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Wenn Blogs Kommentare abschaffen

Charakteristisch für einen Weblog ist neben dem Layout sicher die Kommunikation zwischen Autor und Leser in Kommentarform. Doch scheint es einen Trend zu geben, diese Funktion auch in kleineren Blogs abzuschaffen. Nun ist es sicher richtig, dass ein Löwenanteil der Leserschaft sich nicht an der Diskussion unter dem Text beteiligen wird, trotzdem sehe ich es als nötig, die Möglichkeit anzubieten.

Der Stylespion – den ich fernab dieser Frage gerne lese – hat seinen Seitenbesuchern nun jene Möglichkeit genommen und Twitter bzw. Email als Alternativen angeboten. Kai Müller handhabt es so, dass er die meisten der an ihn gestellten Fragen ausführlich und nett beantwortet. Ein Austausch innerhalb der Leserschaft findet so jedoch nicht statt.

Bei sehr vielbesuchten Seiten gibt es allerdings noch neben Spam – der von WordPress gut erkannt und gefiltert wird – ein Problem mit so genannten Trollen. Dieser Begriff steht nicht für eine Fantasyfigur, sondern für Kommentatoren, die mit ellenlangen Argumentationen dem Leser ihre meist radikalen Ansichten aufdrängen wollen. Die Trolle produzieren eine solche Masse an Texte handwerklich guter Qualität, dass sie gar einen Einfluss auf die öffentliche Meinung haben.


“Trolle nicht füttern” -Quelle Wikipedia

Für die Urheber der Seiten ist es beinahe unmöglich, diese zum Teil bis zur Illegalität provozierenden und hetzerischen Stücke zu filtern und zu löschen. Dennoch sollte eine Abschaltung der Kommentarfunktion nicht die Folge sein! Eventuell kann man die große Masse der gemäßigten Leser und Kommentatoren zur Bekämpfung dieser Trolle einsetzen. So könnte neben dem bekannten Button “Melden” ein vergleichbarer entstehen, der bei einer bestimmten Anzahl an Klicks den Urheber informiert. Dieser könnte zuerst den Kommentar löschen und bei Mehrfachtätern gar die IP-Adresse für Kommentare sperren. Das ist leicht zu umgehen und wird womöglich von einigen als Zensur gesehen, doch dem Populismus muss Einhalt geboten werden, um die freie Diskussion zu fördern.

Ein Ende ist in Sicht

Den meisten Lesern dürfte das aktuelle Designchaos auf Jostyknowsbest aufgefallen sein – ich hoffe, damit nicht zu viele Besucher verschreckt zu haben. In den letzten Wochen habe ich nämlich zig Themes (so heißen die vorgefertigten Designs für meine Blogsoftware, WordPress) getestet. Nun denke ich das Richtige gefunden zu haben.

Skeptical von Woothemes soll es sein, mit seinem schlichten Header und den Widgets im Footer (ganz runter scrollen!) hat es mich überzeugt. Eine Seitenleiste wird es dafür nicht mehr geben.

Momentan versuche ich mithilfe eines Freundes und vielen hilfsbereiten Menschen aus diesem Internet die Seite noch besser zu machen. Dafür schon mal herzlichen Dank!

Mein Ziel wäre ein Theme vergleichbar mit dem vom knuspermagier. Der Aufbau meines aktuellen Designs ist schon ziemlich meinen Wunschvorstellungen angepasst, einzig will ich in Zukunft noch den Content-Teil dahingehend verändern, dass der Artikelhintergrund die komplette Breite einnimmt und der Text zentral bleibt.

Weitere Änderungen folgen je nach Umsetzbarkeit. Danke für eure Geduld ;)

Weblogs in meiner Nähe

Wie ihr sicher wisst, schreibe ich viel über lokale Themen. Jetzt ist es sicher unglaublich dumm, meine direkte Konkurrenz zu empfehlen – ich will es trotzdem tun. Auf gesichtet.net hat ein sehr engagierter Blogger eine Google-Map erstellt, auf der jeder seinen Blog eintragen und andere Seiten in seiner Nähe suchen kann.


