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Wir wollen keine Nazis in Niederbayern!

Wer in Geisenhausen wohnt, wird es mitbekommen haben: Die Nazis von dem “Nationalen Bündnis Niederbayern” (Ich verlinke sie bewusst, denn dass es Dreck ist, dürfte jeder merken.) haben Hassschriften in viele Briefkästen in der Marktgemeinde im Landkreis Landshut geworfen. Darin versuchen sie auf sehr offensichtlichem Weg neue Anhänger für ihre Kameradschaft zu finden. Mit dem geplanten Asylantenheim in Geisenhausen als Aufhänger verbreiten sie Angst und Parolen wie “Wir setzen uns für eine deutsche Zukunft ein!”.

Es ist an der Zeit, dass wir diesen Antidemokraten endlich jegliche Grundlage nehmen und uns klar gegen Rechts bekennen! Mit einer E-Mail-Adresse haben uns die Rechten eine Möglichkeit dafür gegeben. So bitte ich euch unter eurem Klarnamen oder einem Pseudonym eine E-Mail an “buendnis@nwnbay.org” zu schreiben, in der ihr sagt, warum wir diese Hassparolen nicht wollen. Das könnt ihr in eigenen Worten machen oder meinen offenen Brief kopieren!


Es würde mich freuen, wenn auch ihr “Gesicht gegen Rechts zeigt” Quelle

Offener Brief

Am Montag den 30.01.2012 hat Ihre Organisation Flugblätter voll des Hasses an die Geisenhausner Bevölkerung verteilt. Mit diesem Schreiben haben Sie nun der breiten Masse gezeigt, wie menschenverachtend das “Nationale[s] Bündnis Niederbayern” ist. Ihre Hassschrift stellt die Mehrheit der Geisenhausner und Niederbayern als fremdenfeindlich dar und diese Aussage kann ich und die gesamte Bevölkerung so nicht stehen lassen!

Es kann nicht sein, dass eine Minderheit – wie Sie ihr angehören – das Bild unserer Region zerstört. Unsere demokratische Bevölkerung wird es nicht zulassen, dass ein solch abscheuliches Gedankengut verbreitet werden kann. Dank einer Aufklärung für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit können Sie uns nicht mit billigen Hasstiraden auf die rechte Seite bewegen. Denn wir wollen Multi-Kulti auch in Niederbayern! Uns machen Ausländer keine Angst!

Zuletzt scheinen Sie nicht zu wissen, was ein Asylbewerberheim eigentlich ist. In jenen Gebäuden geben wir, die deutsche Gesellschaft, Schutzbedürftigen aus der ganzen Welt Unterschlupf. Es ist unser Zeichen von Menschlichkeit, diese verfolgten und geschändeten Menschen aufzunehmen. Natürlich gibt es dabei auch Schwierigkeiten, doch wir sind bereit, sie einzugehen, für eine faire und bessere Welt! Es ist an der Zeit, dass Sie lernen – DEUTSCHLAND BEDEUTET FREIHEIT GLEICHHEIT BRÜDERLICHKEIT.

 Ich/Wir hoffen, dass Sie ihre Meinung überdenken. Es gibt Chancen auszusteigen! Nutzen Sie www.exit-deutschland.de

ICH for president

Die Kritik an unserem aktuellen Bundespräsidenten Christian Wulff ebbt nicht ab, so wird es nicht grundlos Zeit für ein neues Staatsoberhaupt der Republik. Die Fehler von Wulff will ich nicht auf ein Neues erläutern, doch spätestens sein Verhalten bei der aktuellen Affaire lässt nur einen Rücktritt schlussfolgern.


Lage ist zwar beschissen aber als Ferienwohnung Arbeitsplatz gehts Quelle

Doch wir sollten nicht über Vergangenes reden, ICH bin jetzt da. Und so will ich mich hiermit für das Amt des Staatsoberhaupt bewerben. Jede andere Position wäre für mICH sicher nicht standesgemäß. Nun gehört in jede ordentliche Bewerbung eine gewisse Zahl an Qualifikationen. Die wichtigste Eignung als Bundespräsident ist ein guter Händedruck und ein wohlwollendes, medienwirksames Lächeln – diesen Anforderungen sehe ICH mich gewachsen.

Ferner ist als erster Bürger des Staates eine gewisse Weitsicht von Nöten. Auch diese lege ich an den Tag, so sind es weniger echte politische Entscheidungen als vielmehr Visionen, die man verkaufen muss. Konkrete Aussagen sind gänzlich zu vermeiden.

Das zeigt, dass ICH den Umfang der Verpflichtungen verstanden habe. Falls ICH unerwarteterweise nicht den Anforderungen gewachsen sein sollte, ist das auch kein Problem. Von der immensen Rente werde ich große Teile der Gesellschaft zurück geben in Form von teuren Autos und Häusern.

Zum Ende noch ein Amtsversprechen – statt nur mit Krieg zu drohen, will ich in meiner Amtszeit einen echten Konflikt mit der “Bild Zeitung” lostreten. In diesem Sinne bis zur nächsten Weihnachtsansprache.

Die Schande von Durban

Die Messehalle wird bereits geräumt, tiefe Augenringe schmücken die in Businessgrau gekleideten Poltiker und immer neue Rekordverhandlungszeiten werden bekannt gegeben. Das Ziel von höchstens 2°C Erderwärmung scheint Allen in seiner Wichtigkeit bewusst. Diese Bilder wurden uns von dem Klimagipfel in Durban (Südafrika) präsentiert. Damit haben uns die Medien erfolgreich suggeriert, wie ernst es den internationalen Umweltpolitikern ist.

Nun sind die Ergebnisse veröffentlich und es wird klar, wie wenig die internationale Gemeinschaft erreicht hat. Zahlen sollen erst bis 2015 festgelegt werden und dann ab 2020 bindend sein – eine Schande ,wenn man überlegt, wie wichtig ein unmittelbares und entschlossenes Handeln gewesen wäre. Nach einem Einlenken Chinas hat Indien deutlich gezeigt, dass es den selben egoistischen Weg des Reichs der Mitte anstrebt.


Ein Löwe aus 2000 Kindern in Durban – Quelle

Nun gibt es mittlerweile 4 verschiedene Lager in der Klimafrage. Die Europäer und Vertreter etlicher kleineren Staaten – speziell die schwer getroffenen Inselstaaten – wollen am ehesten die nötige Schritte gehen. Entwicklungsländer stellen die zweite Gruppe dar, meist leiden sie ebenfalls extrem unter dem Klimawandel und streben deshalb eine CO2-Reduzierung an. Doch gleichzeitig erwarten sie dafür die Unterstützung der Industriestaaten, die schließlich auch viel mehr Treibhausgase emitieren. Bei diesen Ländern gibt es noch die Chance einer fast vollkommen grünen Industriealisierung.

Schwieriger wird es mit der dritten Verhandlungsgruppe, den USA. Auch wenn unter der Regierung Obama die ersten wichtigen Akzente gesetzt wurden, haben die Staaten in Durban wieder klar gemacht: Die amerikanische Gesellschaft lebt unter dem Motto “Nach uns die Sinnflut”. Als die vehementesten Blockierer in Südafrika haben sich aber einmal mehr die Schwellenländer präsentiert. Während Südarmerikanische Staaten ein Umdenken signalisierten, stellten sich China und speziell Indien quer. Damit sind der größte CO2-Produzent und das Land mit den höchsten Zuwachsraten die Hauptgegner eines notwendigen Klimapakts.

Die Gründe dafür sind so vielfältig wie unverständlich. In erster Linie sehen die Staatschefs ein historisches Recht auf die selbe Industrialisierung, wie die westlichen Staaten sie durchlaufen haben. Wegen der in der Politik beliebten Kurzsichtigkeit wollen sowohl China als auch Indien und Brasilien den exakt selben Weg wie die heutigen Industriestaaten zur Moderne gehen, anstatt die überflüssige Etappe der fossilen Brennstoffe gänzlich zu überspringen.

Dass ein solcher Entwicklungssprung möglich ist, beweist der Internetausbau in Afrika. Statt den Kontinent wie in Europa mit Glasfaserkabeln zu durchziehen, wird gleich auf das mobile Internet gesetzt. Der erste Schritt zum WWW für die breite Masse wurde also übersprungen, anstatt ihn mit aller Gewalt durchzuboxen.

Eine vergleichbare sprunghafte Entwicklung bei der Energiewirtschaft ist die einzige Chance trotz des Vesagens in Durban das Klimaziel von 2°C noch zu erreichen.

Syrien muss geholfen werden

Seit über 40 Jahren wird Syrien von dem Assad-Clan beherrscht, ein Regime, das von Angst und Unterdrückung lebt. Durch einen Nachrichtendienst, der jegliche Kritik mit einer kaum vorstellbaren Gewalt erschlägt.  Die 2.Generation der Assads – die momentan regiert – Bashar Al Assad ist nur scheinbar modern, wichtig ist ihm jedoch einzig und allein sein Machterhalt.

Im Zuge des arabischen Frühlings haben nun auch endlich die Proteste in dem Nachbarland vom Libanon zugenommen. Doch statt wie in Lybien einzugreifen, zerstritt sich die internationale Gemeinschaft und konnte sich wegen dem Veto von Russland und China nicht einmal zu deutlichen Sanktionen durchringen.


Im arabischen Frühling ein beliebtes Mittel des Protests – das Freitagsgebet, hier in Homs Quelle

Fakt ist jedoch, dass in Syrien die momentanen Demonstrationen in einem solchen Maße blutig und unmenschlich sind, dass ein Eingreifen der EU, UN oder Nato erforderlich ist. Auch scheint keine Besserung in Sicht – die Proteste halten dank mutiger Freiheitskämpfer an und das Assad-Regime wird scheinbar bis zum bitteren Ende kämpfen.

Auch Sanktionen der einflussreichen Arabischen Liga nahm Assad ohne ein Zucken hin. So scheint es als warte die komplette Weltgemeinschaft einfach ab und nehme diese schlimmen Menschenrechtsverletzungen einfach hin. Die Nato ist noch am Wundenlecken im Zuge des Lybien-Einsatzes und weder Russland noch China werden sich wohl als Kämpfer für die Demokratie präsentieren.

Doch geschehen muss etwas – wenigstens die Europäische Staatengemeinschaft muss die Revolutionäre unterstützen! Denn wie ein Demonstrant in der umkämpften Stadt Homs gesagt hat: “Es gibt keinen Weg zurück mehr!”

ICH Partei – ICH hasse Menschen

Vor dem Programm einer Partei ist es wichtig einen Leitspruch zu besitzen, dieser muss nicht immer Sinn machen, oder gar der Wahrheit entsprechen (die Älteren unter euch können sich evtl noch an “Mehr Netto vom Brutto” der FDP erinnern). Weil ICH aber keine solche Spaßpartei ist, wird der plakative Wahlspruch “ICH hasse Menschen” sein, mit hoher Glaubwürdigkeit und der nötigen Ehrlichkeit steht diese Phrase für alles, was ICH darstellen will.


Quelle

Für den gemeinen, engstirnigen Betrachter mag das womöglich verwegen gelten, doch hier will ICH auf den begrenzten eben jener selbsternannten Experten hinweisen. Solche Aussagen sind einzig mit einer Hetzkampagne der Illuminaten in den Medien zu begründen, dem dreckigen Wahlvolk ist jedoch zu zutrauen dieser einseitigen Berichterstattung Glauben zu schenken. Glücklicherweise ist ICH auch auf die Elite zugeschnitten und nicht den Pöbel.

ICH ist wählbar für alle “mündigen” Bürger mit dem nötigen und gesunden Menschenhass. Hier will ICH noch einmal bekräftigen, die Partei steht nicht für Fairness, Gerechtigkeit oder gar Freiheit! Viel mehr bin ICH Sammelbecken für Hassende und Teilzeithasser.

Trotz allem Kult um mICH kann ich nicht alles selbst machen, schon alleine weil meine Zeit viel zu kostbar ist. Deswegen wäre ich einem Bildbearbeitungsjünger, der mir zum Sklavenlohn, entsprechende ICH Partei Plakate mit dem neuen Slogan zu designt, sehr dankbar.

Ein satirischer Artikel der Reihe ICH-Partei.