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(Cyber-)Angriff auf den Westen

Google zieht sich aus China zurück, weil email-Konten gehackt wurden, deutsche Bundeswehr-Server aus China angegriffen wurden, genauso wie die Öl-Firmen in den USA. Das sind nur einige Beispiele dafür, dass China einen Krieg gegen die digitale westliche Welt beginnt.

Hat sich für die Menschenrechte und gegen China entschieden – Google

Insgesamt sehe ich  die Poltik in China schon seit langem sehr kritisch. Dabei geht es mir nicht nur um die aggressive Außenpolitik, sondern auch um die menschenverachtende imd assoziale Innenpolitik im Fernen Osten. Manche werden jetzt schimpfen, dass der Chinese nun mal über Alles erfolgsstrebend ist. De Facto gibt es “DEN Chinesen” gar nicht, so richtet sich meine Kritik nur gegen die Regierung.

Diese ist heute mächtiger als die Mächtigste des 20. Jahrhunderts im Weißen Haus. Es ist darum nur schlim, dass es der Diktatur in der Weltmacht nicht reicht, eine solche zu sein, solange es noch eine Zweite gibt.

Selbstverständlich muss man von dem hohen europäischen Ross steigen und einsehen, dass jeder Mensch das gleiche Recht auf zum Beispiel ein Auto hat, auch ein Chinese. Ein Heer aus über 1 Million Soldaten aber ist nicht vertretbar. Insbesondere weil China keiner Bedrohung ausgesetzt ist.

Diese riesige Armee macht mir besonders deshalb Angst, weil Deutschland schon heute vom Riesenreich in Asien digital angegriffen wird. Ohne Angst schüren zu wollen: Wir leben in einer digitalen Welt!

Hat da jemand Angst? Printmedien gegen Blogger

Es stimmt schon, die klassischen Medien haben es schwer. Obwohl sie im Internet gut ankommen, erzielen die Angebote nicht die gewohnten Umsätze, mit denen sie gute Journalisten finanzieren. Leider machen die Meisten momentan zwei Fehler, die ihnen das Überleben noch schwerer machen werden. Statt jetzt zu investieren sparen sie und können immer weniger mit dem gewohnten Qualitätsjournalismus punkten. Außerdem passen sich die meisten Seiten erst spät neuen Trends an und zeigen sich sehr unflexibel – das Schlimmste was man im Internet machen kann.

Blogger - Die Quelle des Bösen

Die Inspiration für den Text kommt von einem Artikel aus der Süddeutschen Zeitung. Diese meint immer noch, es wäre großzügig, wenn man sie verlinken darf. Deshalb lasse ich das lieber. In dem Beitrag von Johannes Boie ging es darum, was sich Blogger einbilden, Kritik über ein Produkt ins Netz zu stellen. Und das sie sich – ebenfalls öffentlich(!) – mit anderen Bloggern gegen Drohungen der Unternehmen zu wehren, sei ja eh unvorstellbar.

Zu allem Überfluss wird den Firmen dann noch geraten, einen Dialog mit den Bloggern zu führen. Klingt wahrscheinlich polemisch, aber das wäre doch so, als ob eine Automarke jetzt einen positiven Artikel über sich in der Zeitung lesen will, weil das neuste Modell im Test so schlecht abgeschnitten hat. Passt dummerweise nicht mit dem Grundrecht der Meinungsfreiheit zusammen.

Schade, dass der SZ-Autor das in seiner Raserei gegen Blogs vergessen hat. Anscheinend scheint es der Zeitung schlechter zu gehen als gedacht. Ein böser Blogger wünscht gute Besserung!

Und hier gibts doch noch den Artikel zu nachlesen.

Wenn Menschenrechte mit Füßen getreten werden

Seit Wochen wird immer wieder über die Aufstände im Iran berichtet. Dass Menschenrechte in China noch nie beachtet wurden, dürfte auch jeder wissen. Man kann eigentlich sagen, dass höchstens ein Drittel der Weltbevölkerung alle Rechte für ein menschenwürdiges Leben sicher hat.

Wenn dann wieder herauskommt, ein Menschenrechtler würde für die Meinungsfreiheit in China weggesperrt, dann sind alle Politiker der westlichen Welt ganz “entsetzt”. Mehr trauen sie sich aber nicht. Es ist im Grunde wie zur Kolonialzeit, Geld vor der Würde des Menschen! Es macht mich unendlich wütend und traurig zu gleich, wie uninteressiert die ganze Welt die Verbrechen  zulässt ohne Konsequenzen daraus zu ziehen. Es ist im Grunde dasselbe wie bei dem Problem mit dem Hunger, welches ich schon erläutert habe. Wir könnten so viel ändern, warum tun wir nichts?

Eigentlich jede Zeitung, Nachrichtensendung und Newsseite hat mit “Mussawi zu Märtyrertod bereit” getitelt. Trotzdem bekommen die Aufständischen, die einfach nur ihre Menschenrechte wollen, keine internationale Unterstützung. Es fehlt auch hier den westlichen Politikern an Mut, sich für die Rechte der Menschen auch in anderen Regionen der Welt einzusetzen. Stattdessen hören wir jetzt von den sogenannten “Volksvertretern”, dass die Forderungen der Oppositionellen immer radikaler werden. Radikal heißt anscheinend so wie bei uns?! Was soll diese Wortwahl? Damit schafft man eine Ablehnung des Aufstands im Iran, obwohl die Menschen nur die selben Reche haben wollen wie wir. Der Wandel von dem jetzigen Regime zur menschrechtskomformen Demokratie ist radikal, das stimmt. Und er ist unterstützenswert!

Das klassiche Bild der Proteste: Junge, gut aussehnde Demonstranten/innen

Als drittes in den Medien präsentes Beispiel will ich noch den Gazastreifen erwähnen. Nach Israel ist er schon völlig abgeschirmt und jetzt baut auch Ägypten eine undurchdringliche Mauer um das Land der Palästinenser. Auch der Seeweg wird von Israel blockiert. Damit schaffen sie Zustände, die die eines Ghettos ähneln. Es ist schon komisch, dass ein jüdisches Volk – welches im letzten Jahrhundert mehr Gräultaten als jedes andere wegstecken musste – jetzt selbst ein riesiges Ghetto aufgebaut hat!

Es gibt wichtigere und unwichtigere Gesetze, bei den Menschenrechten darf jedoch kein einziges angetastet werden.

Auf ein Neues: Freiheit statt Angst!

Auch die Internet-Bewegung hat es genutzt: Die Aufmerksamkeit auf Demos im Wahlkampf! Und das ist auch gut so, denn ihre Ziele sind Aufmerksamkeit wert.

Es werden wohl zwischen 15 000 und 25 000 Menschen gewesen sein, die am heutigen Samstag demonstriert haben. Die Bewegung setzt sich dafür ein, dass unsere Gesellschaft nicht noch mehr von Überwachung geprägt wird. Auch die Zensur im Internet ist genauso ein Thema wie es gilt, die Politik auf das neue grußelige Ding names Internet aufmerksam zu machen.

Auch die Grünen waren dabei

Im Vorfeld fand die taz heraus, dass der Weg – den der Demonstrationszug entlang wandert – nicht nur von Schaulustigen, sondern auch von 116 Überwachungskameras gesäumt sein wird. (Die mit Sicherheit aufgestellten mobilen Kameras der Polizei nicht mit gerechnet). Des Weiteren zeigt sich die taz sehr interessiert an der Demonstration und berichtet noch jetzt mit einem Live-Ticker von der Demo – genauso wie Spreeblick hier. Das war jetzt mal eine perfekte Einleitung für folgendes Video:

Hoffentlich konnte diese Demonstration die Politik ein bisschen hellhöriger für das Internet machen – wahrscheinlich aber nicht. Macht nichts, denn auch ein steter Tropfen höhlt den Stein, heißt: irgendwann gibt es keine Politiker mehr, die nicht wissen, was ein Webbrowser ist!

edit: Die Zeit hat einen sehr guten Artikel veröffentlicht, in dem es um die Vielfältigkeit bei der Demo geht. (Von JuLis bis zum Schwarzen Block und alle friedlich!). Die Polizei war das nicht!!!!

Warum Freiheit wichtiger als Überwachung ist

Herr Schäuble meint zwar er hat die Kraft für beides, aber das geht nicht!
Schäuble

Der Hauptgrund dafür ist das Überwachung die Angst schürt. Erst jetzt wo immer mehr “Maßnahmen zur Terrorbekämpfung” auch gegen das Grundgesetz erlassen werden, glauben die Menschen das auch in Deutschland die Gefahr durch terroristische Anschläge steigt. Aber wie viele Menschen sind IN Deutschland durch Islamisten bis jetzt gestorben? “Du bist Terrorist” zeigt das sogar mehr durch Fischgräten sterben als du Anschläge:

Diese Angst kann man dann nutzen für noch mehr Überwachung! Ein Teufelskreis! Den können wir nur durchbrechen wenn wir wieder nach dem Grundgesetz handeln. Außerdem gibt dieses gezielte Angst schüren dann auch Vorurteilen Raum, so wird jeder Moslem ein Islamist.

Auch eine Ausgrenzung findet dann statt, sowohl von Andersdenkenden – was zu einer Gleichschaltung der Gesellschaft führt – als auch der Armen durch Luxusghettos. In Südamerika gibt es sie schon “Luxusghettos”, darin verschanzen sich die Reichen – mit Hilfe von Privatarmeen. Und leben ihren Traum geschützt durch Mauern vom eigentlichen Leben. Jeder sollte diese Luxusghettos vielleicht einmal mit Europa und den USA vergleichen. Grenzen wir nicht auch den Rest der Welt aus? Statt Mauern haben wir die Marine, die aufpasst das keine unerwünschten Gäste von Afrika aus nach Europa kommen. Darüber sollten wir einmal nachdenken genauso wie wir gelegentlich auf die Temperatur schauen sollten: