Amerikaner nichts wissen.

Seit Jahrhunderten ist uns das große Reich im Fernen Osten fremd, es scheint soweit weg zu sein und kann sich scheinbar alles in Sachen Menschenrechte-brechen erlauben. Nehmen wir das Beispiel Konzentrationslager, etwas schreckliches worüber wir in Deutschland uns nicht einmal mehr unterhalten dürfen ohne als Nationalsozialist dargestellt zu werden. Solche Lager gibt es, und das ist auch gut so, nur noch in zwei Ländern: Dem Schurkenstaat Nordkorea und China dem Ausrichtungsland der Olympischen Spiele. Dort heißen sie Umerziehungslager, das klingt ja auch schöner als Konzentrationslager wie sie im 3. Reich hießen, wobei die Volksrepublik sie wahrscheinlich sogar Vernichtungslager nennen könnte ohne dass die UN einschreiten würden, Veto-Recht sei Dank.

Die Frage ist nur wie soll man einen solch, wahrlich gigantischem, Problem entgegen trehten. Meiner Meinung nach mit der selben breiten Brust wie sie die Nato hat wenn es gegen Terroristen und “Schurkenstaaten” geht. Denn der größte Schurkenstaat heißt China und auch wenn die Nato es noch nicht wahrhaben will so ist der “Feind” doch wieder im Osten nur das er mächtiger ist als die Sowjetunion je war.

Zum Schluß möchte ich klar stellen das dies natürlich nur meine Meinung ist, und ich die in Deutschland, zum Glück vorhandene Meinungsfreiheit nurtze. Chinesen können das leider
nicht!