Ein Herz für Blogs: music ticket

25 05 2010

Endlich, eine neue Ausgabe von “Ein Herz für Blogs” ist da! Als es das letzte Mal von Stylespion veranstaltet wurde, war ich schon dabei. Weil ein wirklich sehr netter Kai Müller (hat mir auf ein E-Mail-Interview sofort geantwortet) von den ganzen Vorwürfen, die Aktion sei nur eine Promotion, so genervt war, dass er es bleiben ließ. Glücklicherweise hat Marcel von Uarrr (der nicht ganz so nett ist, aber einen fantastischen Blog schreibt) die Idee aufgegriffen und so gibt es jetzt: Ein Herz für Blogs #3

In der Zwischenzeit habe ich einen neuen tollen Blog entdeckt: music-ticket.net. Der Besitzer Marvin hat für mich auch schon einen Artikel geschrieben (und es folgen hoffentlich noch ein paar.)

Auf seinem eigenen Blog schreibt er – wie könnte es anders sein – über Musik. Von ihm hole ich mir auch immer die neuesten Gerüchte über Trennungen/neue Alben/Reunions von wirklich guten Bands. Das Tolle an seinem Blog ist, dass er nicht wie andere Klatschblogs nur über Popstars schreibt, sondern auch – besser vor allen – über Bands ,die mir gut gefallen.

Das Design ist unspektakulär, aber funktionell. Einzige Besonderheit ist, dass man auf der rechten Seite die neuesten Kommentare angezeigt bekommt. Das sieht man relativ selten, aber es ist nützlich.

Wer sich also für Rockmusik interessiert, sollte sich diesen Blog merken! Ich bin nicht gut im Beschreiben von anderen Websites. Am besten ist es, und ich weiß, ich wiederhole mich, wenn ihr einfach auf die Seite klickt und selbst seht, was der junge Mann so von sich gibt.

PS: Der Eintrag wird von Istanbul aus veröffentlicht – falls ich es nicht pünktlich zum 25.5. schaffe, ist es mir auch egal. Dafür habt ihr unmenschlich viele Links, die ihr alle anschauen könnt.



Alles über das Internetding – re:publica 2010

14 04 2010

Heute beginnt die 4. re:publika mit dem Titel “nowhere”. Auf der Konferenz werden wohl 2500 Besucher zugegen sein. Es gibt ganze 150 Vorträge über das Internet und speziell Weblogs & Twitter.

Wie der Titel schon sagt, steht dieses Jahr das mobile Internet im Mittelpunkt. Im Jahr 2010 sind nicht nur Nerds andauernd online, sondern praktisch jeder Smartphone-Besitzer. Und wenn man die Verkaufszahlen von diesen Alleskönnern anschaut, dann ist das in ein paar Jahren jeder – auch wenn sich viele jetzt noch sträuben (aber die haben jetzt auch ein Handy).

Nur all zu gerne hätte ich euch direkt von der re:publica 2010 berichtet, leider (und das müssen sich die Veranstalter um Johnny Haeusler vorwerfen lassen) ist die Veranstaltung mitten unter der Woche.  Warum man diese Messe nicht über das Wochenende sondern von Mittwoch bis Freitag stattfinden lässt, weiß ich wirklich nicht.

So genug gemeckert, das Gute an Web 2.0 ist: wir können uns die Vorträge im Internet anschauen. Wo und wie genau, kann ich euch noch nicht sagen, aber schaut einfach mal auf der Seite nach:



Josty sucht neuen Blogger

10 04 2010

Abwechslung tut gut, auch im Internet. Das ist wohl der Hauptgrund, warum ich einen zweiten Autor suche. Zwar schreibe ich momentan mit/gegen Martin ein neues Pro & Contra und das ist hoffentlich nicht das letzte,  aber momentan will er nicht öfter für JKB schreiben.

Obwohl ich mich über jeden Kanditaten freue, stelle ich auch gewisse Anforderungen. Diese kann man eigentlich unter dem Begriff “Begeisterung” zusammenfassen. Wenn es jemand nicht ernst meint, dann soll er/sie es lieber nicht machen.

Genauso brauche ich hier auf Jostyknowsbest keine Texte die radikale, sexuelle oder sonstige illegale Inhalte haben. Probleme mit der deutschen Sprache sollten sich auch möglichst auf die Rechtsschreibung und die Zeichensetzung beschränken.

Jetzt zum knallharten Auswahlverfahren: Schreibt mir entweder eine email oder einen Kommentar, in dem ihr euch kurz vorstellt und mir sagt, was eure Lieblingsthemen sind. Am besten schreibt ihr auch noch dazu, warum gerade IHR die Besten für Jostyknowsbest seit.

Lieber wären mir Kommentare als E-mails, schließlich sollten euch ja auch die Stammleser kennenlernen. Die “Bewerbung” schreibt ihr am besten so, wie ihr auch Artikel verfassen würdet. Entweder lustig, sarkastisch, sachlich oder doch ergreifend?

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir einfach schreibt, egal, wo ihr herkommt oder wie alt dieser Post schon ist!



Josty knows best soll besser werden

3 03 2010

Es gibt Menschen, die leben in einem lila Haus und merken nicht, dass die Farbe sogar den Hunden zu hässlich ist, um gegen die Wand zu pinkeln. Der Grund dafür ist, – neben akuter Geschmacksverirrung – dass man eigene Fehler nicht sieht. Solche Fehler will ich hier vermeiden und deswegen rufe ich euch alle auf: Kritisiert, was euch nicht gefällt, sagt mir, was ihr anders machen würdet oder was man ausbauen sollte.


…me if you can

Das beginnt mit dem Design, über die Textstruktur bis hin zu den Funktionen. Einfach alles, was euch missfällt in einem Kommentar anprangern! Nur durch stetige Verbesserung kann man verhindern, schlechter zu werden – von daher: Keine falsche Scheu.

Außerdem will ich euch darauf aufmerksam machen, Josty knows best hat einen RSS-Feed – dadurch bekommt ihr immer Bescheid, wenn ein neuer Artikel erscheint.

Die meisten, die einen RSS-Feed zu nutzen wissen und sich für JKB interessieren, werden das jedoch schon getan haben. Wenn also jemand nicht ganz so Web 2.0-affin ist, aber dennoch informiert werden will, wenn ein neuer Artikel erscheint, dem biete ich an, ihn entweder über e-mail, lokalisten oder icq zu informieren.

Eine kurze e-mail reicht dafür vollkommen ->jostyknowsbest@web.de



Hilfe beim Starten eines Weblogs

27 02 2010

Es ist eigentlich schon komisch, dass ich mir anmaße, anderen beim Beginn der Blogger-Laufbahn unter die Arme greifen zu können. Dennoch will ich es versuchen.

Die Blogsoftware:
Dafür muss man wissen, wie tief man in Programmier- und Servertechnische Materie einsteigen will. Für Minimalisten empfehle ich wordpress.com – womit man ein System wie Blogger.com hat. Es sind keinerlei Downloads nötig, es kann fast alles, was das Software “wordpress” kann und es ist vollkommen kostenlos. Wer aber Extras wie eine eigene Domain – anstatt www.domain.wordpress.com – haben will, zahlt natürlich schon.

Wem die Installation nicht zu aufwendig ist, oder wer – wie ich – nach wordpress.com aus den vollen Schöpfen will, empfehle ich die kostenlose Software “wordpress“. Mit extrem viel Design-Themes und PlugIns hat man bei diesem Open Source Programm unglaublich viele Möglichkeiten.


WordPress – das Maß aller Dinge bei der Blogsoftware

Dazu braucht ihr noch einen Server, hier will ich keinen Anbieter besonders hervorheben – ich selbst bin bei goneo (mit allen Vor- und Nachteilen). Wenn die Domain im Packet nicht enthalten ist, dann ist United-Domains das Beste. So gibt es immer wieder Angebote, bei denen es eine .de Domain für 1€ im Jahr gibt.

Fertig? Dann geht es jetzt erst richtig los. Zuerst passt ihr das Design noch individuell an -> Header und Seitenleisten. Ein Impressum (voller Name und Kontaktmöglichkeit des Verfassers) sollte auch sofort erstellt werden.

Sind auch diese Formalitäten aus der Welt geschafft, könnt ihr mit dem Schreiben beginnen. Ideal ist es, wenn ihr schon ein paar habt und das erste Dutzend sofort hochladen könnt. Wenn genug Artikel online sind, dann meldet die Seite bei google an. Hier noch ein paar Tipps für mehr Besucher.

Das Wichtigste aber ist, ihr habt Spaß am Bloggen und könnt das auch vermitteln.



Wird das Internet zum neuen Fernsehen

7 02 2010

Zuallererst muss ich klarstellen; im folgenden Post geht es in keinster Weiße um technische Umsetzungen des Fernsehens im Internet und auch nicht um Youtube als neue Form des Fernsehens. Es geht um die einfache Frage: Ist oder wird das Netz so flach wie das heutige deutsche Fernsehen.

Die Sendungen, welche man neben einnigen Spielfilmen sehen kann sind schnell aufgezählt. Extra 3, die Simpsons, Scrubs – eigentlich beide lieber auf Englisch -, einige Disskusionsrunden im Öffentlich-Rechtlichen (dabei sind aber die Gäste ausschlaggebend) und GoTV zum Musik hören. Es kann natürlich gut sein, dass ich die eine odere andere lokale Perle auf einem 3. Programm vergessen habe. Ebenso sind die Nachrichten meist einer der wenigen Gründe für Rundfunkgebühren.