Jostyknowsbest.de auf der Karte

Auf der Karte habe auch ich einen neuen Blog direkt aus Landshut gefunden. Also zeigt euch – ihr, die ihr euch hinter Wänden aus Plasmabildschirmen versteckt und aus dem Zentrum der Welt (LA) bloggt!

Ein Herz für Blogs: music ticket

Endlich, eine neue Ausgabe von “Ein Herz für Blogs” ist da! Als es das letzte Mal von Stylespion veranstaltet wurde, war ich schon dabei. Weil ein wirklich sehr netter Kai Müller (hat mir auf ein E-Mail-Interview sofort geantwortet) von den ganzen Vorwürfen, die Aktion sei nur eine Promotion, so genervt war, dass er es bleiben ließ. Glücklicherweise hat Marcel von Uarrr (der nicht ganz so nett ist, aber einen fantastischen Blog schreibt) die Idee aufgegriffen und so gibt es jetzt: Ein Herz für Blogs #3

In der Zwischenzeit habe ich einen neuen tollen Blog entdeckt: music-ticket.net. Der Besitzer Marvin hat für mich auch schon einen Artikel geschrieben (und es folgen hoffentlich noch ein paar.)

Auf seinem eigenen Blog schreibt er – wie könnte es anders sein – über Musik. Von ihm hole ich mir auch immer die neuesten Gerüchte über Trennungen/neue Alben/Reunions von wirklich guten Bands. Das Tolle an seinem Blog ist, dass er nicht wie andere Klatschblogs nur über Popstars schreibt, sondern auch – besser vor allen – über Bands ,die mir gut gefallen.

Das Design ist unspektakulär, aber funktionell. Einzige Besonderheit ist, dass man auf der rechten Seite die neuesten Kommentare angezeigt bekommt. Das sieht man relativ selten, aber es ist nützlich.

Wer sich also für Rockmusik interessiert, sollte sich diesen Blog merken! Ich bin nicht gut im Beschreiben von anderen Websites. Am besten ist es, und ich weiß, ich wiederhole mich, wenn ihr einfach auf die Seite klickt und selbst seht, was der junge Mann so von sich gibt.

PS: Der Eintrag wird von Istanbul aus veröffentlicht – falls ich es nicht pünktlich zum 25.5. schaffe, ist es mir auch egal. Dafür habt ihr unmenschlich viele Links, die ihr alle anschauen könnt.

Alles über das Internetding – re:publica 2010

Heute beginnt die 4. re:publika mit dem Titel “nowhere”. Auf der Konferenz werden wohl 2500 Besucher zugegen sein. Es gibt ganze 150 Vorträge über das Internet und speziell Weblogs & Twitter.

Wie der Titel schon sagt, steht dieses Jahr das mobile Internet im Mittelpunkt. Im Jahr 2010 sind nicht nur Nerds andauernd online, sondern praktisch jeder Smartphone-Besitzer. Und wenn man die Verkaufszahlen von diesen Alleskönnern anschaut, dann ist das in ein paar Jahren jeder – auch wenn sich viele jetzt noch sträuben (aber die haben jetzt auch ein Handy).

Nur all zu gerne hätte ich euch direkt von der re:publica 2010 berichtet, leider (und das müssen sich die Veranstalter um Johnny Haeusler vorwerfen lassen) ist die Veranstaltung mitten unter der Woche.  Warum man diese Messe nicht über das Wochenende sondern von Mittwoch bis Freitag stattfinden lässt, weiß ich wirklich nicht.

So genug gemeckert, das Gute an Web 2.0 ist: wir können uns die Vorträge im Internet anschauen. Wo und wie genau, kann ich euch noch nicht sagen, aber schaut einfach mal auf der Seite nach: