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Unvorstellbarer Hass – die Tea Party Bewegung

In den USA tobt ein Aufstand der Rechtspopulisten – eine extrem nationale und gleichzeitig liberale Strömung probt die Revolte gegen den demokratischen Präsidenten Obama. Für unsere europäische Anschauung von Politik sind die Ziele der Tea Party Bewegung nur schwer zu verstehen, deshalb habe ich mich mit dem Thema beschäftigt und will unter anderem die Gefahren für Europa aufzeigen.

So verbindet die Rechten ein starker Nationalstolz, was bei uns seltsam wirkt – US-Flaggen vor jedem Wohnhaus, Musikvideos und Werbungen mit Stars and Stripes im Hintergrund uvm. – ist in den Staaten für viele eine Art heilige Pflicht. Außerdem zeigen sich die Konservativen, wie aus Europa gewohnt, fremdenfeindlich und sehen ihr Amerika durch Zuwanderer immer stärker bedroht.

Eine Besonderheit dagegen ist, dass die Anhänger der Tea Party Bewegung gleichzeitig einen schwachen Staat wollen – laut ihnen regelt der Markt praktisch alles selbst. Nicht einmal die Finanzkrise, die doch sehr anschaulich die Gefahren eines allzu freien Marktes zeigte, kann die liberalen Extremisten von ihrem Irrglauben abbringen. Auch in diesem Bereich von Obamas Politik – speziell den Staatshilfen und der Gesundheitsreform – lassen sich die Konservativen durch ihr Teufelswort “Sozialimus” von den rechten Populisten um den Finger wickeln. Wie paradox das ist, zeigt ein Anhänger der Demokraten auf einem Schild – denen der Tea-Party Bewegung nachempfunden – mit dem sarkastischen Text: “Schafft die Feuerwehr ab und baut keine Straßen mehr, das ist Sozialismus!”


Typisches Plakat der Tea Party Bewegung

Noch einen gefährlichen Schritt weiter gehen viele Rechtspopulisten, wenn es um den schwarzen Präsidenten geht. So betet ein Pastor namens Steven Anderson gar für den Tod Barack Obamas. Weiter wird er auf jeder rechten Kundgebung mindestens einmal mit Hitlerbart und Naziuniform [sic] dargestellt und auch seine Familie muss unter Schikanen leiden. In dem konservativen Magazin “New Republic” wird Obamas 12 jährige (!) Tochter gar als “typische Straßenhure” auf eine kaum vorstellbare Art beleidigt. Wie krank müssen solche Menschen sein?

Bis zum jetztigen Zeitpunkt könnte man beim Lesen dieses Textes fast schmunzeln und sich denken: “So dumm sind die Amerikaner nicht, dass sie so etwas glauben” – Doch, sind sie! Mit dem Sieg der Republikaner bei der Kongresswahl hat sich die Tea Party als ernstzunehmende Bedrohung gezeigt. Jenen Erfolg verdanken die Republikaner – nicht zum ersten Mal – den Dollars einiger reicher Industriemogule. Nennenswert ist dabei aber speziell Rupert Murdoch – der Besitzer von FOX, dem rechten Medienkonzern der Staaten. Bei ihm arbeiten Männer wie Glenn Beck (32 Mio. Jahresgehalt) als Moderatoren – noch erfolgreicher ist Bill O´Reilly, dessen Show täglich Millionen Zuschauer zum Fox-Schauen bewegt. Der König der rechten Hetzer ist aber ein Dritter, Rush Limbaugh, mit einem 400 Millionen Dollar Vertrag bis 2016. Sein Radiosender ist DAS Sprachrohr der amerikanischen Rechten. Bezahlt wird das Ganze übrigens auch von den deutschen Konzernen e.on, BASF und Bayer, die in der Tea Party eine Stimme für ihre Ansichten zur Umweltpolitik sehen.

Die mit Abstand größte Gefahr durch den Aufschwung der Rechten ist eine Präsidentschaftskandidatur von Sarah Palin. Im “Stern” heißt es recht treffend: Palin könnte gleichzeitig in einem Western der 50er Jahre, Dancing with Stars und einem Sekretärinnen-Porno mitspielen, dass sei in den USA eine “unschlagbare Mischung”.


Sie kämpft in ihrer eigenen Welt – Sarah Palin

Quelle: Bild 1, Bild 2

Die Unverhältnismäßigkeit des Pilotenstreiks

In Deutschland ist Pilot einer der meist angesehensten Berufe überhaupt, wer dann auch noch bei der Lufthansa arbeitet, hat es wirklich geschafft. Natürlich ist die Pilotenausbildung extrem teuer und es kommen mindestens Kosten von 60000€ auf die Flugschüler zu – eine Summe, die meistens nur durch einen Kredit gestemmt werden kann.