Auch ein Vorschlag – aber erst nach der WM =)

Jetzt hoffe ich mal, ihr denkt nicht: Das recht doch?! Schnappt euch die Fernsehzeitung und markiert eine Woche lang die genannten Sendungen – wegen mir auch noch interessante Sportsendungen – ihr werdet feststellen, unser TV ist zu 95% unter aller Sau.

Das Fernsehen ist aber auf dem absteigenden Ast. So fuck the past, lets watch the future: The Internet. Und da sehe ich steigende Zugriffszahlen auf Websiten wie RTL, Bild und Pro7. Die Unterschichtsmedien – inhaltstechnisch – für die intellektuell ungebildete Mittelschicht. Ich will nicht sagen, dass i-net war zuvor ein reiner Quell der Weißheit, doch es könnte einer werden.

Rückführend kann ich die zu Anfang gestellte Frage recht leicht beantworten. Das Netz kann so flach werden wie das Fernsehen, muss es aber nicht. Entscheidend ist wer den Wettstreit in den vielen kleinen Dissputen gewinnt: Zeit vs. Bild, Politblogs vs. Klatschblogs, Argumentation vs. Populismus, Spiegel vs. Bild… Lasst euch nicht verblöden!



Geld verdienen und die Bloggerseele verkaufen

27 01 2010

Ich bin natürlich Welten von Besucherzahlen entfernt, die man zum Geld verdienen braucht, dennoch habe ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt. Werbung auf Amateur-Blogs ist immer auch eine moralische Frage. Will ich Kaufanimationen auf meiner Internetpräsenz überhaupt sehen und wenn ja welche Möglichkeit ist die beste für mich.

  • Google Adsense: Der Klassiker, am einfachsten zu bedienen, dafür mit – dem Dollarkurs verschuldeten – geringen Renditen. Ein Problem für mich ist, dass ich nicht wirklich weiß wo ich es einbinden sollte, weil das Werbemittel einfach nicht gut aussieht und ich auch es auch nicht ins Posting selbst einfügen will.
  • Pop Ups/Downs: Vergesst es! Tödlich für die Besucherbindung, weil einfach störend und noch dazu sowas von out.
  • Bannerwerbung: Für einen Blog wohl die beste Entscheidung. Banner sind klar als Werbung erkennbar und sind zum Beispiel unten in der Sidebar recht unauffällig. Die Verdienste sind ganz ok – häufig schlechter als bei Google Adsense.
  • Partnerprogramme: Das bedeutet Links zu einem Produkt über das man gerade schreibt. Wenn jemand häufig Bücher/Alben/Filme rezessiert ist das ganz in Ordnung. Am bekanntesten ist das Partnerprogramm von Amazon. Die Einkünfte sind allerdings recht bescheiden.
  • Paid Content: Wer einfach viel Geld verdienen will, kann Werbepostings schreiben. Damit verliert man allerdings nicht nur seine Stammleserschaft, sondern auch die Bloggerseele. Die gibts natürlich nicht, trotzdem zerstört man ein Gewissen Vertrauen dahingegen, dass der Blogger nur das schreibt was er für richtig hält.

Ein Beispiel: Auf jedenfall zu viel des guten!

Ebenso kann man natürlich mit schönen Hintern von schöneren Frauen etliche Besucher locken. Wer so etwas braucht, kann aber auch gleich bei ebay generierte Besucher kaufen. Wenn man dann wirklich Geld verdienen will muss man sich zuerst auch noch informieren wieviel man versteuern muss. Dafür rechnet man die Kosten pro Jahr mit den Werbeeinnahmen pro Jahr gegen – wenn ein dauerhafter Verlust entsteht und man das auch nicht ändern will muss man keine Steuern zahlen. Ansonsten muss man soweit ich weiß ab 24500€ Umsatz im Jahr Gewerbesteuer zahlen. Unter diesem Betrag muss man Umsatzsteuer bezahlen (Freibetrag ist meiner Meinung nach 400€). Es wird bei Google Adsense keine Umsatzsteuer erhoben weil der Google Sitz in den USA ist.



Analoges vs. Digitales Texte verfassen

11 12 2009

Eine stilistisch schwierige Frage. Zuerst muss man sich bei Beiden für die richtige Hardware entscheiden. Es gibt sowohl für das Schreiben auf Papier, als auch auf Tastatur teure Stilobjekte wie das Macbook Air oder Moleskine Notizbücher. Die Produkte sehen jedoch besser aus als ein “Aldi Laptop” oder ein College-Block. Die ist viel mehr: Welches der beiden Hochgelobten Produkte ist stylischer?

Die ultimative Lösung?

Es ist wohl personenbezogen. Mit dem Macbook verbindet man den ultramodernen, immer unter Strom stehenden Blogger-Geek. Das Moleskine ist dagegen etwas für die Retro-Fans unter den Schreiberlingen. Insgeheim halten sich aber beide oft für ein bisschen wichtiger, als sie eigentlich sind. Zumindestens mir kommen jetzt zwei junge Männer oder Frauen in den Sinn, die im In-Café in der Ecke sitzen und mehr oder minder tolle Texte verfassen.

Neben der Hardware braucht man natürlich noch die richtige Software – Handschrift vs. Arial und Co. Bei meiner Klaue ist das eine klare Sache, wenn jemand aber eine schöne Handschrift hat, sieht das Ganze anders aus.

Schlussendlich wird keins von Beiden das andere verdrängen können, nein, man kann nicht einmal genau sagen, was jetzt cooler ist. Praktischer ist mit Sicherheit das Schreiben am Computer. Ich bevorzuge trotzdem einen Text zuerst auf Papier aufzusetzen. Dabei nehme ich sogar die Mühen des Abtippens (wie gerade eben) auf mich.



Frau Eva Schweitzer macht sich lächerlich

31 10 2009

Zuerst habe ich es gar nicht mitbekommen – die freie Journalistin wollte mit einem rundum Schlag verhindern das ihre Texte kopiert werden. Verständlich, auch wenn ich mir nicht sicher bin warum man sie kopieren sollte. Also hat ihr Anwalt im Internet recherchiert und allen Websiten und Blogs eine Abmahnung mit einer zu zahlenden Summe geschickt. Auch nichtkommerziellen Blogs wie “nom nom nom” und sich somit lächerlich gemacht!

Die gute Frau reagierte dann auch nicht auf etliche emails und zeigte sich alles andere als gesprächsbereit, erst als einer der größten deutschen Blogs (Spreeblick) darüber schrieb, schien sie sich dafür zu interessieren und schrieb einen öffentlichen Brief an Johnny Haeusler. Hier. Darin zeigte sie sich sehr gnädig und erlaubte sogar Links auf ihre Seite – WOW. Sehr großzügig. Mit scharfer Feder schrieb Johnny dann mit welchen Textpassagen er “nicht ganz einverstanden” ist.

Das alles ist aber gar nicht erwähnenswert, bis ich die unglaublich schwache Antwort von Frau Schweitzer in ihrem taz-Blog las. Besonders der letzte Satz “Zögern Sie nicht, auch das wieder zu posten” macht ziemlich deutlich um was es ihr geht. Lustig ist das Johnny im Post zuerst geduzt wird und in ihrem “Brief” dann auf einmal mit “Sie” und “Herr Haeusler” angesprochen wird. Leider war sie nicht in der Lage seinen Namen richtig zu schreiben – ist aber auch schwer.

Traurig an dem ganzen ist vor allem das die von mir so hoch gelobte taz diesen Unsinn auf ihrem Webauftritt zulässt.

Fortsetzung folgt – vielleicht



Ein Herz für Blogs: gentle rocker

16 10 2009

Seit einigen Tagen lese ich des öfteren den Blog stylespion; dabei bin ich auf die Aktion “Ein Herz für Blogs” gestoßen und wie es der Zufall will, wurde diesen Dienstag angekündigt, dass die Aktion am 16.10. wiederholt wird!

Auch ich will mich dieses Mal beteiligen und den Weblog gentle-rocker.de vorstellen. Ich bin über google, auf der Suche nach SEO-Tipps, auf die Seite gekommen und mir wurde danach mit Kommentaren und e-mails sachkundig bei der Verbesserung und beim Umzug von Josty knows best geholfen. Weil das alles andere als selbstverständlich in der ach so “hilfsbereiten” Blogosphäre ist, will ich mich jetzt bei John bedanken und einmal über seinen Blog berichten.

Er schreibt hauptsächlich über SEO und daneben noch über alles Mögliche aus dem Internet, der Politik und zu technischen Themen. Hinzu kommen etliche Posts aus dem Alltag, mit denen man sich identifizieren kann.Es ist jedoch schwer (oder es fällt mir schwer) zu schreiben, wie jemand anderes schreibt.

Deswegen will ich noch kurz die Besonderheiten erwähnen. So gibt es bei gentle rocker in der rechten Spalte das tolle Widget “zufälliges Zitat” mit lustigen und klugen Sprüchen aus aller Welt. Eine weitere Besonderheit ist der Blogroll auf einer extra Seite – was für meinen hoffentlich bald erscheinenden Blogroll durchaus als Inspiration gelten könnte.

Schaut einfach mal auf die Seite, denn nur durch Lesen sieht man, ob einem die Schreibe des Blogger gefällt.