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Aufwachen – Wir werden überwacht

“Wer nichts zu verbergen hat, braucht keine Angst vor Überwachung haben!” Das ist ein klassischer Satz von Wolfgang Schäuble und schön langsam müsste jeder wissen, dass das reiner Schwachsinn ist.
Hier zuerst ein kleines Video zum Widerstand gegen die Überwachung.

Ich war in den Faschingsferien in London und war geschockt! Es gibt KEINEN öffentlichen Platz auf dem es keine Kameras gibt und genau D A S will Herr Schäuble auch in Deutschland. Außerdem sollte man auch noch alle Arten von Kommunikationsmedien überwachen dürfen.
Das Problem ist das die Medien nicht darüber schreiben wollen, so geschehen bei den riesigen “Freiheit statt Angst” Demos, welche in den großen Massenmedien fast nicht auftauchten bzw. klein geredet wurden.
Ich fordere auch niemanden auf sein Handy gegen die Wand zu werfen und die Social-network (ednetz, lokalisten usw) Profile zu löschen, sondern viel mehr aufzubegehren sich zu informieren! Den nur wenn wir infomiert sind, wissen wir was der Staat macht und ob das mit unseren Vorstellungen vereinbar ist.

Einige Internetseiten die sich gegen die totale Überwachung einsetzen sind:
Vorratsdatenspeicherung
Netzpolitik
Das Wiki von AK Vorratsdatenspeicherung
Tagesschau
Aber auch alle großen und guten deutschen Zeitungen.

Ein recht passendes Lied “The State is watching you” von Bitch to the Bones findet ihr hier.

Eine träge Gesellschaft

Heute möchte ich euch ein Video zeigen das ich vor kurzem gefunden habe. Etwas zum Nachdenken:

Wollen wir einen Überwachungsstaat?

Vor kurzem sah ich einen Aufkleber mit dem Gesicht des Innenministers und darunter Stasi 2.0 gesehen. Aus reinem Interesse habe ich das sofort gegooglet und fand heraus das es sich um eine so genannte Schäublone handelt:

Ich denke, dass den meisten klar ist, dass es sich dabei um einen Protest gegen Onlinedurchsuchungen handelt. Ich bin politisch gesehen mit Schäuble einer Meinung wenn es um den finalen Rettungsschuss (auch bei Flugzeugen) geht. Ich gehe sogar noch weiter, weil ich der Meinung bin, dass man einem Entführer auch mal “eine mitgeben” dürfen sollte um die entführte Person zu finden. Doch wenn es darum geht meine privaten Dateien für den Staat frei zugänglich zu machen bin ich ganz schnell kein Schäuble-Fan mehr.

Die Frage ist nur, will der Großteil nicht eigentlich den Überwachungsstaat? Ist es den Meisten nicht egal wenn der Staat das Telefon abhört, die emails liest? Ganz sicher nicht! Aber die meisten interessieren sich nicht dafür und das ist traurig. Es werden allzu häufig Politiker gewählt die in den Medien angepriesen werden, gleichzeitig kann die Medienwelt aber Politker mehr oder weniger absetzen. So ist es ja schon häufiger passiert, man zeigt das Privatleben des Politikers, sucht einen kleinen Fehler, bauscht ihn auf und zeigt diesen dann in RTL oder der Bild Zeitung.

“Wollten wir nicht über den Überwachungsstaat sprechen?”, fragen Sie sich jetzt vielleicht. Es tut mir leid, so weit ausgeholt zu haben. Aber bei den Medien und der desinteresierten Wählerschaft liegt meiner Meinung nach das Problem warum wir jetzt überwacht werden. Deswegen weiß ein Bundesbeamter nun auch welche Seiten ich durchgelesen habe bevor ich den Artikel schreibe.

Zum Schluss noch das klassische Fazit: Werdet aktiv wählt das was ihr für richtig haltet und beschränkt euch nicht selber in den Freiheiten!