Ab Montag ein seltenes Bild

Ist die Ausbildung dann aber beendet und die künftigen Piloten finden eine Festanstellung bei der Lufthansa, haben sie fast schon ausgesorgt. Ein Einstiegsgehalt von 60 000€ im Jahr spricht Bände.

Obwohl sie damit wohl eine der Luxusarbeitsstellen schlechthin haben, wollen die Piloten der Kranich-Airline ab Montag streiken. Ziel ist ein Kündigungsschutz der betriebsbedingte Kündigungen praktisch ausschließt, außerdem wollen sie auch noch mehr Mitbestimmungsrecht in der Firma.

Wenn man sich dann auch noch die Zusatzleistungen (billige Flüge und etliche Sozialleistungen) ansieht, dann fragt man sich schon, wie weit die Gewerkschaft Cockpit eigentlich schon von der Realität entfernt ist. Momentan prüft die Lufthansa eine einstweilige Verfügung gegen den Streik. Als Fluggast kann man nur hoffen, dass diese durchkommt.

Sowohl die Vereinigung Cockpit als auch ich sehen darin eine Pilotentscheidung – das Wortspiel ist ein Zufall.

Das echte Notebook

Heute will ich NICHT von einem elektrischen Notebook (=Laptop) schreiben sondern von einem “echten”, einem Notizbuch!
Notizbücher gibt es schon immer, aber die gebundenen wurde erst mit Bruce Chatwin bekannt. Der britische Schriftsteller soll der erste gewesen sein der ein sogenanntes Moleskine verwendete, er führte ein solches auf jeder seiner bekannten Reisen mit sich und soll sogar gesagt haben: „Losing my passport was the least of my worries, losing a notebook was a catastrophe.“ Das bedeutet frei übersetzt, meinen Pass zu verlieren, wäre meine geringste Sorge, ein Notizbuch zu verlieren wäre eine Katastrophe.

Hier ein Moleskine:

Ein klassischen Moleskine

Speziell erläutern will ich das Moleskine, welches schon Picasso und Van Gogh genutzt haben sollen. Der Name Moleskine kommt von Moleskin, dem englischen Wort für Maulwurfleder, ein sehr robuster Baumwollstoff aus der Atlasbindung. Heutzutage ist um das Moleskine ein wahrer Objektkult (vgl. Ipod) entstanden, so wird das Buch als Handwerkszeug des freien und gebildeten Menschen gesehen, gerne lassen sich Prominente, wie z.b. Brangelina damit ablichten lassen.
Tatsächlich sehe auch ich das Schreiben auf echtem Papier für Notizen und Skizzen sehr hilfreich und deswegen habe auch ich ein Notizbuch, das ich auch regelmäßig mit Ideen für den Blog oder anderes fülle. Es ist zwar kein teurers Moleskine welches man hier bei Amazon kaufen kann (am besten das kleine “Hosentaschenformat” wie ich es auch verlinkt habe), aber es ist ein schwarzes Notizbuch mich Gummiband und darauf kommt es doch an!

Hier noch eine Mischform der Notebooks eines sehr kreativen Notizbuchfüllers:

Google vs. Microsoft

Jeder kennt Google, jeder kennt Microsoft, weil die wohl überragende Mehrheit unserer Leser Microsoft XP oder Vista als Betriebssystem hat und diese Seite mit Google gefunden hat. Man könnte meinen, dass die beiden Firmen zufrieden wären, denn sie kontrollieren jeweils einen Milliardenmarkt. Doch nicht erst seit MS versucht hat Yahoo zu übernehmen und somit auf den zweiten Platz im Suchmaschinengeschäft zu kommen, ist das Verhältnis zwischen den Konzernen angespannt.

Vor Kurzem erschien g-OS (grünes Betriebssystem), das „g“ steht zwar nicht für Google, trotzdem sind auf dem OS sämtliche Google-Applikationen, wie Google Desktop und Google Earth, enthalten. Außerdem wird gemunkelt ob das kostenlose Betriebssystem nicht von Google finanziert sei.

Dann kam wieder Yahoo ins Spiel, denn ein Investor bei Yahoo will dafür sorgen, dass sich das Internetportal vom Softwareriesen aufkaufen lässt. Darauf reagierte Google mit einer Zusammenarbeit bei der Werbung mit dem Konkurrenten Yahoo.

Es wird bestimmt spannend bleiben, denn ein MS-Yahoo Konzern würde den Markt wieder spannender machen, übrigens genauso wie ein echtes Google-OS