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Und alle so: Yeah!

Der JKB-Leser, der auch andere Blogs liest wird es schon einmal gehört haben – und alle so: Yeaahh!!! Für alle anderen: In Flickr tauchte dieses Bild von einem geremixten CDU-Plakat auf:

Dem Urban Art Blog und Spreeblick gefiel dieses Plakat so gut, dass sie darüber schrieben. Kurze Zeit später hatte es der Spruch aufs T-Shirt geschafft.

Am Donnerstag kam Edgar in einem Kommentar bei Spreeblick die Idee einen Flashmob bei der CDU-Veranstaltung am Freitagabend in Hamburg zu veranstalten. Schnell werden “Sprechblasen-Schilder” mit “Yeaahh” gebastelt und kurz nach Beginn der Rede von Frau Merkel geht es schon los – “Yeaahh” im 10 Sekunden Takt.

Und hier aus der Sicht eines Teilnehmers – mit einem der ersten “Und alle so: Yeaahh” Liedern.

Mittlerweile hat sogar der Spiegel darüber berichtet (allerdings so voreingenommen, dass es mir keinen Link wert ist!) und Spreeblick bietet Musikern die Möglichkeit ihren eigenen “Und alle so: Yeaahh” Song zu machen. Ich bin mal gespannt was noch nach kommt. Yeah!

Meine Mai-Forderung

Am ersten Mai muss/darf man immer ein bisschen radikaler sein, darum möchte auch ich jetzt einen radikalen Vorschlag machen:

Verstaatlichung aller Betriebe die mit Geld “arbeiten” und Steuern auf Unternehmensverkäufe! Das Unternehmensverkäufe nicht versteuert werden und so dem Heuschrecken-kapitalismus Tür und Tor geöffnet wird ist so lächerlich und absurd, dass ich die Gründe für eine Einführung der Steuer wohl kaum genauer erleutern brauche.
Meine erste und deutlich radikalere Forderung betrifft ALLE Banken, Kreditinstitute, Versicherung und die Börsen. Aus der Krise sollten wir gelernt haben, dass das Geldgeschäft eine demokratische Kontrolle braucht und diese bekommt sie nur wenn der Markt verstaatlicht wird. Durch diese Neuerung würde es zu einer Sozialisierung der Kreditvergaben usw kommen.
Grundsätzlich bin ich gegen eine Verstaatlichung von produzierendem Gewerbe und auch Dienstleistungen sollten privat bleiben, aber der Handel mit Geld sollte dann doch lieber einer demokratischen Kontrolle unterliegen.

Wenn wir Verstaatlichung hören, dann denken wir immer an dem Kommunismus und an das schlechte, hier möchte ich sagen: Ich bin KEIN Kommunist! Ich will keinen totalitären Staat, ich will die Demokratie erhalten. Es wäre doch nicht schlecht, wenn das Volk über die Geldgeschäfte wachen würde?